Der britische Jahrtausend-Dichter fordert geradezu die Imagination
großer Regisseure heraus. Franco Zeffirelli ist
Shakespeare-erprobt. Neben Mel Gibson in der Titelrolle spielen
Glenn Close und Alan Bates.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Dänenprinz Hamlet muss vom Geist seines toten Vaters erfahren, dass
dieser durch die Hand seines eigenen Bruders Claudius vergiftet
wurde. Der Mörder hat inzwischen den Thron bestiegen und Hamlets
Mutter Gertrude geheiratet. Schockiert täuscht Hamlet geistige
Verwirrung vor, woraufhin seine Angebetete Ophelia Selbstmord
begeht. Um den neuen König zu überführen, lässt Hamlet den
Meuchelmord von Wanderschauspielern aufführen und löst eine
Tragödie aus...
Bonusmaterial
Making-of-Doku: Mel Gibson "To Be or Not to Be", Presseheft, Produktionsnotizen, Trailer
Vom Geist seines toten Vaters erfährt Dänenprinz Hamlet, daß dieser vom eigenen Bruder Claudius, ermordet wurde. Der hat inzwischen Hamlets Mutter Gertrude geheiratet und den Thron bestiegen. Entsetzt flüchtet sich der Prinz in eine vorgetäuschte geistige Verwirrung und treibt damit seine Ophelia in den Selbstmord. Den neuen König brüskiert Hamlet, indem er von Wanderschauspielern vor Claudius und Gertrude ein Stück aufführen läßt, das unverhüllte Hinweise auf den Meuchelmord an seinem Vater enthält. Claudius' Versuch den Prinzen zu töten, gerät zum Schaden der ahnungslosen Herren Rosenkrantz und Güldenstern. Hamlet vollzieht die Rache und findet dabei, ebenso wie Claudius, Gertrude und Ophelias Bruder Laertes den Tod. Ein Action-Superstar in der Rolle, mit der Sir Laurence Olivier, Maximilian Schell und Richard Burton Kinotriumphe feierten. In der eindrucksvollen Verfilmung der ersten großen - und vielleicht problematischsten - Shakespeare-Tragödie kann der brillant aufspielende Mel Gibson ("Mad Max", "Zwei stahlharte Profis", "Brennpunkt L.A.") durchaus überzeugen. Die aufwendige Inszenierung des italienischen Regisseurs Franco Zeffirelli ("La Traviata", "Der Widerspenstigen Zähmung") kann außerdem mit einem Ausnahme-Ensemble, darunter Glenn Close ("Gefährliche Liebschaften"), Helena Bonham-Carter ("Zimmer mit Aussicht") und Alan Bates aufwarten. Ein Filmerlebnis für den qualitätsbewußten Videofreund.