Shakespeares Tragödie über Liebe, Drama, Wahnsinn wird hier von
Hollywood-Star Orson Welles recht sehenswert interpretiert. Er
übernimmt zwar die originalen Texte des großen Dramatikers, doch
bereitet Welles das Drama nach seinem eigenen Geschmack auf.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Nach einer gewonnenen Schlacht trifft der schottische Feldherr
Macbeth auf drei Hexen, die ihm eine sagenhafte Zukunft
prophezeien: Er wird den Thron von Schottland besteigen.
Angetrieben von seiner ehrgeizigen Frau ermordet Macbeth daraufhin
König Duncan und nimmt seinen Platz ein. Während Macbeth von
Schuldgefühlen und Erinnerungen gequält wird, rüstet Duncans Sohn
Banquo eine Armee gegen den Königsmörder.
Bonusmaterial
Booklet mit exklusiven Texten zum Film; Kurzfilm "Macbeth Voodoo" - Vier Minuten einer Shakespeare-Inszenierung von Orson Welles (1936); Die Arthaus Collection im Überblick
Wie die drei Hexen prophezeiten, wird Macbeth (Welles) wegen Tapferkeit im Krieg zum Than of Cawdor ernannt. Da sie ihm auch Königswürde prophezeiten, stiftet Lady Macbeth ihn zum Mord an König Duncan an. Macbeth wird König und schickt Mitwissern Mörder hinterher. Auf einem Gelage erscheint ihm der Geist des ermordeten Banquo. Das riesige Heer der Bündnispartner rückt vom Birnam-Wald aus gegen das Schloss vor. Während Macbeth furchtloser wird, wird seine Frau verwirrter. Macbeth fällt im Zweikampf mit Macduff.
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William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.
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