Als Hitler das rosa Kaninchen stahl - Kerr, Judith

Judith Kerr 

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1974, Kategorie Kinderbuch

Aus d. Engl. v. Annemarie Böll
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

6. - 7. Schuljahr

Neun Jahre ist Anna alt, als sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder fluchtartig Deutschland verlassen muss. Nur das Nötigste kann bei diesem Umzug mitgenommen werden, so bleibt auch das vielgeliebte rosa Kaninchen zurück. Die Umstellung auf das neue Land ist nicht leicht und nochmals muss die Familie den Ort wechseln. Sie ziehen aus der Schweiz nach Paris und dann nach London. Was Anna erlebt hat, haben viele Menschen in der Hitlerzeit durchmachen müssen.



Produktinformation


  • Verlag: RAVENSBURGER BUCHVERLAG
  • 2009
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2009. 239 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.8003
  • Altersempfehlung: ab 11 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 125mm x 25mm
  • Gewicht: 220g
  • ISBN-13: 9783473580033
  • ISBN-10: 3473580031
  • Best.Nr.: 06779271
Judith Kerr ist die Autorin der "Rosa Kaninchen"-Trilogie.

Am 14. Juni 1923 kommt Judith Kerr als Tochter des berühmten Theaterkritikers Alfred Kerr in Berlin zur Welt. Sofort nach der Machtergreifung der Nazis muss die jüdische Familie aus Deutschland fliehen. Nach Stationen in der Schweiz und Frankreich emigriert sie 1935 schließlich nach London.

Nach dem Krieg arbeitet Judith Kerr als freiberufliche Malerin und Textildesignerin. Seit 1953 war sie für die BBC tätig, erst als Redakteurin und Lektorin, später dann als Drehbuchautorin. 1954 heiratet Judith Kerr den Schriftsteller Nigel Kneale. Nach der Geburt ihrer Kinder Tacy und Matthew gibt sie ihre Arbeit für einige Jahre auf.

Von ihrem Mann ermutigt, beginnt Judith Kerr Ende der 60er Jahre die Geschichte des Mädchens Anna zu schreiben. Es ist ihre eigene Geschichte, aber die Bücher sind, wie sie betont, "Romane und keine Memoiren". Der erste Band der Trilogie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" umspannt den Zeitraum von 1933 bis 1937 und spielt an den Schauplätzen Berlin, Zürich und Paris. Der zweite Band "Warten bis der Frieden kommt" schildert Anna während der Kriegszeit in London. In "Eine Art Familientreffen" kehrt Anna 1956 nach Berlin zurück und Erinnerungen an ihre eigene Kindheit werden wach.

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" ist nicht nur ein Standardwerk der Jugendliteratur, sondern ein anerkannter Klassiker in der Emigrantenliteratur. Es wurde 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von "Judith Kerr"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.3 von 5 Sterne bei 39 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von Möp aus Northeim am 14.07.2011 ***** sehr gut
In dem Buch "Als Hitler das rosa Kanichen stahl" geht es um die Geschichte eines jungen jüdischen Mädchens namens Anne, das zu Beginn des Buches neun Jahre alt ist und kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten noch mit seiner Familie aus Deutschland fliehen kann. Ihr Vater ist ein bekannter jüdischer Journalist und deshalb in besonderer Gefahr. Er reist vor den anderen Familienmitgliedern in die Schweiz, bald darauf folgen auch Anne, ihre Mutter und ihr Bruder Max. Doch dort bleibt die Familie jedoch nicht lange, denn Annes Vater ist ständig auf der Suche nach einer guten Arbeit und so geht die Reise weiter: von Zürich nach Paris und von dort schließlich nach London. Anne muss sich immer erst an die neue Umgebung, die neuen Leute und ihre Sitten gewöhnen, in Frankreich kommt sogar noch die neue Sprache hinzu. Sobald sie sich erfolgreich eingelebt hat, muss die Familie auch schon wieder umziehen, sodass sie sich bald nirgendswo mehr zu Hause fühlt. Doch nicht nur sie hat dieses Gefühl, für ihren Bruder Max, ihre Mutter und natürlich auch ihren Vater ist diese Lebensweise mit Sicherheit alles andere als einfach.
Das eigentliche Thema des Buches ist sehr ernst, und gerade bei uns in Deutschland sollten Kinder über diese Zeit und die undenkbar grausigen Folgen des Nationalsozialismus sowie dessen Grundsätze Bescheid wissen. Dieses Buch ermöglicht das auch schon jüngeren Kindern, denn die Inhalte sind weniger grausam als in anderen Büchern zu diesem Thema, man bekommt aber dennoch einen sehr authentischen Einblick in diese Zeit. Und gerade weil es aus dem Alltag eines jungen Mädchens berichtet, kann man sich sehr gut in die Situation hineinversetzen. Ich hätte es von mir aus wohl kaum interessant gefunden, doch als Schullektüre, so wie ich es auch kennen gelernt habe, ist es wirklich sehr gut geeignet. Denn, so dramatisch die Situation damals für diese Familie auch war, die Autorin erzählt sehr humorvoll und mit jeder Menge Witz, sodass man getrost auch mal lachen kann und dieses Buch nicht nur traurig ist.

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Bewertung von die rezensionistin aus Bad Berka am 02.06.2011 ***** schlecht
Meine große Schwester musste dieses Buch neulich in der Schule lesen. Sie berichtete mir, dass es um ein junges Mädchen geht, dass aus Deutschland flüchten musste. Von heute auf morgen musste sie all ihre Spielsachen und Freunde zurücklassen, um mit ihren Eltern in ein anderes Land zu gehen. Harte Zeiten kommen auf sie und ihren Bruder zu und sie müssen nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch mit dieser schrecklich ungewohnten Situation umzugehen.
Nachdem mir meine Schwester das erzählte, wurde ich neugierig und las das Buch. Ich fande die Erzählung zu tiefst ergreifend, da Judith Kerr die Geschichte jugendgerecht aber auch sehr packend erzählt. Bisher wusste ich nur sehr wenig über den 2.Weltkrieg. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man einfach so aus seiner Heimat vertrieben werden konnte. Seit dem ich "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" las, weiß ich mehr unter dem Begriff Judenverfolgung anzufangen. Auch hat es mir dir schrecklichen Folgen unter Hitlers Regierung näher gebracht. Ich empfehle es jeden, der mehr über die Anfänge des 2. Weltkrieges wissen möchte!

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Bewertung von Schrott aus Northeim am 30.05.2011 ***** weniger gut
In dem Buch "Als Hitler das rosa Kanichen stahl" von Judith Kerr geht es um Anne, ein junges, zu Beginn des Buches neunjähriges jüdisches Mädchen, das kurz vor der Machtergreifung der Nazis noch mit seiner Familie aus Deutschland fliehen kann.
Ihr Vater ist ein bekannter jüdischer Journalist und deshalb besonders in Gefahr. Er reist vor den anderen in die Schweiz, bald danach folgen die anderen. Doch dort bleibt die Familie nicht lange. Annes Vater ist ständig auf der Suche nach einer guten Arbeit und so geht die Reise weiter: von Zürich nach Paris und von dort schließlich nach London. Anne muss sich immer erst an die neue Umgebung, die neuen Leute und ihre Sitten gewöhnen, in Frankreich kommt sogar noch die Sprache hinzu. Hat sie sich dann erfolgreich eingelebt, muss die Familie wieder umziehen, sodass sie sich bald nirgendswo mehr zuhause fühlt. Nicht nur ihr geht das so, auch für ihren Bruder Max, ihre Mutter und natürlich auch ihren Vater ist diese Lebensweise alles andere als einfach.
Das eigentliche Thema des Buches ist sehr ernst, und gerade hier in Deutschland sollten Kinder über diese Zeit und die schrecklichen Folgen der Naziherrschaft sowie deren Ideen bescheid wissen. Dieses Buch ermöglicht das schon recht früh, denn die Inhalte sind weniger grausam als in anderen Büchern zu dem gleichen Thema, dennoch bekommt man einen guten Einblick in diese Zeit. Und gerade weil es aus dem Alltag eines jungen Mädchens berichtet, fühlt man sich in die ihre Lage hineinversetzt.
Ich hätte es von mir aus wohl kaum gelesen, doch als Schullektüre, so wie ich es auch kennen gelernt habe, ist es wirklich zu empfehlen. Außer den schon oben genannten Vorteilen dieses Buches besitzt die Autorin zudem die Gabe, trotz der Dramatik des Buches es doch so zu schreiben, dass man auch mal lachen kann.

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Bewertung von Marie aus Koenigswinter am 26.05.2011 ***** sehr gut
Judith Kerr erzählt die Geschichte von Anna, einem jüdischen Kind, welches es in der Nazizeit in Deutschland sehr schwer hat. Zusammen mit ihrer Familie reist Anna in die Schweiz. Aber vieles muss sie zurück in ihrer Heimat lassen, unter anderem ihr rosa Plüschkaninchen. Anna und ihre Familie stehen vor einer schwierigen Zeit, aber wenn sie nur zusammen sind, wie Anna immer wieder sagt, wird alles gut.
Ich fand die Geschichte sehr schön und vor allem berührend. Man geht mit Anna durch all ihre Emotionen ind Erlebnisse, obwohl mich die im Buch verwendete Sprache nicht angesprochen hat. Sie ist sehr neutral geschrieben und spricht den Leser nicht an. Aber im Endeffekt war das Buch sehr gut und spannend.

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Bewertung von laura aus Nürnberg am 17.05.2011 ***** ausgezeichnet
Es geht um Anna und ihrer Familie die vom Hitler verfolgt werden und eines Tages will Anna ihr Vater besuchen und plötzlich ist er weg Anna rennt zu Heimpi ihrem Kindermädchen in die Arme und sie erzählt ihr dass Hitler ihm denn pass weg nehmen wollte und dass er nach Schweiz gefahren ist.Anna war sehr traurig und es passieren noch mehr traurige Sachen .
Ich fand das buch sehr interessant und das Buch ist sehr spannend und geeignet für die, die gerne mehr über Hitler erfahren wollen.

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Bewertung von HUIBUU aus THÜR am 21.04.2011 ***** ausgezeichnet
Ein trauriges aber auch wissenswertes Buch über Hitler.Es handelt von der kleinen Anne,die zusammen mit ihrem Bruder Max und ihren Eltern aus ihrem Heimatland flüchtet.Aber dort wo sie nun leben,gefällt es Anna nicht so gut wie zu hause in Berlin.Werden sie es doch noch schaffen,ein ganz normales Leben zu führen? Auch in den beiden anderen Teilen,wird noch einmal richtig mitgefiebert.Ein aussergewöhnliches Kinderbuch!!!

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Bewertung von maya/zaNy aus Heilbronn am 09.04.2011 ***** sehr gut
Es geschah in Berlin, 1933: Die Nazis standen vor ihrem Wahlsieg, in letzter Sekunde reist die Familie in die Schweiz. Seit der Flucht lebt die Familie in armen Verhältnissen, ihre Freunde und bekannten mussten sie zurück lassen und ein neues Leben beginnen. So musste Annas Kaninchen auch zurück bleiben. In london gibt es erst einmal günstige Arbeitsbedingungen für den Vater, ein Hoffnungsschimmer für die Familie ...
Das Buch ist toll, man lernt und spürt förmlich was es bedeutet ein Flüchtling zu sein. Es zeigt wie es damals für die Leute im Krieg war, wie schwer sie es hatten, es zu versuchen ein normales Leben zu führen.

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Bewertung von Lola aus Gebesee am 19.10.2010 ***** ausgezeichnet
Anne, ein künstlerisch begabtes, Jüdisches Mädchen, lebt in der Zeit, wo Hitler an der Macht ist. Ihr Vater ist ein berühmter Schriftsteller, doch er schreibt in seine Bücher seine eigene Meinung, was Hitler gar nicht gefällt...Annes Familie muss auswandern in die Schweiz, da die Schweiz ein unpolitisches Land ist, können sie sich vor Hitler verstecken. Aber ihr Vater kann nun keine Bücher mehr so schreiben wie er es möchte. Annes Familie leidet nun unter Geldnöten...
Erschreckend, dass so viele Juden umgebracht wurden, nur weil sie in Hitlers System nicht gepasst haben...das Buch zeigt die Geschichte eines kleinen Mädchens die schon früh von den krassen zuständen des 3. reiches erfahren musste. Ein schönes Buch für die ganze Familie

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Bewertung von ConstiTT aus Hamburg am 23.09.2010 ***** sehr gut
In diesem Buch geht es um die Naziverfolgung und was sie alles angerichtet hat. Hauptperson ist Anna, die mit ihrer Familie vor den Nazis flieht.
Das Buch basiert auf einer Autobiografie, denn Judith Kerr machte genau das durch, was die Hauptperson Anna tut. Sie ist die Vertreterin für Judith Kerr in diesem Buch.
Das Buch hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, da es trotz dem geschichtlichen Hintergrund spannend geschrieben ist. Ich würde es jedem, der Interesse and diesem Thema hat, empfehlen.

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Bewertung von KatrinR aus Krefeld am 30.08.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch 'Als Hitler das rosa Kaninchen stahl' von Judith Kerr geht es um eine jüdische Familie, die im Jahr 1933 vor Hitler flüchten musste.
Annas Vater ist ein bekannter Schriftsteller und verfasst Artikel gegen Hitler und die Nazis. Doch nun steht die Reichtstagswahl bevor und die Wahrscheinlichkeit, dass Hitler die Macht an sich reißt, ist groß. Deshalb reist die Familie kurzfristig in die Schweiz nach Zürich. Doch viel mitnehmen können sie nicht. In Zürich besuchen die Kinder eine neue Schule und lernen andere Kinder kennen, mit denen sie gerne spielen. Hier leben sie erst glücklich, doch nach einiger Zeit verdient der Vater mit seinen Artikeln auch hier kein Geld mehr. So muss die Familie sich dazu entscheiden, nach Frankreich zu ziehen. Doch das Leben hier ist gar nicht so einfach. Annas Vater kann seine Artikel bei einer Pariser Zeitung verkaufen, jedoch verdient er nicht sonderlich viel Geld. Während dieser jedoch die französische Sprache beherrscht, kann sich Annas Mutter nur einigermaßen gut verständigen und die Kinder müssen ganz neu anfangen die Sprache zu lernen. Doch das ist gar nicht so einfach und das Leben ist schwer...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Leben als Flüchtling wird gut dargestellt und man kann sich in die schwierige Lebenssituation der Familie hineinversetzen. Es ist einfach zu lesen und gut dafür geeignet, auch jüngeren Kindern die Vergangenheit Deutschlands mit Hitler darzustellen. Ich empfehle das Buch an Kinder und an alle geschichtlich Interessierten weiter.

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