Nicht frei von Sünde - Black, Benjamin

Nicht frei von Sünde

Kriminalroman

Benjamin Black 

Übersetzung: Schuenke, Christa
 
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Nicht frei von Sünde

Das rabenschwarze Pseudonym des Booker-Preisträgers John Banville

Gerriet Quirke arbeitet als Pathologe im Dubliner Holy Family Hospital. Eines Nachts überrascht Quirke seinen Schwager Malachy, den überaus angesehenen Leiter der Gynäkologie gebeugt über die Akte von Christine Falls. Das Erscheinen des seltenen Gastes erweckt Quirkes Argwohn und seine Neugier. Schnell findet er heraus, dass die junge Frau nicht, wie auf dem Totenschein vermerkt, an einer Lungenembolie gestorben ist. Ihr Tod wirft Fragen auf. Die Suche nach Antworten führt Quirke in die Welt der Lebenden, wo sich die Abgründe seiner eigenen Familie vor ihm auftun ...


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 428 S.
  • Seitenzahl: 428
  • rororo Taschenbücher Nr.24817
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 116mm x 24mm
  • Gewicht: 290g
  • ISBN-13: 9783499248177
  • ISBN-10: 3499248174
  • Best.Nr.: 23845482
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Benjamin Black ist ein Schwarzseher. Romancier John Banville hat sich das Pseudonym also nicht nur mit fast persiflierender Plattheit, sondern auch als düsteres Omen für seinen ersten Krimi ausgesucht. Allerdings gelingt ihm mit "Nicht frei von Sünde" weder die tiefenpsychologische Literatur, die man von Banville gewohnt ist, noch fertigt er einfach eine spannende Geschichte an. Zu ausufernd erzählt er. Zu unspektakulär. Pathologe Quirke erwischt den hoch angesehenen Gynäkologen Malachy beim Fälschen der Akte einer Verstorbenen. Quirke vertuscht den Vorfall, da Malachys Vater ihn einst aus dem Waisenhaus holte und die Familienehre leiden könnte: Die Tote war Hausmädchen bei Malachy und ist anscheinend bei der Geburt eines Kindes verblutet. Bald plagen Quirke wegen dieses Akts der Loyalität Gewissensbisse, und er versucht auf eigene Faust, mehr über die Sache herauszufinden. Seine Nachforschungen nehmen allerdings nur einen kleinen Teil der gut sieben Stunden Spielzeit des Hörbuchs ein; zu wenig für einen echten Krimi. Für den großen Moralroman, den Banville/Black hier versucht - über Irland und Amerika, über Katholizismus, die Frage, wer Kinder haben darf und wer …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.06.2007

Spielzeughase, vom Tresen kippend
Pseudonym Benjamin Black: Der irische Schriftsteller John Banville unterschätzt in seinem Kriminalroman die Tücken des Genres
Gut hundert Seiten dieses Buches sind vorüber, als zum ersten Mal eine Frage das Hirn des Lesers durchzieht: Warum tut er das? Er – das ist der Held der Geschichte, eine großer, müder, alternder irischer Pathologe, der auf den Namen „Quirke” hört (was ein bisschen albern ist, den als „quirk” wird im Englischen die „Marotte” bezeichnet, und wir befinden uns hier in einem ernsten und traurigen Roman). Eines Nachts kehrt dieser Mann, angetrunken wie meist, nach einem Abschiedsfest in seinem Krankenhaus an den Arbeitsplatz zurück, und ertappt dort seinen Bruder Malachy, der am selben Ort als hochgeachteter Gynäkologe tätig ist, als dieser gerade die Krankenakte einer Toten fälscht. Quirke, der offenbar in seinem ganzen bisherigen Leben weder diszipliniert noch konsequent war, zieht mit der Entschlossenheit eines aufgezogenen Spielzeughasen los, um das Geheimnis der gefälschten Akte zu lösen.
Die Frage, warum einer etwas tut, hat schon im täglichen Leben etwas Lästiges. Denn dahinter …

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"Ich denke, die Figuren in seinem Roman sind nicht so schrecklich, wie er uns glauben machen will. Sie haben ihre Dämonen, ihre bösen Träume, ihre Angst einflößenden Geheimnisse, aber in ihnen allen ... steckt ein bittersüßes Gefühl der Sehnsucht nach den Dingen, die sie verloren oder aber überhaupt nie besessen haben." - John Banville über Benjamin Black

"Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir. ... Sie spekulieren über Seiten hinweg darüber, weshalb die eine Figur dieses oder jenes tut, natürlich ohne jemals eine Antwort oder auch nur den Hauch einer Antwort darauf zu finden. ... Ich hingegen halte mich an das, was die Figuren tun." - Benjamin Black zu John Banville

"Gerechterweise müsste John Banville zu seinen zahlreichen Trophäen bald auch den höchsten Krimipreis Großbritanniens zählen dürfen." The Guardian"Schön und gefährlich ... ein wunderbares Buch." Elke Heidenreich über " - Die See"

"Ein raffiniert verwickeltes irisch-amerikanisches Familiendrama. [...] Banville versteht seine Leser zu faszinieren.", Stern

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Als doppelbödig und sprachlich herausragend lobt Rezensent Thomas David John Banvilles unter Pseudonym veröffentlichten ersten Kriminalroman. Auch vor Banvilles "nie weniger als erstklassiger" Übersetzerin Christa Schuenk zieht er tief den Hut. David zufolge geht es in diesem Krimi um zwei ungleiche Brüder, von denen der eine Geburtshelfer und der andere Pathologe ist, um einen Mord, eine verschwundene Leiche und ein verlorenes Neugeborenes. Mit seinem Plot bohrt sich Banville tief in die Familiengeschichte der Brüder ein, erklärt der Rezensent, den die "glänzende Darstellung des komplexen, von zahlreichen Ambivalenzen bewegten Beziehungsgeflechts" fasziniert. Allerdings findet er auch, dass Banville diesmal die Komplexität und Vielschichtigkeit früherer Romane nicht ganz erreicht hat.

© Perlentaucher Medien GmbH
Benjamin Black ist das Pseudonym des 1945 geborenen John Banville, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Irlands gehört. Sein umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet. Für seinen Roman "Die See" erhielt er 2005 den Man Booker Prize. John Banville lebt und arbeitet in Dublin. 'Nicht frei von Sünde' ist der erste Roman einer Serie um den Pathologen Gerrit Quirke.

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