Kippenberger, Kippenberger (eBook) - Kippenberger, Susanne

Susanne Kippenberger 

Kippenberger, Kippenberger (eBook)

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Kippenberger, Kippenberger (eBook)

Martin Kippenberger hat als Künstler und als Mensch immer die Extreme gesucht. Er war Bürgerschreck und Familienmensch, Selfmademan und Provokateur, und er fürchtete nichts so sehr wie Langeweile und hasste nichts so sehr wie Routine - und brauchte gleichzeitig doch seine Rituale. Er war süchtig nach Drogen, Alkohol, Anerkennung und Liebe, und er arbeitete sich zu Tode für sein Werk, die Kunst. Seine Sehnsucht nach neuen Orten und Projekten war so groß wie die nach einem Zuhause, nach Familien und Ersatzfamilien. Ein Enfant terrible, für das die Kindheit nie aufhörte. In ihrem gefeierten biografischen Porträt blickt Susanne Kippenberger hinter die Inszenierungen eines Künstlers und beschreibt ihren Bruder, wie ihn nur die kannten, die ihm nahe waren.


Produktinformation

  • ISBN-13: 9783827070340
  • ISBN-10: 3827070341
  • Best.Nr.: 32394682
»Diese Biografie beeindruckt als investigativer Journalismus wie als fesselnde Literatur: eines der tollsten Kunstbücher seit Langem.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.03.2007

Einer von euch, unter euch
Maler mit Melancholiemodul: Susanne Kippenberger über ihren Bruder Martin
Er sei eine „dicke Spinne” gewesen, die sich alles abgriff, dessen sie habhaft werden konnte, schrieben die Künstler Cosima von Bonin und Michael Krebber in der Spex. Einen „fanatischen Familiengründer” nannte ihn sein Kollege Werner Büttner. Sein Assistent Merlin Carpenter bezeichnete ihn als „Back Seat Driver”: Er saß im Fond und gab Anweisungen an den Chauffeur, wo es hingehen solle. Martin Kippenberger selbst sah sich als „Menschengärtner”.
Im Kunstbetrieb der späten siebziger, achtziger und neunziger Jahre war Kippenberger ein Zentralgestirn mit zahlreichen, wechselnden Trabanten, von vielen gefürchtet, zu Lebzeiten von fast allen Museumsleuten verschmäht, aber immer in Ersatzgemeinschaften seiner Wahl aufgehoben. Von 1953 bis 1997 raste dieses Licht durch die Welt und war bis auf vier, fünf Stunden Schlaf am Tag besessen von seiner Künstlerexistenz. Er stellte sich selbst als tragische „Spiderman”-Figur dar, dazu verdammt, mit seiner Kunst die Welt zu retten, wissend, dabei scheitern zu müssen – aber dennoch und immer wieder …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Das grundsätzliche Problem eher biografisch orientierter Künstlerbücher kann, wie die Rezensentin Isabell Graw bedauert, auch dieses von seiner Schwester verfasste Porträt des derzeit am Markt sehr gefragten, früh verstorbenen Martin Kippenberger nicht vermeiden. Zwar wurden allerlei Leute - darunter auch die Rezensentin - aus Betrieb und Umfeld gefragt, unter der Hand der Künstler-Schwester füge sich das im Buch aber vor allem zu "retrospektiver Verklärung" zusammen. Auch der Kardinalfehler der Erklärung von Werk durch Leben bleibe nicht aus, das Ganze lese sich am Ende doch wieder wie die "klassische Künstlerlegende".

© Perlentaucher Medien GmbH

"Diese Biografie beeindruckt als investigativer Journalismus wie als fesselnde Literatur: eines der tollsten Kunstbücher seit Langem." -- Berliner Zeitung

"Diese Biografie beeindruckt als investigativer Journalismus wie als fesselnde Literatur: eines der tollsten Kunstbücher seit Langem." (Berliner Zeitung)

"Diese Biografie beeindruckt als investigativer Journalismus wie als fesselnde Literatur: eines der tollsten Kunstbücher seit Langem." Berliner Zeitung "Diese Biografie beeindruckt als investigativer Journalismus wie als fesselnde Literatur: eines der tollsten Kunstbücher seit Langem." Berliner Zeitung
Susanne Kippenberger, 1957 als jüngste der vier Schwestern in Dortmund geboren, arbeitet als Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel. Im November 2009 erschien im Berlin Verlag ihr Band Am Tisch. Die kulinarische Bohème oder Die Entdeckung der Lebenslust.

Leseprobe zu "Kippenberger, Kippenberger (eBook)"

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