J. Edgar
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Videoclip

J. Edgar

Regie: Clint Eastwood; Mit Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Armie Hammer u. a.
DVD
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
12 ebmiles sammeln
Statt EUR 16,99*
EUR 12,49
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
*Früherer Preis
-26 %


Andere Kunden interessierten sich auch für

J. Edgar

J. Edgar Hoover, Gründer und enigmatischer Chef des FBI, ist ein schwieriger Charakter: In seiner 50 Jahre währenden Karriere gilt er als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität, ist aber auch kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresst. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen. Gediegenes Biopic von Clint Eastwood über J. Edgar Hoover, in dem Leonardo DiCaprio zu schauspielerischer Höchstform aufläuft. Er gewinnt der schillernden, nicht unbedingt sympathischen Titelfigur eine menschliche Seite ab. Eastwood erzählt in einem farbentsättigten, monochromatischen Look nach einem Skript von Dustin Lance Black ("Milk") und unterlegt die 50 Jahre umfassende Karriere mit selbst komponierten melancholischen Pianoklängen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) war als Direktor und Begründer des FBI jahrzehntelang das Gesicht des Gesetzesvollzugs in Amerika und hat das Federal Bureau of Investigation zu dem gemacht, was es heute ist. Die 1908 gegründete Behörde rüstete Hoover zu einer schlagkräftigen Polizeitruppe auf, die mit einer gigantischen Sammlung von Fingerabdrücken ausgestattet und mit modernster Technik bewaffnet war. Edgars Männer konnten so die meistgesuchtesten Verbrecher Amerikas zu Fall bringen und mit der Festnahme Al Capones sowie Todesmeldungen bei der Jagd auf Bonny & Clyde oder John Dillinger auf sich aufmerksam machen. Bis zu seinem Tod 1972 stand Hoover permanent in der Öffentlichkeit mit den angesehensten Persönlichkeiten aus Politik und Showbiz. Dabei wusste er sich in Szene zu setzen. Ungeachtet der Tatsache, dass er eher zu den unpopulären Personen seines Wirkungskreises gehörte, hatte er Zugang zu einem großen Netzwerk von Informanten und wusste, wenn jemand Dreck am Stecken hatte. Aber auch der vermutlich mächtigste Mann seiner Zeit hatte Geheimnisse, die er versteckt hielt, weil sie seiner Karriere, seinem Image und seinem Leben hätten schaden oder diese gar zerstören können. Insbesondere seine angebliche homosexuelle Beziehung zu seinem engsten Stellvertreter Clyde Tolson (Armie Hammer) bleibt bis heute ungeklärt.

Bonusmaterial

Featurette, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 5051890093387
  • Best.Nr.: 34889726
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Mai 2012
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Untertitel: Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Spanisch, Isländisch, Schwedisch, Norwegisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 132 Min.
Für seine 35. Regiearbeit inszeniert Clint Eastwood ein gediegenes Biopic über FBI-Direktor J. Edgar Hoover, das historische Fakten mit Spekulationen über dessen Privatleben verknüpft.

Hoover war ein äußerst komplexer Mann, der einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität galt, anderseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch war. Er revolutionierte die kriminalistische Spurensicherung, sammelte aber zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Zudem wird angenommen, dass Hoover seine eigene Sexualität versuchte zu unterdrücken und dadurch innerlich völlig zerrissen war. "Inception"-Star Leonardo DiCaprio läuft für die zeitlich fast 50 Jahre umfassende Hauptrolle zu schauspielerischer Höchstform auf. Fehlte es ihm bei seinem Porträt von Howard Hughes in "Aviator" noch ein wenig an überzeugender Souveränität, geht er diesmal komplett mit authentischem Sprachrhythmus und minutiösen Manierismen ganz in seiner Figur auf. Obendrein gelingt es DiCaprio die Figur trotz ihrer unzähligen Charakterschwächen menschlich und damit zu einem gewissen Grad auch bemitleidenswert zu gestalten. Daran können auch das ins Auge fallende Alters-Makeup sowie augenscheinliche Perücken und Prothesen keinen Abbruch tun.
Das Drehbuch von Dustin Lance Black, der bereits für das biografische Drama "Milk" Elemente von Politik, Machtkonflikten und Homosexualität souverän verband, konzentriert sich neben den belegten Fakten auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Hoover und seinem Assistenzdirektor Clyde Tolson (Armie Hammer aus "The Social Network" macht sich perfekt als lange leidender Lebensgefährte). Diesen homosexuellen Aspekt geht Eastwood in sehr zurückhaltender Weise an, und er begnügt sich mehr mit diskreten Andeutungen denn mit deftigen Direktheiten. Die anspruchsvolle (und teils unnötig verwirrende) Erzählstruktur verzichtet auf chronologischen Ablauf und zudem wird ein ausführliches Voiceover aus der Perspektive des Protagonisten eingesetzt. So wird die Story mit Hoovers Diktat der Entstehungsgeschichte des FBI eingeklammert. Dies dient ihm gleichzeitig zur schamlosen Selbstglorifizierung, wenn er sich beispielsweise fälschlich an die vorderste Front bei der Verhaftung berühmter Gangster behauptet. Ein weiteres Highlight ist seine Rolle bei der Aufklärung des damals ganz Amerika erschütternden Kidnappings von Charles Lindberghs Sohn. In Hoovers persönlichen Leben sind neben Tolson nur seine Mutter (eine hervorragende Judi Dench in einem kleinen, aber entscheidendem Part) und seine treue Sekretärin Helen Gandy (Naomi Watts) von Gewicht.
Eastwood, der für sein Understatement bekannt ist, entschied sich für einen farbentsättigten, monochromatischen Look, der fast wie schwarz/weiß aussieht. Wenn zwischen den verschiedenen Zeitperioden hin- und her gesprungen wird, ändert sich visuell wenig, was der Klarheit der Story nicht unbedingt zuträglich ist. Ebenfalls typisch für einen Eastwood-Film sind die melancholischen Pianoklänge, die wieder einmal vom Meister selbst beigesteuert werden. Insgesamt ist der Film seiner Hauptfigur nicht unähnlich: es finden sich Stärken und Schwächen, die sich insgesamt zu einem bemerkenswerten Mosaik verbinden. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "J. Edgar"

Trailer lädt den Film

5 Marktplatz-Angebote für "J. Edgar" ab EUR 2,75

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 2,75 1,90 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Buchental 100,0% ansehen
wie neu 2,99 1,50 Banküberweisung, PayPal A-Z KFZ Dienstleistungsservice Ltd Niede  % ansehen
wie neu 4,85 2,10 Banküberweisung, PayPal adomsch 100,0% ansehen
wie neu 5,00 1,80 Banküberweisung, PayPal Stettner1835 100,0% ansehen
wie neu 5,00 2,00 Banküberweisung Juttabuch 100,0% ansehen
Andere Kunden kauften auch