Angie mag in der Schule keine Leuchte gewesen sein, aber sie hat
Energie, Pfiff und Ambition. Und sie befindet sich in der Blüte
ihres Lebens. Sie weiß, dass jetzt ihr Moment gekommen ist, dass
sie jetzt ein bisher eher verpfuschtes Leben wieder in die Bahn
bringen kann. Mit ihrer Wohngenossin Rose gründet Angie in ihrer
Küche eine private Arbeitsvermittlung - und das mitten in einem
heruntergekommenen Viertel, das in erster Linie von Gangs behaust
wird, aber eben auch von Einwanderern aus Osteuropa auf der Suche
nach Jobs. Nach seinem Bürgerkriegsdrama "The Wind That Shakes
the Barley", das ihm in Cannes eine Goldene Palme bescherte,
kehrt der alte Kämpfer Ken Loach in die Jetztzeit zurück, um einmal
mehr nach einem Drehbuch von Paul Laverty - seine siebte
Zusammenarbeit mit Loach! - eine wie aus dem Leben gegriffene
Geschichte über einfache Menschen zu erzählen, die sich von einer
zunehmend feindseligen, globalisierten Welt nicht unterkriegen
lassen wollen. Fans des Regisseurs werden nicht enttäuscht werden,
neue Begeisterte werden kaum dazukommen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Angie ist eine Individualistin und steht mitten im Leben. Taff,
schlagfertig, attraktiv und selbstbewußt lebt in ihr der
Unternehmergeist einer liberalen Wirtschaftswelt. Als sie ihren Job
in einer Personalvermittlung verliert, läßt sie sich nicht beirren
und beschließt, ihre eigene Agentur auf die Beine zu stellen. Sie
steigt ein in das Geschäft mit Gastarbeitern aus Osteuropa. Doch
hier ist das Geschäftsklima rau, Gesetze sind nur zum Übertreten
da. Zusammen mit ihrer Freundin Rose verschafft sie legalen und
illegalen Einwanderern Arbeit wenn auch nur für einen Tag. Doch der
Erfolg macht hungrig und Angie ist bereit, für den nahenden
Durchbruch alles aufs Spiel zu setzen. Sie verliebt sich in Karol
aus Polen und gerät unversehens zwischen die Fronten aus
Wirtschaftsbossen, Menschenhändlern und aufbegehrende Arbeitern.
Als sich eines Tages ein Unternehmen in Luft auflöst, muss Angie
einer aufgebrachten Masse Rede und Antwort stehen. Doch sie ist
entschlossen, diesmal nicht leer auszugehen: Für ihr Glück würde
sie alles tun und riskiert dabei das eigene Leben und das ihres
Kindes.
Angie (Kierston Wareing) mag in der Schule vielleicht keine Leuchte gewesen sein, aber sie hat viel Energie, Pfiff und Ambition. Und sie steht in der Blüte ihres Lebens. Sie weiß, dass jetzt ihr Moment gekommen ist, dass sie jetzt ein bisher eher verpfuschtes Leben wieder in die richtigen Bahnen bringen kann.
Mit ihrer Wohngenossin Rose (Juliet Ellis) gründet Angie in ihrer Küche eine private Arbeitsvermittlung - und das mitten in einem heruntergekommenen Viertel, das in erster Linie von Gangs behaust wird, aber eben auch von Einwanderern aus Osteuropa auf der Suche nach Jobs.
Aus dem Leben gegriffen
Sein historisches Bürgerkriegsdrama "The Wind That Shakes the Barley" bescherte ihm in Cannes eine Goldene Palme - nun kehrt der alte Kämpfer Ken Loach in die Jetztzeit zurück. Einmal mehr nach einem Drehbuch von Paul Laverty erzählt er eine wie aus dem Leben gegriffene Geschichte über einfache Menschen, die sich von einer zunehmend feindseligen, globalisierten Welt nicht unterkriegen lassen wollen.