Wir Kinder vom Bahnhof Zoo - F., Christiane

Christiane F. 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Nach Tonbandprotokollen aufgeschrieben v. Kai Hermann u. Horst Rieck
Broschiertes Buch
 
56 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Im Alter von zwölf Jahren kommt Christiane F. in einem Jugendheim zum Haschisch, kurz darauf in einer Diskothek zum Heroin. Sie wird süchtig, geht vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo. Die Berlinerin Christiane F. erzählt mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit ihre traurige Geschichte. Ein Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte - und bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Produktinformation


  • Verlag: (Carlsen)
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 366 S. m. Fotos auf Taf.
  • Seitenzahl: 336
  • Carlsen Taschenbücher Bd.941
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 135mm x 33mm
  • Gewicht: 439g
  • ISBN-13: 9783551359414
  • ISBN-10: 3551359415
  • Best.Nr.: 26392893
"Als die STERN-Serie 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' im September 1978 beginnt, ahnt niemand, dass sie - so der Spiegel - 'zur meistgelesenen Geschichte seit Schneewittchen und Winnetou' werden wird. Ihr Schicksal bewegt junge Menschen bis heute. Das Buch erobert Platz 1 der Spiegel Bestseller-Liste und behauptet ihn 95 Wochen - ein Rekord bei Sachbüchern seit Bestehen dieser Liste. In über 20 Sprachen wird es übersetzt und millionenmal verkauft. Als internationaler Erfolg erweist sich 1981 auch die Verfilmung." (Der Stern)

"Als die STERN-Serie 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' im September 1978 beginnt, ahnt niemand, dass sie - so der Spiegel - 'zur meistgelesenen Geschichte seit Schneewittchen und Winnetou' werden wird. Ihr Schicksal bewegt junge Menschen bis heute. Das Buch erobert Platz 1 der Spiegel Bestseller-Liste und behauptet ihn 95 Wochen - ein Rekord bei Sachbüchern seit Bestehen dieser Liste. In über 20 Sprachen wird es übersetzt und millionenmal verkauft. Als internationaler Erfolg erweist sich 1981 auch die Verfilmung." (Der Stern)
Kai Hermann, 1938 in Hamburg geboren, war Redakteur und Korrespondent der Zeit sowie Chefredakteur von Twen. Er schreibt unter anderem für "Spiegel" und "Stern". Er ist Autor zahlreicher Bücher und Drehbücher, darunter "Christiane F.: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" (gemeinsam mit Horst Rieck) und "Andi". Der beinahe zufällige Tod des Andreas Z., 16". Hermann erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Egon-Erwin-Kisch-Preis.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.8 von 5 Sterne bei 56 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 56 Bewertungen)
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Bewertung von ZweiOhrKüken am 05.01.2012 ***** ausgezeichnet
Hallo Zusammen,
über dieses Buch gibt es eig. vieles zu sagen, doch am besten man liest es einfach selbst!
Okay ich kann verstehen dass es für manche villt. durch seine größe bzw. den Umfang abschreckend wirken kann.
Jedoch ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert. Es ist so geschrieben, dass man sich in die Situation Christianes genau hineinversetzen kannn und trotzdem nicht den Überblick über das ganze verliert. Man bekommt einen Einblick in eine ganz andere Welt, eine die einen nicht nur während des Lesens sondern wohl auch nachhaltig sehr beschäftigt. Irgendwie fern- und doch sehr real!
Dieses Buch ist zu meinem absoluten Lieblingsbuch geworden, denn für mich ist das besondere an diesem Buch folgendes. Auch wenn ich es zum 20. mal Lese und den Schluss eig. schon kenne, bin ich trotzdem in dieser Welt gefangen und fieber mit und bin genauso gespannt und mitgerissen wie beim ersten Mal. Und genau dass macht es für mich zu einem wirklich ausgezeichneten Buch!

Liebe Grüße
ZweiOhrKüken

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Bewertung von addi am 14.11.2011 ***** ausgezeichnet
Ich muss zugeben meine Mama musste mich dazu überreden dieses Buch zu kaufen und danach lag es auch noch ein Jahr in meinem Bücherregal. Jetzt nach dem ich es gelesen habe frag ich mich warum ich so dumm war und dieses tolle Buch nicht gleich gelesen habe. Dieses Buch ist einfach nur unglaublich. Was die Autorin erzählt ist einfach nur der Hammer. Ich war total geschockt und habe noch wochenlang mir darüber Gedanken gemacht.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.10.2011 ***** ausgezeichnet
Erschütternd, traurig, schockierend...
Ich weine über unsere reiche, arme Gesellschaft!

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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 28.07.2011 ***** ausgezeichnet
In diesem aufrüttelden Buch berichtet die Autorin, was ihr selbst widerfahren ist. Als junges Mädchen lebte sie in einem Jugendheim und wurde schon im Alter von 12 Jahren mit Drogen vertraut gemacht, bis sie letztendlich in eine grausame Abhängigkeit geriet. Diese wurde verschlimmert durch den Geldmangel, aufgrund dessen Christiane wie viele andere Jugendliche auch, ihr Geld auf dem Kinderstrich verdienen musste. Dieser Spirale wollte sie sich gerne entziehen, doch eine Therapie brachte keinen Erfolg. Da endlich zog sie zu einer Tante aufs Dorf. Hier hatte sie gar keinen Kontakt mehr zu den alten Freunden, und das half ihr, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Tatsächlich wurde sie frei von den Drogen und konnte ein neues Leben beginnen. Das vorliegende Buch ist ein Ergebnis dieses Neuanfangs.
Was die Autorin beschreibt, ist keine leichte Kost, doch es liefert uns wertvolle Argumente dafür, dass sich Drogenkonsum einfach nicht lohn. So ist das Buch unbedingt empfehlenswert.

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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 28.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das ist vielleicht keine geeignete Lektüre vor dem Einschlafen, aber es ist ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte. Es handet sich um wahre Begebenheiten, die die Autorin Christiane F. selbst erlebte. Damals war sie jung, lebte in einem Jugendheim und ließ sích überreden, Drogen zu nehmen, Mit der Zeit wurde sie abhängig davon und brauchte nun ständig Geld, um neue Drogen kaufen zu können. Dies verdiente sie sich auf dem Kinderstrich am Berliner Bahnhof Zoo. Mit ihr stehen dort noch viele andere junge Menschen, die ebenfalls drogenabhängig sind. Christiane will gerne raus aus dem Teufelskreis. Eine Therapie schlägt jedoch fehl, aber dann zieht sie zu einer Tante aufs Dorf. Fernab aller Verlockungen gelingt es ihr nun tatsächlich, frei zu werden. So ist dieses Buch ein Rückblick auf ihre schwerste Zeit.
Als Leser wird man hinein genommen in die Szene der Drogenabhängigen und bekommt einen Eindruck davon, welche Tragödien sich dort abspielen. Nichts wird verschönt und so ist das Buch eben auch keine leichte Lektüre, dafür aber um so wertvoller. Mir hat es deutlich gemacht, dass Drogen niemals eine Lösung sein können, sondern lediglich der Anfang vieler neuer Probleme. Ich finde, dass alle Jugendlichen dieses Buch lesen sollten.

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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 27.07.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses ergreifende und wachrüttelnde Buch enthält die Autobiographie der Christiane F. Sie lebte als Jugendliche in einem Heim und wurde schon mit 12 Jahren dazu verführt, Drogen zu nehmen, Erst Haschisch, etwas später sogar Heroin, Und damit geriet sie in einen Strudel, der sie immer mehr in die Tiefe zog. Drogen kosten Geld, und das beschaffte sie sich am Bahnhof Zoo auf dem Kinderstrich. Dort war sie nicht alleine, denn alle ihre ebenfalls abhängigen Freunde hofften hier ebenfalls auf Geld. Christiane will ausbrechen aus diesem Zwang, aber ein Klinikaufenthalt ist f´ür sie nicht die Lösung. Doch später zieht sie zu einer Tante aufs Land und hier schafft sie es, weit entfernt von allen Verlockungen los zu kommen von ihrer fruchtbaren Sucht. Obwohl die Geschehnisse nun schon 40 Jahre her sind, ist das beschriebene Problem leider immer noch aktuell.
Das beschriebene Schicksal hat mich sehr angerührt und ich bin froh, dass die Autorin so mutig von sich erzählt hat. Für mich steht fest: Drogen sollen nicht Teil meines Lebens werden! Das Buch ist so wertvoll, dass es in der Schule behandelt werden müsste.

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Bewertung von federschweif aus Kempten am 11.07.2011 ***** sehr gut
Der Hauptcharakter des Buches ist Christiane,die erst 12 Jahre alt ist. Auf dem Pausenhof ihrer neuen Schule lernt sie ein paar Jugendliche kennen,die regelmäßig Drogen nehmen. Mit diesen freundet sich Christiane schnell an und nimmt nach kurzer Zeit fängt sie dann auch an zu rauchen und Drogen zu nehmen.
Doch Christiane steigert sich noch mehr in die Situation hinein und fährt regelmäßig in die Disko,bleibt die ganze Nacht bei anderen Drogensüchtigen,klaut das Geld von ihrer Mutter um an noch mehr Drogen zu kommen.
Schließlich nimmt sie sogar Heroin, mit ihrem mittlerweile einzigem richtigen Freund Detlef.
Doch irgendwann merken die beiden,dass es so nicht mehr weitergehen kann,denn die beiden gehen jetzt sogar auf den Strich, nur um an Geld zu kommen. Also fangen sie an einen Entzug zu machen doch nach kurzer Zeit machen sie sich wieder regelmäßig einen Joint.
Als dann aber Christianes Mutter nach vielen Jahren endlich herausbekommt,was mit ihrer Tochter los ist,fangen die zwei noch einmal einen Entzug an. Doch werden sie es diesmal schaffen?
Dieses Buch ist ein sehr besonderes Buch,weil es den Leser so fesselt und nicht mehr loslassen will. Man versucht zwar aufzuhören es zu lesen,denn es geht einem richtig unter die Haut,doch gleichzeitig will man unbedingt wissen wie es weiter geht. Was einen noch zum Nachdenken bringt ist die Tatsache,das der Inhalt des Buches wirklich passiert ist und die Autorin gleichzeitig die Hauptperson ist.
Ich empfehle dieses Buch ab 14.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Laura am 25.07.2011
    Ich wollte nur klarstellen, dass die Hauptperson des Buches keinesfalls die Autorin ist. Zwei Journalisten haben dieses Buch geschrieben, nachdem sie ein 2 Monate langes Interview mit ihr geführt haben.
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Lukas.W aus Bad Schönborn am 24.06.2011 ***** ausgezeichnet
ein erschütternder und schonungsloser Erlebnisbericht einer " Drogenkarriere"
Das Buch handelt von dem Teufelskreis von Beschaffungskriminalität , Prostitution und die ständige " Gier " nach dem nächsten Schuß....
Manche ihrer " Freunde" landen mit dem " Goldenen Schuß" auf der Bahnhofstoilette......
..
Meine Mutter hat dieses Buch bis Heute in Erinnerung behalten , so tief geht es einem unter die Haut....
Es warnt eindringlich vor Drogenkonsum und seinen Folgen...
Ein Buch , das nie seine Aktualität verlieren wird...

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Bewertung von heikesieglinde aus 71229 Leonberg am 20.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch hatte ich schon in meiner Jugend gelesen, habe es jemanden ausgeliehen und nicht mehr erhalten, deshalb habe ich es mir wieder gekauft um es wieder zu lesen und später meinen Enkelkinder weiter zu geben.
Es ist auf jeden Fall zu empfehlen ob jung oder alt.
Ich habe noch nie ein spannenderes Buch gelesen als dieses.

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Bewertung von Bob aus Northeim am 28.05.2011 ***** sehr gut
In dem Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo geht es um Christiane Vera F.,die im Alter von 6 Jahren nach Berlin zieht,und schließlich Drogen abhängi wird.Erst lebte sie mit ihren Eltern in einer 6 Zimmer Wonung,doch dann müssen sie in eine 2einhalb Zimmer Wohnung umziehen,da die von den Eltern geplante Heiratsvermittlung nicht eröffnet weden konnte und daraufhin das Geld fehlte.Auch die Schule ist nicht das was Christiane gehofft hatte.Keiner hat Respekt vor den Lehrer.Schnell lernt sie wie man sich durchsetzt,und wie man anerkannt wird.In ihrer Klasse freundet sie sich mit Kessi,dem coolsten Mädchen dort,an.Mit ihr geht Christiane regelmäßig ins Haus der Mitte,eine kirchlich Einrichtung,wo sie anfängt Haschisch zu rauchen.In dieser Zeit eröffnet in Berlin das Sound, ,,Europas modernste Discothek".Dort gehen Christiane und Kessi jeden Samstag hin und sagen ihren Eltern,dass sie beim der jeweils anderen übernachten.Das geht so lange gut,bis Kessi´s Mutter Kessi betrunken auffindet.Absofort geht Christiane allein ins Sound,wo sie eine neue Clique und ihren ersten festen Freund kennen lehrnt.Doch dieser hat ein paar Wochen später eine neue Freundin,und Christiane kommt mit Detlef,einen aus ihrer Clique,zusammen.Kurz nachdem Detlef Heroin,H,abhängig wird,nimmt auch Christiane zum ersten mal H.Da dieses so teuer ist geht Detlef auf den homosexuellen Strich,wo er für sich und Christiane Geld verdient.Nachdem beide körperlich auf Heroin sind muss Chrisitane auch auf den Strich gehen,weil das Geld nicht mehr reicht.Zu Hause ist Christiane jetzt nur noch zum schlafen,in die Schule geht sie zwar noch passt aber nicht mehr auf.An einen Morgen merkt ihre Mutter,dass sie Heroin nimmt.Darauf folgen mehre Entzugskuhren,zu Hause,in einer Sekte und in Bonnie´s Ranch,was ein besonders harter Entzug ist,die alle erfolglos sind.Dann wird sie aus Berlin fort zur Tante geschickt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen,weil es so unverschönt geschrieben wurde,und man gute Einblicke in das Leben einer Drogensüchtigen bekommt.Teilweise wirkt es unrealistisch da es z.B. undenkbar wäre,heute nach einer halben Stunde wieder aus dem Gefängnis entlassen zu werden,nachdem man mit Heroin festgenommen worden ist.Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter,weil jeder Jugendlich auf diese Weise gewarnt wird seine Hände von Drogen zu lassen.

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