Crank, Deutsche Ausgabe - Hopkins, Ellen

Ellen Hopkins 

Crank, Deutsche Ausgabe

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch

Aus d. Engl. v. Henning Ahrens
Broschiertes Buch
 
3 Kundenbewertungen
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Crank, Deutsche Ausgabe

Das Leben war gut, bevor ich es traf,                                            das Monster. Das Leben danach                                            war großartig. Auf jeden Fall                                             für kurze Zeit. Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben.  Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt.

Das Leben war gut,
bevor ich es
traf,
das Monster.

Das Leben
danach
war großartig.

Auf jeden
Fall
für kurze Zeit.

Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben.

Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt.


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 544 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 175mm x 126mm x 33mm
  • Gewicht: 434g
  • ISBN-13: 9783551582300
  • ISBN-10: 3551582300
  • Best.Nr.: 27981913

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ob die freie Versform für diese Geschichte einer Pubertät im freien Fall der Drogenexzesse eine ganze Trilogie trägt, vermag Rezensentin Eva-Maria Magel nicht zu sagen. Bei uns ist auch zunächst nur der erste Band von Ellen Hopkins' Bestseller erschienen. Der aber hat es laut Rezensentin in sich. Die Pubertät der 17-jährigen Kristina erscheint ihr hier als das, was es ist: eine reichlich gefährliche Phase im Leben. Bei Kristina kommt die Teenie-Droge "Crank" hinzu. Zu lesen ist das als kapitelweise rapide ablaufender Trip von der behüteten Kindheit über Höhenflüge und Absturz bis hin zur Depression. Dass die Verse die Wucht dieses Vorgangs zu transportieren vermögen, erstaunt die Rezensentin, aber so ist es.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2010

Ich ist ein anderer Kontinent

Freier Fall in freien Versen: Ellen Hopkins erzählt in "Crank" vom Drogenabsturz.

Von Eva-Maria Magel

Pubertät ist ein viel zu sachliches Wort für diese gefährliche, aufregende und anstrengende Phase, in der ein Leben sich verschiebt wie die Kontinente, nur eben rasend schnell: Alles ist irgendwie da, aber wo eben noch ein Meer war, sind jetzt Berge, Ausformungen des Selbst, uneben, schroff, erstaunlich. Manche experimentieren in dieser Zeit mit Aliassen, um diese Wandlungen zu benennen, und sind dann bei der zwanzigsten Abiturfeier immer noch "Winzi" oder "Bär".

Kristina, kurz vor ihrem 17. Geburtstag, hat zwischen ersten Küssen und letzten Fahrstunden nicht nur ein paar Bier zu viel und einen Spitznamen. Und vielleicht ist sie beim Abitur gar nicht mehr dabei. Denn auch wenn es wieder ganz gut ausschaut am Ende von Ellen Hopkins' "Crank", ist offen, ob Bree, jenes coole, wilde neue Mädchen, das eines Tages als Alter ego der braven Kristina auftaucht, wieder verschwinden wird. Und ob Kristina es schafft, diese mordsmäßige Kontinentalverschiebung zu überleben.

Kristina wird zu Bree, wenn sie …

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" "Crank" [...] gelingt es in der ungewöhnlichen Form, die Wucht dieser Ich-Verschiebung und die Macht des "Monsters" Droge zur Sprache zu bringen. Mit allen Tiefen, aber auch allen vermeintlichen Höhenflügen." (FAZ) "Sehr empfehlenswert, allein schon aufgrund der ungewöhnlichen Versform, solltet ihr das Buch lesen." (Lizzynet.de) "Ein herausragendes Buch." (Jugendbuchtipps.de) "Bücher über Sucht gibt es viele. Aber keines hat die Intensität von "Crank"." (DIE ZEIT)
Henning Ahrens, geb. 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Handorf, Niedersachsen.

Blick ins Buch "Crank, Deutsche Ausgabe"

Kundenbewertungen zu "Crank, Deutsche Ausgabe" von "Ellen Hopkins"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 31.03.2012 ***** ausgezeichnet
"Dann kam mir kurz der ungute Gedanke,
dass alles, was ich kürzlich getan hatte,
in einer Katastrophe enden konnte.
Gab es noch ein Zurück?
Würde ich endgültig abstürzen?"
[Seite 308]

Manche nennen es Kokain, andere nennen es Crank, für Kristina ist es das Monster.

"Crank" war schon immer ein Buch, dass mich seit Veröffentlichung enorm gereizt hat, als ich es dann endlich in den Händen hielt, war ich jedoch sehr enttäuscht. Die Geschichte an sich ist unglaublich gut und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, was sich aber Verlag und Autorin hier erlaubt haben, nimmt jeglichen Lesespaß, denn die Autorin spoilert ihre Leser bereits beim Vorwort, indem sie das Ende verrät. Wieso man dies hier nicht ans Ende der Geschichte gesetzt hat, ist mir schleierhaft.

Ansonsten gibt es aber nichts negatives über "Crank" zu sagen. Ellen Hopkins hat einen flüssigen, intensiven Schreibstil, der stellenweise nur schwer zu verarbeiten ist. Sie schreibt die Geschichte sehr schonungslos und lässt keine schmutzigen Details aus. Ein weiterer Pluspunkt gibt es dafür, dass die Geschichte in Versform geschrieben ist. Sämtliche Emotionen wurden gut auf Papier gebracht und lassen sich schnell lesen. Durch die Charaktere und Umstände in der Familie und im Freundeskreis, wirkt die Geschichte sehr authentisch.

Die Charaktere sind interessant, haben es aber auch immer wieder geschafft, mich hier und da zu schocken. Vor allem Kristina, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat mich mit ihren Gedanken und Gefühlen oftmals berührt. Sie ist ein eher ruhiger Teenager, der in der Schule gute Noten schreibt und ansonsten eher eine kleine Außenseiterin ist. Durch den Aufenthalt bei ihrem Vater ändert sich jedoch einiges, denn schnell kommt sie mit Jungs und Drogen in Berührung, die ihr gesamtes Leben verändern. Sie wird abhängig von Kokain, was sie jedoch nur "Crank" oder "Das Monster" nennt. Sie kapselt sich immer mehr von ihrem Umfeld ab und lernt neue Menschen kennen, durch die sie immer tiefer in den Drogensumpf gerät.
Sie erschafft sich ein zweites Ich, dass sie Bree nennt. Als Bree ist sie mutig, respektlos und immer wieder auf der Suche nach Drogen, als Kristina versucht sie weiterhin ein normales Leben zu führen, was ihr immer wieder misslingt.

Es ist erschreckend zu erleben, wie ihre Gedanken immer mehr von Drogen geleitet werden. Sie kann kaum noch ein normales Leben führen, wird aggressiver und riskiert immer mehr ihre Zukunft. Ihre Gedanken drehen sich nur noch um Jungs, Drogen und wie sie weiterhin ihre Familie täuschen kann. "Crank" ist ein gutes Beispiel dafür, was Drogen aus einem Menschen machen können, wenn man sich ihnen hemmungslos hingibt.

Das Cover ist sehr schlicht und düster. Der Titel steht als Kokainspur auf schwarzem Hintergrund, was die Stimmung im Buch widerspiegelt. Die Kurzbeschreibung ist gelungen und macht direkt Lust auf mehr.

Insgesamt konnte mich Ellen Hopkins mit dem ersten Band ihrer Crank-Trilogie überzeugen. Charaktere und Orte sind so stimmig, dass man alles direkt vor Augen hat und Kristina wachrütteln und beschützen möchte. Ein ganz besonderes Buch, dass noch lange im Gedächtnis bleibt.

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Bewertung von diejai.blogspot.de aus Köln am 02.03.2012 ***** sehr gut
Auf dieses Buch wurde ich durch die Lieblingsbuch- Challenge aufmerksam. Ich hatte vorab zwar gelesen, dass der Schreibstil besonders ist, da das Buch in Versform geschrieben ist, als ich es dann jedoch zum ersten Mal in den Händen hielt, und durchgeblättert habe, war ich doch sehr überrascht. Denn so wie es ist, hatte ich es mir irgendwie nicht vorgestellt. Ich hatte arge Bedenken, dass die Verse den Lesefluss stören und konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, dass man so wirklich eine ausführliche und emotionale Geschichte erzählen kann.

Nun habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe lediglich eine zehnminütige Lesepause gemacht. Meine Vorurteile gegen das Buch haben sich als völlig unbegründet erwiesen. Die Verse hemmen den Lesefluss nicht. Interessant fand ich, dass man einige der Verse doppelt lesen kann. Einmal als Dialog und einmal als Gedanken der Protagonistin. Manchmal muss man auch ein bisschen quer lesen, um den Einstieg in den Vers zu finden. Dieses rumknobeln und ausprobieren hat mir Spaß gemacht.

Ellen Hopkins erzählt in „Crank“ die Geschichte ihrer Tochter Kristina. Das Buch ist dabei aus Kristinas Sicht geschrieben und es wird gut deutlich, wie sie immer tiefer in die Drogensucht abrutscht. Auch Kristinas innere Veränderung und vor allem der Weg, wie aus Kristina Bree wird, wird gut und nachvollziehbar dargestellt. Während des Lesens habe ich einen guten Einblick in Kristinas / Brees Gedankenwelt erhalten und konnte mir ein gutes Bild von ihr machen. Auch von den anderen Charakteren erhält man ein gutes Bild. Vieles wird im Laufe der Geschichte nur angedeutet und dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin manchmal nur durch einzelne Wörter eine ausführliche Geschichte erzählt. Überhaupt wird deutlich, dass die Autorin gut mit Wörtern umgehen kann. Jedes Wort sitzt und wirkt gut gewählt.

Obwohl die Geschichte tiefer gegangen ist, als ich erwartet habe, fand ich sie dennoch etwas zu oberflächlich. Dies liegt vor allem daran, dass es auf mich stellenweise so wirkt, als hätte jemand die Klischeekiste ganz weit geöffnet. Kristinas Geschichte ist sehr klassisch und rein vom Ablauf her bereits schon häufig dagewesen. Traurig ist nur, dass sie sich so oder so ähnlich noch zig Mal überall auf der Welt wiederholen wird.

Das Ende der Geschichte ist offen. Einerseits hätte ich mir ein geschlossenes Ende gewünscht, da mich einfach interessiert, was aus Kristina / Bree geworden ist. Andererseits fand ich das Ende gut so wie es ist. Vor allem finde ich es gut, dass Ellen Hopkins kein künstliches Happy-End erschaffen hat. Dadurch gewinnt die Geschichte für mich wieder einiges an Authentizität.

Fazit:

„Crank“ hat mich positiv überrascht. Die Versform ist etwas völlig anderes und macht das Buch dadurch zu etwas Besonderem. Die Autorin erzählt die Geschichte ihrer Tochter auf eindringliche und mitreißende Art. Ich denke, dass die Versform nicht jedem Leser gefallen wird, empfehle aber allen, die neugierig auf die Geschichte sind, sich ein eigenes Bild davon zu machen.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 19.02.2012 ***** sehr gut
Klappentext:

Das Leben war gut,
bevor ich es
traf,

das Monster.

Das Leben
danach

war großartig.

Auf jeden
Fall

für kurze Zeit.

Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele – ihr Leben.

Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt.

Meine Meinung:

“Crank” ist das erste Jugendbuch der Autorin und ihm liegen wahre Begebenheiten zu Grunde.

Das Besondere an diesem Buch ist die Gestaltung der Seiten. Die Seiten sind beispielsweise wie oben die ersten Sätze des Klappentextes gestaltet. Manchmal sind die Sätze in Formen angeordnet. Manchmal müssen die Sätze vertikal oder schräg gelesen werden. Und wieder ein anderes Mal ergeben sie in zwei verschiedene Richtungen auch verschiedene Sätze.
Aber gerade das Herausfinden der Leserichtung hat mich manchmal gestört, weil es mich aus dem Lesefluss gebracht hat und deswegen bringe ich hier meine einzige Kritik an.

Ebenso gelungen ist die Protagonistin Kristina. Ihre Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt und verschafft so jedem Leser Zugang zu Ihrer Psyche. Man kann Ihre Zweifel und Probleme nachvollziehen und auch ihren Absturz kann man so hautnah miterleben.
An vielen Stellen war ich traurig, weil ich als Außenstehende die falschen Entscheidungen sehen konnte, die sie immer wieder getroffen hat. Am liebsten wollte man sie bei den Schultern packen und ihr sagen, dass sie aufhören soll mit den Drogen.

Gerade für Jugendliche ist dieses Buch besonders interessant. Die Story ist dramatisch, abschreckend und brutal direkt. Somit hat das Buch also auch einen Lerneffekt.

Aber natürlich empfehle ich das Buch auch allen erwachsen Lesern.

Bewertung: 4/5 Punkte

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