Jud Süß - Film ohne Gewissen - Bleibtreu,Moritz/Moretti,Tobias
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Moritz Bleibtreu / Tobias Moretti 

Jud Süß - Film ohne Gewissen

Regie: Oskar Roehler; Mit Tobias Moretti, Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck u. a.
Blu-ray Disc
 
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Jud Süß - Film ohne Gewissen

Bildformat: 108p 1.85:1
Sprachen / Tonformate: Deutsch (DTS HD 5.1 MA)
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch
Ländercode: 2

Die packende Entstehungsgeschichte des Propagandafilms, den 20 Millionen Menschen sahen. Der Film erzählt die Geschichte des Jud Süß- Hauptdarstellers Ferdinand Marian, der im Dritten Reich in die Mühlen der Manipulation von Joseph Goebbels gerät. Goebbels will 1940 unter der Regie von Veit Harlan mit dem Film Jud Süß den Vernichtungsfeldzug gegen die Juden untermauern. Marian lässt sich auf ein Spiel ein, das viel zu groß für ihn ist

Bonusmaterial

- Making-of - Interviews mit den Darstellern Tobias Moretti, Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck und Regisseur Oskar Roehler - 30-minütige Dokumentation "Verführung und Verbrechen - Propagandafilme im Dritten Reich" - umfangfreiches Booklet mit Hintergrundinformationen


Produktinformation

  • Hersteller: Concorde
  • EAN: 4010324037855
  • Best.Nr.: 32775130
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 14.04.2011
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: B
  • Bildformat: 1.85:1
  • Tonformat: Deutsch, DTS-HD 5.1 Master Audio
  • Gesamtlaufzeit: 120 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.03.2013

"Na, kommt niemand drauf?"

Wenn Schülern "Jud Süß" vorgeführt wird, dann ist das didaktische Ziel klar: zu zeigen, dass filmische Propaganda noch immer wirkt. Doch so einfach ist es nicht.

Von Matthias Trautsch

Am dramatischen Höhepunkt können die Schüler das Lachen nicht mehr unterdrücken. Herzog Karl Alexander zuckt und windet sich im Todeskampf, das Schicksal des Joseph Süß Oppenheimer und des Landes Württemberg steht am Wendepunkt - und im Kino wird losgeprustet. Man kann es den jugendlichen Zuschauern nicht verdenken. Die Herzattacke, die wie ein Blitz in den bis dahin so lebensstrotzenden Aristokratenkörper fährt, wirkt für heutige Sehgewohnheiten einfach nur albern.

Die etwa 120 Gymnasiasten im Kinosaal des Deutschen Filmmuseums besuchen die Oberstufen der Ernst-Reuter- und der Wöhlerschule, weitere Schüler sind aus Herborn und Fulda angereist, um sich mit ihren Lehrern den antisemitischen Propagandafilm "Jud Süß" anzuschauen. Die Vorführung gehört zum Programm der Schulkinowochen Hessen, die noch bis Ende nächster Woche dauern. Mehr als 40 000 Schüler sehen Filme von Scorseses "Hugo Cabret" über japanische …

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Oskar Roehler wurde 1959 als Sohn der Schriftstellerin Gisela Elsner und des Schriftstellers und Verlagslektors Klaus Roehler geboren. Er wuchs in London, Rom und Nürnberg auf. Seit Anfang der 80er Jahre lebt Roehler in Berlin, arbeitete zunächst als freier Journalist und Autor. 1984 erschien bei Luchterhand der Erzählband "Das Abschnappuniversum". Seine Filmkarriere begann Oskar Roehler als Drehbuch-Autor. Er drehte u.a. die Filme "Silvester Countdown", "Gierig", "Latin Lover" und nach "Die Unberührbare" "Suck my Dick".

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