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Bewertung von ich aus Gemünden am Main am 22.10.2012 |
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In dem Buch geht es um die drogenabhängige Christiane F., die von ihrem Leben erzählt, wie es so weit kam, dass sie ihren Körper verkaufte, um Geld für Heroin zu haben. Es wird geschildert, dass auslösend der Umzug in die Stadt war. Dort zog sie mit ihrer Familie in eine kleine Wohnung. Egal, wo sie draußen spielte, es wurde den Kindern verboten. So fanden die Kinder keine andere Beschäftigung als zu trinken und zu rauchen. Zuhause wurde Christiane von ihrem Vater geschlagen und hatte stetes Angst vor ihm. Mit zwölf nahm sie das erste Mal Heroin. Außerdem berichtet sie von ihrem Freund, der als Prostutiierter für Schwule arbeitete, um Geld zu bekommen. Christiane lässt auch Einblicke, dass sie sich mit 13 zum ersten Mal verkaufte und ab diesem Zeitpunkt ihr Leben nur noch aus Heroin spritzen, Prostutition, spritzen bestand. Später macht sie auch Entzüge, doch sie kommt nicht vom Heroin los. Teilweise spannend, stellenweise aber auch Wiederholungen. Es war allem in allem eine gelunge Erzählung einer Betroffenen. Ich würde das Buch nur an diejenigen weiterempfehlen, die solche Geschichten verarbeiten können und verstehen. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Möp aus Northeim am 19.05.2012 |
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In dem Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ stehen die Drogenprobleme der jungen Christiane F. im Vordergrund. Zu Anfang wird Christianes wird Christianes familiäre Situation beschrieben: wie sie mit ihrer Familie vom Land in die Großstadt Berlin zieht und dort letzten Endes aus Geldmangel in sozial schwachen Verhältnissen aufwächst; wie sehr sie unter der Alkoholsucht und den Schlägen ihres Vaters und der anschließenden Scheidung leidet; wie einsam sie sich fühlt. Dadurch, dass Christiane sich zu Hause nicht wohl und raus geekelt fühlt, flüchtet sie immer häufiger auf die Straße oder in Jugendclubs, wo sie sich mit ihren Freunden trifft. Diese Freunde rauchen, trinken und konsumieren Haschisch und diverse Partydrogen. Sie drängen Christiane zwar nicht dazu, es ihnen gleich zu tun, aber Christiane bewundert ihre Freunde und möchte von ihnen anerkannt werden, weshalb sie ihrem Beispiel ziemlich bald folgt. Mit 12 raucht sie zum ersten Mal Haschisch. Mit 13 besucht sie regelmäßig die Diskothek „Sound“, dort gibt es viele Heroinabhängige, die Christiane wegen ihrer ruhigen und erhabenen Ausstrahlung sehr bewundert. Im Laufe der Zeit verliert sie die Angst vor der Droge und als sie das Gefühl hat, dass ihr die anderen Drogen aus ihrem Stimmungstief nicht mehr heraus helfen, greift sie , mit knapp 14 Jahren, zum Heroin. Ein halbes Jahr später ist sie körperlich sehr stark abhängig, muss sich mehrmals täglich in höheren Dosen Heroin spritzen, ist dazu gezwungen, am ekligen Bahnhof Zoo der Prostitution nachzugehen, um das Geld für die teure Droge zu beschaffen. Ein selbst bestimmtes Leben ist ihr nicht mehr möglich: Christianes Gedanken kreisen nur noch darum, woher sie das Geld für den nächsten Schuss bekommt, um den grausamen Entzugserscheinungen zu entgehen. Gleichzeitig aber weiß sie, dass sie sich, wenn sie so weitermacht, selber umbringen wird, denn viele ihrer Freunde sind der Droge bereits zum Opfer gefallen. Christiane ist verzweifelt und macht viele Entzüge, aber sie bleibt erfolglos, wird immer wieder rückfällig. In „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ werden Christianes Erfahrungen und Gefühle erstaunlich detailliert geschildert, wodurch es dem Leser leichter fällt, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Zudem macht das Buch Christianes Verzweiflung und die Ausweglosigkeit ihrer Lage sehr gut deutlich. Indem es ihren Alltag offen und ungeschönt beschreibt. Deutlich wird auch, wie sehr ihre Mutter unter der Sucht ihrer Tochter leidet, denn es werden im Buch immer wieder Berichte von Christianes Mutter wiedergegeben, die den Leser ihr Leiden sehr gut nachempfinden lassen. Mir hat „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ besonders deshalb gefallen, weil man sich auch sehr gut in Christiane hineinversetzen und mit ihr mitfühlen kann. Das Buch zeigt außerdem auf das, was viele einfach unterschätzen. Es zeigt auf, dass Drogen jeden Menschen, sei er noch so intelligent, zerstören. Das Einzigen, was ich an dem Buch ein wenig schwierig fand, war die Insider- Sprache Christianes. Es war daher etwas schwierig gewissen Situationen zu verstehen, aber man konnte sich die Wörter im weiteren Verlauf aus dem Zusammenhang erklären. „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ hat meiner Meinung nach eine sehr abschreckende Wirkung, da viel über die heftigen Entzugserscheinungen, typische Fixerkrankheiten wie Gelbsucht und die schlecht physische und psychische Verfassung Christianes geschrieben wird. Ich kann diese Buch jedem empfehlen, denn Drogen sind ein wichtiges Thema, mit dem sich jeder, insbesondere Jugendliche, einmal auseinander setzen sollte. |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von ZweiOhrKüken am 05.01.2012 | |
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Hallo Zusammen, über dieses Buch gibt es eig. vieles zu sagen, doch am besten man liest es einfach selbst! Okay ich kann verstehen dass es für manche villt. durch seine größe bzw. den Umfang abschreckend wirken kann. Jedoch ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert. Es ist so geschrieben, dass man sich in die Situation Christianes genau hineinversetzen kannn und trotzdem nicht den Überblick über das ganze verliert. Man bekommt einen Einblick in eine ganz andere Welt, eine die einen nicht nur während des Lesens sondern wohl auch nachhaltig sehr beschäftigt. Irgendwie fern- und doch sehr real! Dieses Buch ist zu meinem absoluten Lieblingsbuch geworden, denn für mich ist das besondere an diesem Buch folgendes. Auch wenn ich es zum 20. mal Lese und den Schluss eig. schon kenne, bin ich trotzdem in dieser Welt gefangen und fieber mit und bin genauso gespannt und mitgerissen wie beim ersten Mal. Und genau dass macht es für mich zu einem wirklich ausgezeichneten Buch! Liebe Grüße ZweiOhrKüken |
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| Bewertung von addi am 14.11.2011 | |
| Ich muss zugeben meine Mama musste mich dazu überreden dieses Buch zu kaufen und danach lag es auch noch ein Jahr in meinem Bücherregal. Jetzt nach dem ich es gelesen habe frag ich mich warum ich so dumm war und dieses tolle Buch nicht gleich gelesen habe. Dieses Buch ist einfach nur unglaublich. Was die Autorin erzählt ist einfach nur der Hammer. Ich war total geschockt und habe noch wochenlang mir darüber Gedanken gemacht. |
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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.10.2011 | |
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Erschütternd, traurig, schockierend... Ich weine über unsere reiche, arme Gesellschaft! |
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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 28.07.2011 |
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In diesem aufrüttelden Buch berichtet die Autorin, was ihr selbst widerfahren ist. Als junges Mädchen lebte sie in einem Jugendheim und wurde schon im Alter von 12 Jahren mit Drogen vertraut gemacht, bis sie letztendlich in eine grausame Abhängigkeit geriet. Diese wurde verschlimmert durch den Geldmangel, aufgrund dessen Christiane wie viele andere Jugendliche auch, ihr Geld auf dem Kinderstrich verdienen musste. Dieser Spirale wollte sie sich gerne entziehen, doch eine Therapie brachte keinen Erfolg. Da endlich zog sie zu einer Tante aufs Dorf. Hier hatte sie gar keinen Kontakt mehr zu den alten Freunden, und das half ihr, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Tatsächlich wurde sie frei von den Drogen und konnte ein neues Leben beginnen. Das vorliegende Buch ist ein Ergebnis dieses Neuanfangs. Was die Autorin beschreibt, ist keine leichte Kost, doch es liefert uns wertvolle Argumente dafür, dass sich Drogenkonsum einfach nicht lohn. So ist das Buch unbedingt empfehlenswert. |
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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 28.07.2011 |
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Das ist vielleicht keine geeignete Lektüre vor dem Einschlafen, aber es ist ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte. Es handet sich um wahre Begebenheiten, die die Autorin Christiane F. selbst erlebte. Damals war sie jung, lebte in einem Jugendheim und ließ sích überreden, Drogen zu nehmen, Mit der Zeit wurde sie abhängig davon und brauchte nun ständig Geld, um neue Drogen kaufen zu können. Dies verdiente sie sich auf dem Kinderstrich am Berliner Bahnhof Zoo. Mit ihr stehen dort noch viele andere junge Menschen, die ebenfalls drogenabhängig sind. Christiane will gerne raus aus dem Teufelskreis. Eine Therapie schlägt jedoch fehl, aber dann zieht sie zu einer Tante aufs Dorf. Fernab aller Verlockungen gelingt es ihr nun tatsächlich, frei zu werden. So ist dieses Buch ein Rückblick auf ihre schwerste Zeit. Als Leser wird man hinein genommen in die Szene der Drogenabhängigen und bekommt einen Eindruck davon, welche Tragödien sich dort abspielen. Nichts wird verschönt und so ist das Buch eben auch keine leichte Lektüre, dafür aber um so wertvoller. Mir hat es deutlich gemacht, dass Drogen niemals eine Lösung sein können, sondern lediglich der Anfang vieler neuer Probleme. Ich finde, dass alle Jugendlichen dieses Buch lesen sollten. |
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