Albert und Birgit haben sich zum fünften Hochzeitstag drei enge
Freunde eingeladen. Da erhebt Albert Vorwürfe gegen seine Frau und
missbraucht die anderen als Jury - wird damit aber Opfer der
eigenen Strategie. Was beim vermeintlichen Seitensprung beginnt,
entwickelt sich zum offenen Schlagabtausch mit unaufhaltsamer
Gruppendynamik über Affären, Vertrauensbrüche, die Verzweiflung der
vorgezogenen Midlife-Crisis. Monate später beginnt anlässlich einer
Hochzeitsfeier ein zweiter Krawallnachmittag. Heimlicher
Partnertausch kommt ans Licht und entblößt zerrüttete Seelen, denen
die Fähigkeit zur Treue abhanden gekommen ist. Für seinen
vielversprechenden, Max-Ophüls-Preis nominierten Regie-Erstling
nahm sich Schauspieler Jan Georg Schütte ein filmisches Experiment
vor: sieben Schauspieler, zwei Nachmittage Drehzeit, drei Kameras.
Nur die Grundsituation war festgelegt, Dialoge und Handlung völlig
offen. Schütte entlarvt dabei ohne zu moralisieren Lebenslügen der
Mittdreißiger. Sein dogmanahes Direkt-Kino verwehrt jede Distanz
und bietet starken Tobak: essenziell, tiefgehend, klug und so
durchdringend wie ein Schauspieler-Film nur sein kann, mit
bravourösen Leistungen jenseits der Schmerzgrenze.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
An ihrem 5. Hochzeitstag haben Albert und Birgit ihre drei engsten
Freunde zu einem Festessen in ihr Haus auf dem Land eingeladen. Die
Idylle entpuppt sich als schwer vermintes Gelände. Ungeahnte
amouröse Verwicklungen kommen nach und nach auf den Tisch und
führen zu einem Debakel. Wer hat mit wem und warum, wer nicht? In
dem auf den ersten Blick so wohlanständigen Freundeskreis geht es
offenbar zu wie in einem Swinger Club. Eineinhalb Jahre später
trifft sich die Gesellschaft wieder - bei einer Hochzeit.
Bonusmaterial
DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Interview mit Marie Bäumer
Albert (Stephan Schad) und Birgit (Susanne Wolff) haben sich zum fünften Hochzeitstag drei enge Freunde eingeladen. Da erhebt Albert Vorwürfe gegen seine Frau und missbraucht die anderen als Jury - wird damit aber Opfer der eigenen Strategie. Was beim vermeintlichen Seitensprung beginnt, entwickelt sich zum offenen Schlagabtausch mit unaufhaltsamer Gruppendynamik über Affären, Vertrauensbrüche, die Verzweiflung der vorgezogenen Midlife-Crisis.
Monate später beginnt anlässlich einer Hochzeitsfeier ein zweiter Krawallnachmittag. Heimlicher Partnertausch kommt ans Licht und entblößt zerrüttete Seelen, denen die Fähigkeit zur Treue abhanden gekommen ist.
Gewagtes Experiment
Für seinen viel versprechenden, für den Max-Ophüls-Preis nominierten Regie-Erstling nahm sich Schauspieler Jan Georg Schütte ein filmisches Experiment vor: sieben Schauspieler, zwei Nachmittage Drehzeit, drei Kameras. Nur die Grundsituation war festgelegt, Dialoge und Handlung völlig offen. Schütte entlarvt dabei ohne zu moralisieren Lebenslügen der Mittdreißiger.
Sein Dogma-nahes Direkt-Kino verwehrt jede Distanz und bietet starken Tobak: essenziell, tief gehend, klug und so durchdringend wie ein Schauspieler-Film nur sein kann, mit bravourösen Leistungen jenseits der Schmerzgrenze.