Die Kunst der Filmregie - Mamet, David

David Mamet 

Die Kunst der Filmregie

Übersetzer: Schreyer, Petra
Broschiertes Buch
 
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Die Kunst der Filmregie

In den USA sind David Mamets Vorlesungen über Filmregie, die er im Herbst 1987 an der Filmschule der Columbia University hielt, eines der Standardwerke zur Regie- und Drehbuchtechnik.

David Mamet: "Ein guter Autor wird nur dann besser, wenn er lernt zu streichen, das Schmückende, das Beschreibende, das Narrative und vor allem das tief Gefühlte und Bedeutungsvolle herauszunehmen. Das Drehbuchschreiben ist eine Kunst, die auf Logik beruht. Sie besteht aus der beharrlichen Anwendung einer Reihe von grundlegenden Fragen: Was will der Held? Was hindert ihn daran, es zu bekommen?" (...) Ich kam als Drehbuchautor zum Regieführen und betrachtete die Kunst der Regie
als freudeschaffende Fortsetzung des Drehbuchschreibens - und unter dieser Prämisse unterrichtete ich den Kurs und schrieb ich dieses Buch."


Produktinformation

  • Verlag: Alexander Verlag
  • 2009
  • 5. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 110 S.
  • Seitenzahl: 110
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 157mm x 10mm
  • Gewicht: 188g
  • ISBN-13: 9783895810329
  • ISBN-10: 3895810320
  • Best.Nr.: 07673384
"Ein erstaunliches Werk: Kühn schlägt es Bögen von Aristoteles und Ödipus zu Disneys Elefantenbaby Dumbo, beruft sich als Kronzeugen seiner Montagetheorie vor allem auf Hitchcock und Eisenstein und zeigt den berechnenden Erzählfallensteller Mamet als Beschwörer des Unbewußten, des Traum- und Märchenhaften. Mamet wirft mit scharfsinnigen, gern ins Paradoxe überspitzten Einsichten um sich und verbreitet heilsamen Schrecken. Was ist sein strengstes Erzählprinzip? Antwort:
kein überflüssiges Wort, kein überflüssiges Bild. Oder anders gesagt: man muß dem Zuschauer möglichst viele Informationen vorenthalten." (Urs Jenny, Der Spiegel)

"Ein erstaunliches Werk: Kühn schlägt es Bögen von Aristoteles und Ödipus zu Disneys Elefantenbaby Dumbo, beruft sich als Kronzeugen seiner Montagetheorie vor allem auf Hitchcock und Eisenstein und zeigt den berechnenden Erzählfallensteller Mamet als Beschwörer des Unbewußten, des Traum- und Märchenhaften. Mamet wirft mit scharfsinnigen, gern ins Paradoxe überspitzten Einsichten um sich und verbreitet heilsamen Schrecken. Was ist sein strengstes Erzählprinzip? Antwort: kein überflüssiges Wort, kein überflüssiges Bild.Oder anders gesagt: man muß dem Zuschauer möglichst viele Informationen vorenthalten."(Urs Jenny, Der Spiegel)
David Mamet, 1947 in Chicago geboren, Dramatiker (u. a. "Oleanna", "Hanglage Meerblick", für das er 1984 den Pulitzerpreis erhielt), Drehbuchautor ("Wenn der Postmann zweimal klingelt", "Die Unbestechlichen") und Regisseur ("Haus der Spiele") zählt zu den wichtigsten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Zuletzt wurde sein Drehbuch "Wag the Dog" mit Robert De Niro und Dustin Hoffman von Barry Levinson verfilmt. Sein letzter eigener Film war "Spanish Prisoner" ("Die unsichtbare Falle").

Leseprobe zu "Die Kunst der Filmregie"

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Leseprobe zu "Die Kunst der Filmregie" von David Mamet

Ein guter Autor wird nur dann besser, wenn er lernt zu streichen, das Schmückende, das Beschreibende, das Narrative und vor allem das tief Gefühlte und Bedeutungsvolle herauszunehmen. Was bleibt übrig? Die Geschichte bleibt übrig. Was ist die Geschichte? Die Geschichte ist die wesentliche Entwicklung von Ereignissen, die dem Helden auf dem Weg zu seinem einzigen Ziel widerfahren. Der Sinn, sagt Aristoteles, ist das, was dem Helden widerfährt, nicht dem Autor. Man braucht nicht sehen können, um eine solche Geschichte zu schreiben. Man muß denken können. Das Drehbuchschreiben ist eine Kunst, die auf Logik beruht. Sie besteht aus der beharrlichen Anwendung einer Reihe von grundlegenden Fragen: Was will der Held? Was hindert ihn daran, es zu kriegen? Was passiert, wenn er es nicht bekommt? Wenn man die Normen befolgt, die aus der Anwendung dieser Fragen entstehen, hat man am Ende eine logische Struktur, eine Skizze, von der ausgehend das Drama konstruiert werden kann.

Kundenbewertungen zu "Die Kunst der Filmregie" von "David Mamet"

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Bewertung von moritzmebesius am 30.04.2012 ***** ausgezeichnet
Der am 30. November 47 in Chicago geborene Drehbuchautor David Alan Mamet veröffentlichte 1991 sein Buch „Die Kunst der Filmregie“, damals unter dem Namen „On Directing Film“. Er schrieb die Drehbücher zu „The Postman always rings twice - Wenn der Postmann zweimal klingelt“, „The Untouchables – Die Unbestechlichen“ und „Hannibal“. 1984 gewann Mamet mit dem Drama „Glengarry Glen Ross“ den Pulitzer-Preis.

In seinem Buch beschreibt er den optimalen weg eine Szene aufzulösen, sprich eine Shotliste zu erstellen. 1987 unterrichtete Mamet an der Filmschule der Columbia University. Das Buch handelt genau von dieser Vorlesungsreihe zum Thema Drehbuch und Filmregie. Hierbei ist Mamet im ständigen Dialog mit seinen Studenten und Studentinnen Es ist als Gesprächsverlauf aufgebaut wobei Mamet die Studierenden Fragen stellt sowie sie auch beantwortet.
Es wird sich eine Szene ausgedacht, die anschließend Schritt für Schritt aufgelöst wird. Meist macht Mamet einen Vorschlag, auf den die StudentInnen anschließend eingehen und ihn hinterfragen. Die Frage des Handlungsschrittes liegt hierbei stets im Vordergrund.

Mamet versucht mit seinem Buch nicht in eine Hollywood Massenfilm Richtung zu gehen, sondern die Filmbild-Ästhetik zu Unterstreichen. Er hinterfragt Handlungsschritte auf Relevanz im gesamten Kontext.

Das Buch ist aufgeteilt in fünf Schwerpunkt-Kapitel:
1. Erzählen
2. „Wo stelle ich die Kamera hin?“
3. Alternative Architektur und dramatische Struktur
4. Die Aufgaben eines Regisseurs
Und
5. Schwein - Der Film

Es ist ein sehr lesenswertes Werk des Drehbuchautors. Nach dem Lesen des Buches überdenkt man nicht nur seine Schreibweise bei Drehbüchern oder seine Auflösung, sondern schaut Filme ebenfalls anders. Plötzlich erscheint jede zweite Szene eines regulären Blockbusters überflüssig und schlecht aufgelöst.

Man entwickelt eine Fragetechnik, die einem hilft, die optimale Auflösung für seinen Film zu finden.
Obwohl es einige Begriffe wie „Steadicam“ erklärt, setzt das Buch ein gewisses Grundverständnis zum Film voraus.

Jede/r interessierte zum Thema Drehbuch Filmregie ist dieses Werk wärmstens zu empfehlen.

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