Der Gesandte des Papstes (eBook) - Christoph Lode

Christoph Lode 

Der Gesandte des Papstes (eBook)

eBook
 
Format: EPUB
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Der Gesandte des Papstes (eBook)

Intrigen, Machtkämpfe, Kreuzzüge

Im Jahr 1303 reist der todkranke Ritter Raoul von Bazerat im Auftrag des Papstes nach Jerusalem, im Gepäck ein altes Manuskript, das den Weg zum legendären Stab des heiligen Antonius weisen soll. Doch seine Reise ist mehr als eine harmlose Pilgerfahrt, Raoul findet sich bald im Zentrum von Intrigen und Machtkämpfen wieder. Auf der Flucht vor päpstlichen Handlangern und den Söldnern von Sultan an-Nasir schließt sich ihm die geheimnisvolle Ägypterin Jada an - und sie ist die Einzige, die ihm die Wahrheit über den mysteriösen Stab des Antonius offenbaren kann...

Ein Buch wie opulentes großes Kino.



Produktinformation

  • Verlag: PeP eBooks
  • 2009
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 512
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641027063
  • ISBN-10: 3641027063
  • Best.Nr.: 26854069
"In seinem literarischen Debüt verknüpft er vor dem Hintergrund sich überstürzender weltpolitischer Ereignisse eine packende Handlung mit magischen Elementen."

"In seinem literarischen Debüt verknüpft Christoph Lode vor dem Hintergrund sich überstürzender weltpolitischer Ereignisse eine packende Handlung. Frizz

"Christoph Lodes Romane sind ebenso spannend wie einfühlsam!" Iny Lorentz
Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau in Mannheim. Er studierte in Ludwigshafen am Rhein und arbeitet hauptberuflich in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Mit "Der Gesandte des Papstes" feierte er ein grandioses Debüt. Der dritte historische Roman des Autors ist bei Page & Turner in Vorbereitung.

Kundenbewertungen zu "Der Gesandte des Papstes (eBook)" von "Christoph Lode"

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 28.04.2012 ***** sehr gut
Die Suche nach Erlösung

Der Ritter Raoul von Bazerat lebt Anfang des 14. Jahrhunderts in Lothringen auf dem Landgut Bazerat. Er genießt sein Leben in vollen Zügen, bis eine schwere Lungenkrankheit alles auf den Kopf stellt. Raoul beginnt sich zu fragen, was er bisher erreicht hat und begibt sich auf eine Pilgerreise nach Rom. Durch Zufall wird er von Kardinal Morra mit dem Auftrag betraut, im Namen des Papstes nach Jerusalem zu reisen, um ein Schriftstück mit Hinweisen auf den Stab des Heiligen Antonius bei einem Edelmann abzuliefern. Schnell wird Raoul in die Jagd nach den Stab des Antonius hineingezogen, die ihn bis nach Armenien führt. Auch eine geheimnisvolle Ägypterin schließt sich Raoul an, die mehr zu wissen scheint, als sie zugeben mag…

Dies ist der erste Roman von Christoph Lode und das merkt man ihm stellenweise auch an. Aber niemals in einem Umfang, den man als Störend empfinden könnte. Ich habe den Vergleich zu seinen neueren Büchern und hier sind Details und Personen einfach stimmiger ausgearbeitet, als in „Der Gesandte des Papstes“. Z.B. leidet Raoul an einer sehr ernsten Krankheit seiner Lunge, die ihm schwer zu schaffen macht und ihn schwächt, doch meistens ist er sehr schnell wieder auf den Beinen, was mich ein wenig an einen Superhelden denken ließ. Auch seine Auseinandersetzung mit seiner Krankheit kommt ein wenig zu kurz. Ich würde schwer mit mir hadern und verzweifelt sein, wobei Raoul es anscheinend sehr gelassen hinnimmt, dass er öfter mal Blut hustet. Ansonsten ist das Meiste außenherum stimmig und wunderbar realistisch umgesetzt.

Der Schreibstil ist auch in diesem früheren Werk des Autors wunderbar flüssig zu lesen. Er weiß einfach mit Worten umzugehen und entführt den Leser so ins tiefste Mittelalter, das so lebendig und düster dargestellt wird, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Ein dunkles Zeitalter, das uns heutzutage sehr fremd erscheinen mag, aber gerade deshalb so faszinierend ist. Die Beschreibungen waren alle sehr detailliert und interessant, die Geschichte selbst sehr spannend erzählt, so dass das Buch schnell gelesen werden konnte. Ein Höhepunkt folgte auf den Vorherigen und durch einige Perspektivwechsel zwischen den Gruppen um Raoul, Kardinal Morra und ibn-Marzuk, der im Auftrag des Sultans an-Nasir den Stab sucht, ließ niemals Langeweile aufkommen.

Die Personen konnten mich fast alle überzeugen. Gerade die „Bösewichte“ ibn-Marzuk und Kardar al-Munahid mit seinen Söldnern haben es mir sehr angetan. Sie waren sehr gut und glaubwürdig dargestellt. Kardinal Morra gefiel mir auch gut, aber er kam mir fast ein wenig zu kurz. Raoul war mir sehr sympathisch und ich konnte sehr gut mit ihm mitfühlen, auch wenn er zu Beginn des Buches noch ein richtiger Schürzenjäger war. Jada, die geheimnisvolle Ägypterin, ist eine sehr emanzipierte und starke Frau, was ihrer Herkunft geschuldet ist. Mich hat nur gewundert, dass ihre Stellung so leicht von den Männern akzeptiert wurde. Ich mochte Jada sehr gerne! Matteo Gaspare ist mir im Laufe der Geschichte auch sehr ans Herz gewachsen, aber ich konnte seine späteren Handlungsweisen dann nicht mehr richtig nachvollziehen.

Das Cover ist sehr typisch für einen Historischen Roman mit einem mittelalterlichen Gemälde ausgestattet. Genau so etwas spricht mich eigentlich gar nicht an! Gut, dass ich Christoph Lode schon durch andere Bücher schätzen gelernt habe!

Insgesamt ist „Der Gesandte des Papstes“ ein sehr gelungenes Erstlingswerk eines talentierten Autors, bei dem man über ein paar kleine Schwächen locker hinwegsehen kann. Ich kann dieses Buch getrost allen empfehlen, die sich für das Mittelalter und die Region Kleinasien in dieser Zeit interessieren, aber auch allen, die einfach einen spannenden und interessanten Historischen Roman lesen möchten!

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Bewertung von Mersch Wilhelm aus 46487 Wesel am 03.08.2008 ***** sehr gut
Als Liebhaber mittelalterlicher Romane, lese ich beim Kauf eines neuen Buches( eigentlich 2 bis 3 Mal im Monat) den Umschlagtext sehr intensiv.
So kam ich dann auch auf „Der Gesandte des Papstes“. Der Autor Christoph Lode war mir bis dato unbekannt.
Einige Male beim Lesen dieses Buches war ich drauf und dran das Buch zurück ins Regal zu stellen, aber immer wieder war doch meine Neugier größer als die Langeweile, die mich des öfteren überkam. Jetzt am Schluß des Buches bin ich aber doch froh das ich es bis zum Ende gelesen habe.
Es war spannend wie Christen mit ihren Kirchenfürsten umgingen, das Bild der ewigen Stadt Rom im 14 Jahrhundert fast dem Verfall preisgeben. Die Ränke derGroßen. ( König und Päpste) Das Heilige Land, das Leben der Moslems Christen und Mongolen. Die Schönheiten der Natur, das politische geschehen, der Haß und das Töten hinzu die Angst aller Menschen vor Verfolgung Sünden und dem Tod. Wobei der Roman dann auch mit all diesen Ängsten durch zu erwarteten Wunderdinge spielte.
Sicher gut war dann der Schluß der eben diese Dinge in sich zerfließen lies.
( Ich werde mir in Zukunft sicher weitere Bücher von diesem Autor kaufen.)EE95

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