Heimliche Spiele
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Heimliche Spiele

Regie: Brisseau, Jean-Claude; Darsteller: Seyvecou, Sabrina; Marques, Frédéric; Revel, Coralie; Mirmont, Roger; Deville, Fabrice; Bury, Blandine; Soler, Olivier; Theophilides, Viviane; Picard, Dorothee; Heredia, Lisa; Musik: Bach, Johann Sebastian; Purcell, Henry; Vivaldi, Antonio; Händel, Georg Friedrich von; Buch: Brisseau, Jean-Claude; Kamera: Sempé, Wilfrid;
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Heimliche Spiele

Die Stripperin Nathalie genießt die Macht, die sie Aufgrund ihrer Attraktivität auf Männer ausübt. Schnell zieht sie auch Bardame Sandrine in ihren Bann, mit der sie eine tabulose, leidenschaftliche und vorgeblich rein sexuelle Affäre beginnt. Zusammen beschließen sie, neben anderen Geschäftsleuten auch den attraktiven Unternehmenserben Christophe gefügig zu machen und ihn schamlos auszunützen. Bald aber macht das vermeintliche Opfer den beiden Ludern einen Strich durch die Rechnung, demütigt sie und bricht ihnen das Herz. Nach "Weiße Hochzeit" thematisiert Autor, Produzent und Regisseur Jean-Claude Brisseau einmal mehr verbotene Leidenschaften und zerstörerische Beziehungen. Sorgte damals noch Vanessa Paradis für steigenden Blutdruck, sind es diesmal Coralie Revel und Sabrina Seyvecou, die sich der Leidenschaft hingeben. Nicht immer in sich stimmig, dennoch trefflich voyeuristisch inszeniert, spricht das schwül-fesselnde Werk nicht die breite Masse an, sondern sollte insbesondere frankophilen Augenmenschen genüssliche Stunden bereiten.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass sie ihren Körper als machtvolle Waffe einsetzen kann. Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln ... Die einflussreichen Cahiers du Cinema erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zu einem der zehn besten Filme des Jahres 2002.

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Interviews, Bildergalerie, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: AL!VE
  • EAN: 4042564011098
  • Best.Nr.: 20153741
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. September 2007
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Französisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 37
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 112 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.12.2003

Liebe etc.
Jean-Claude Brisseaus Film "Heimliche Spiele"

Was am meisten überrascht an diesem Film, ist die Tatsache, daß die Cahiers du cinéma ihn unter die zehn besten des Jahres 2002 gewählt haben. Denn je länger der Film dauert, desto weniger glaubt man seinen Augen zu trauen. Das Finale unterscheidet sich nur noch kaum von etwas anspruchsvolleren Pornos. Die Beleuchtung ist geschmackvoll, die Kopulationen sind arrangiert wie Tableaus, aber das Spiel ist hölzern, und das Fleisch bleibt kalt. Interessante Wahl für eine Bestenliste. Andererseits leben Filmzeitschriften von ihrem esoterischen Geschmack, den Rest besorgt ohnehin der Mainstream.

Jean-Claude Brisseau, der sich Ende der achtziger Jahre mit "Lärm und Wut" und "Weiße Hochzeit" einen Namen gemacht hat, inszeniere seine "Heimlichen Spiele", so die Cahiers, im Geiste von Marx und de Sade. Konkret sieht das so aus, daß eine Stripperin und eine Aushilfskellnerin beschließen, es als Sekretärinnen zu was zu bringen, indem sie ihren Körper einsetzen. Wie man Scham überwindet und Lust als Instrument einsetzt, bringt die Erfahrenere (Sabrina Seyvecou) ihrer Schülerin (Coralie …

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Eine nackte Tänzerin produziert sich wie in einer künstlerischen Theaterperformance auf einer Bühne, bis ein Blitzschwenk den Schauplatz als Strip-Schuppen und das Publikum als erhitzte Voyeure enttarnt. Für Nathalie (Coralie Revel) bedeutet ihr Auftritt Macht und nicht Erniedrigung, was ihr die Bewunderung von Bardame Sandrine (Sabrina Seyvecou) einbringt.

Meisterin und Schülerin freunden sich an, fordern sich zu sexuellen Provokationen in der Öffentlichkeit heraus und genießen die Wirkung, die sie auf ihre Beobachter haben. Liebende Frauen sind sie nicht, versichern sie sich, aber sowohl im Hinblick auf ihre Lover wie auch auf ihr Verhältnis zueinander, erweist sich dies als schmerzlicher Irrtum.

Gnadenloser Körpereinsatz

Ihr Ziel ist der vermögende Jungchef einer Firma, in der sich Sandrine anstellen lässt. Doch obwohl sein Geschäftsführer schon bald im Netz der Verführerin zappelt, entpuppt sich die eigentliche Beute als eiskalter Jäger.

Die sexuelle Macht der Frauen über die Männer und die erlösende wie auch zerstörerische Kraft der Liebe ist auch im neuen Film von Jean-Claude Brisseau ("Weiße Hochzeit") Zentralthema. Trotz eines unbefriedigenden Scripts, trotz Sexszenen, die neben Erotik auch unbeabsichtigt Komik transportieren, bleibt der Gesamteindruck provokant und hypnotisch.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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