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Werner von Blomberg - Hitlers erster Feldmarschall
Eine Biographie
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Schöningh
- 2006
- Ausstattung/Bilder: 2006. 291 S., 16 Fototaf.
- Seitenzahl: 304
- Deutsch
- Abmessung: 239mm x 167mm x 32mm
- Gewicht: 657g
- ISBN-13: 9783506713919
- ISBN-10: 3506713914
- Best.Nr.: 13479776
Leseprobe zu "Werner von Blomberg - Hitlers erster Feldmarschall"
Produktbeschreibung zu "Werner von Blomberg - Hitlers erster Feldmarschall"
Beschreibung
06.09.2007
Gummilöwe mit Feldmarschallin
Wie Werner von Blomberg die Wehrmacht an Hitler
auslieferte
Manche hohe Offiziere nannten ihn hinter vorgehaltener Hand
"Gummilöwe", weil er zwar optisch eine beeindruckende
Gestalt abgab, in der Sache aber immer "einklappte", wenn
es darum ging, die Interessen der Wehrmacht und vor allem des
Heeres gegen die "nationalsozialistische Revolution" zu
verteidigen. Kirstin A. Schäfer schildert nun Werner von Blombergs
Aufstieg und Fall. Blomberg gehört in der Weimarer Republik zu den
Gegnern der Schlieffen-Schule. Nicht im raumgreifenden Operieren
sieht er das Heil, sondern in der positiven Annahme des
industrialisierten Massenkrieges. Nicht irgendwelche Flügel stark
zu machen bringe den Sieg im nächsten Krieg, sondern die richtige
Moral der Truppe. Das schafft ihm in der Reichswehr wenig Freunde,
denn Hans von Seeckt - bis Ende 1926 Chef der Heeresleitung -
gehört zu den Schlieffen-Jüngern, und Blombergs Gönner Walther
Reinhardt verliert schnell an Einfluss. Blomberg wird Chef der
Heeresausbildungsabteilung, später Chef des Truppenamtes, also des
getarnten Generalstabs des Heeres. Von dort aber wird er …
06.09.2007
Zufrieden zeigt sich Winfried Heinemann mit Kirstin A. Schäfers
Arbeit über Werner von Blomberg, Hitlers ersten Feldmarschall.
Interessiert verfolgt er die Schilderung von Blombergs Aufstieg und
Fall. Dabei macht die Autorin seines Erachtens deutlich, wie eifrig
der 1933 zum Reichswehrminister gekürte General seiner Aufgabe
nachging, Hitler die Wehrmacht unterzuordnen und sie zur tragenden
Säule des Regimes zu machen. Auch Umstände und Gründe von Blombergs
Demission Anfang 1938 kann sie in Heinemanns Augen überzeugend
klären. Er unterstreicht, dass sich Schäfer als erste auf Blombergs
zwischen 1945 und 1946 in der Nürnberger Haft entstandenen Memoiren
stützen konnte. Hier hätte er sich allerdings bisweilen etwas mehr
"kritische Distanz" zur Quelle gewünscht.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Kirstin A. Schäfer"
Kirstin Anne Schäfer, Dr. phil., geb. 1973, ist z.Z. Stipendiatin des Deutschen Historischen Institutes in London. Sie bereitet ein Buch über den britischen Militärkult in der viktorianischen Ära vor.






















