Moderener Western über zwei Indianer auf großer Fahrt, um den
Ausverkauf ihres Reservats zu retten. Road-Movie voller
Gesellschaftskritik und Humor.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der Cheyenne-Indianer Buddy Red Bow fährt mit seinem besten Freund
Philbert in einem klapprigen Auto durch halb Amerika, um seine
Schwester Bonnie Red Bow aus dem Gefängnis abzuholen. Unterwegs
halten die beiden immer wieder bei geheiligten Stätten ihres Volkes
an. So entwickelt sich ihre Fahrt auch zu einer Reise in die
indianische Geschichte und Mythen. Der neu gewonnene Stolz auf ihre
Herkunft und die damit verbundenen Traditionen ändern die
Sichtweise beider Indianer.
Zwei junge Cheyenne begeben sich in einem alten Buick auf eine Reise nach Santa Fe. Buddy Red Bow, ein engagierter Kämpfer für die Rechte der Indianer im heutigen Amerika, will seine Schwester Rabbit aus dem Gefängnis holen. Philbert lebt in der Vergangenheit und benutzt die Fahrt, um seinem Ziel, ein Krieger des Geistes zu werden, näherzukommen. Ausgerechnet Philbert gelingt es schließlich, Rabbit zu befreien. Jonathan Wacks ist mit seinem Road Movie ein außergewöhnliches Spielfilmdebüt gelungen. Stimmungsvolle Bilder und ein populärer Soundtrack (von der Gruppe U 2) nehmen den Zuschauer von Beginn an für die beiden Hauptdarsteller ein. Dadurch gelingt es, Verständnis für die Probleme der Indianer zu wecken, die zwischen der eigenen kulturellen Vergangenheit und den Anforderungen der Gegenwart balancieren. Kein Geringerer als George Harrison finanzierte mit seinen Handmade Films das Unternehmen, das mit Händlerengagement auch auf Video ausreichend Zuspruch finden wird.