Nach einer längeren Friedenszeit sind im Japan des 17. Jahrhunderts
einige Samurai-Krieger ohne wirkliche Lebensaufgabe und verarmen
als herrscherlose Ronin mit der Zeit. Ihre einzige Hoffnung bleibt,
mit Hara-Kiri bei den Adligen zu drohen, um wenigstens so an etwas
Almosen zu kommen. Den rituellen Selbstmord plant auch Hanshiro
(Ebizo Ichikawa).
Doch Kageyu (Koji Yakusho), das Samurai-Oberhaupt in seiner Gegend,
verbietet es vorerst und erzählt ihm stattdessen die Geschichte von
Motome (Eita). Der junge Krieger wurde ein paar Monate zuvor
gezwungen, sich mit einem Bambus-Schwert zu töten. Sein richtiges
Katana hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits verkaufen müssen, und
die anderen Samurai bezichtigten ihn des Bluffs. Hanshiro ist
deshalb bereit, seine Lebensgeschichte zu erzählen, die für Kageyu
und seine Männer einige Überraschungen parat hat.