Ein russischer Sommer
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Ein russischer Sommer

Regie: Michael Hoffman Darsteller: Helen Mirren; Christopher Plummer; James McAvoy; Paul Giamatti; Anne-Marie Duff; Kerry Condon; John Sessions; Patrick Kennedy; Tomas S. Spencer; Lars Jörman Produktion: Jens Meurer
DVD
 
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Ein russischer Sommer

Die letzten Tage des Schriftstellers Leo Tolstoi zwischen Liebe und Leidenschaft, Revolution und Intrige, Familie und Freunden. Kein Historienschinken, sondern eine auf dem Minenfeld der Emotionen tanzende Geschichte ist Michael Hoffmans filmischer Streifzug durch "Tolstojs letztes Jahr" sehr frei nach dem Roman von Jay Parini. In beeindruckender Bilderflut und breiter Epik entwirft er das Porträt des berühmten Schriftstellers und das einer Gesellschaft zwischen Revolution und Restauration. Im Mittelpunkt stehen Leo Tolstoi und seine Frau Sofia, seit 48 Jahren verheiratet und durch Höhen und Tiefen taumelnd. Sie beobachtet mit Skepsis, wie Tolstois engster Vertrauter Chertkov ihren Mann dazu überredet, sein Werk dem russischen Volk zu vermachen, versucht sich mit Tolstois jungem Sekretär Valentin zu verbünden und kämpft für ihr Recht. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion funktioniert wie bei den Werken des Autors auch im Film, der den Schöpfer von "Krieg und Frieden" oder "Anna Karenina" als moralische Instanz vorstellt, der sein bisheriges Leben aufgibt, um seine Ideale zu verwirklichen und unter dramatischen Umständen bei Nacht und Nebel von seinem Gut flieht. Die Reise in den Süden Russlands endet mit seinem Tod in einer Bahnwärterunterkunft. Während sich Sofia und Chertkov unversöhnlich gegenüberstehen und beide den naiven Valentin, der den Sozialreformer verehrt, dazu bringen wollen, für sie heimlich Tagebuch zu führen, lernt der Jünger verbotene sexuelle Lust kennen. Und das ausgerechnet im Lager der Tolstojaner, die sich der Askese, Gewalt- und Besitzlosigkeit verschrieben haben. Der adelige und Einfachheit predigende Dichterfürst im Bauernkittel agiert hier als Vorbild und Leitfigur einer zivilisationskritischen Bewegung in den Fängen eines Sektierers. Im durchweg starken Ensemble mit Paul Giamatti als undurchsichtigem Freund und James McAvoy als Mittler zwischen den Fronten liefern Helen Mirren und Christopher Plummer vor den Trümmern ihrer Ehe eine Oscar-reife Performance, sie als eifersüchtige Hysterikerin, die um ihr Erbe fürchtet, er ein Philosoph, der sich nach Ruhe und Frieden sehnt. Trotz aller Divergenzen ist es aber auch die anrührende Geschichte einer starken Liebe und deren tragisches Scheitern. "Ein russischer Sommer" verwebt die persönlichen Perspektiven verschiedener Figuren zu einem schillernden Kaleidoskop sozialer Verwerfungen und individueller Zerrissenheit am Vorabend des Ersten Weltkriegs und der Weltrevolution, wirft einen neuen Blick auf den Literaten. mk.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Entfallene Szenen, Outtakes, Making of, Interviews, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 5051890013170
  • Best.Nr.: 29969031
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2010
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 107 Min.
Kein Historienschinken, sondern eine auf dem Minenfeld der Emotionen tanzende Geschichte ist Michael Hoffmans filmischer Streifzug durch "Tolstois letztes Jahr", sehr frei nach dem Roman von Jay Parini. In beeindruckender Bilderflut und breiter Epik entwirft er das Porträt des berühmten Schriftstellers und das einer Gesellschaft zwischen Revolution und Restauration. Dabei steht ihm ein hervorragendes Ensemble zur Seite, insbesondere Helen Mirren und Christopher Plummer liefern eine Oscar-reife Performance.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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Kundenbewertungen zu "Ein russischer Sommer"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Dagi aus Neuenhuntorf am 04.11.2011   ausgezeichnet
+++ Anspruchsvoller Film+++
Ich werde ihn noch einmal anschauen , dann in aller Ruhe , um alles zu verstehen.
Eher für Frauen, die den historischen Hintergrund mögen.

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Bewertung von kapitan kloss aus Strausberg am 07.08.2011   ausgezeichnet
Die Vorlage für diesen Film lieferte der biografische Roman Tolstois letztes Jahr (Originaltitel: The Last Station: A Novel of Tolstoi's Last Year) von Jay Parini , der aus Briefen und Tagebucheinträgen von Freunden und Familienmitgliedern Tolstois eine lebendige Geschichte formte. Zuvor hatte etwa Anne Edwards eine Familiengeschichte der Tolstois verfasst (Die Tolstois, Glanz und Elend einer russischen Familie - zugleich Spiegelbild einer faszinierenden Epoche und ihres Niederganges, Scherz Verlag 1984 Original: Sonya. The Life of Countess Tolstoy, 1981).

Als deutscher Zuschauer muss man diese Bücher nicht kennen, um den Film zu genießen. Er ist schon deshalb interessant, weil ab April 2008 vor allem in den neuen Bundesländern gedreht wurde, so in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Kulisse für die Bahnstation Astapowo, der letzten Station im Leben Tolstois, war im Film der Bahnhof in Pretzsch (Sachsen-Anhalt).

Jasnaja Poljana, der Landsitz der Tolstois, wurde im Film durch Schloss Stülpe bei Luckenwalde in Brandenburg wiedergegeben. Die Jagdanlage Rieseneck bei Kleineutersdorf im Saaletal südlich von Jena bildete die Kulisse für Telyatinki, das Domizil der fanatischen und eigennützigen Anhänger Tolstojs, die ihn immer wieder gegen seine Frau zu manipulieren suchten.

Einige Details im Film, die es so zu Lew Nikolajewitsch Tolstois Leben (28. August bzw. 9. September 1828 bis 7. November bzw. 20. November 1910) noch nicht gegeben hat, schmälern den Wert von Schauspielerleistung und Kamera in keiner Weise.

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Bewertung von Jettka aus Mecklenburg-Vorpommern am 07.07.2011   sehr gut
Der Film überzeugt mit Helen Mirren und Christopher Plummer als einem grandiosen Darstellerpaar, hat aber manche Längen. Alles in allem ist er sehr empfehlenswert!

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Bewertung von Leseratte aus Deutschland am 07.07.2011   sehr gut
Ein wunderbarer Film. Er gibt nicht nur Einblicke in das Leben Leo Tolstois und seiner Familie sondern schafft es auf poetische Weise die Zerrissenheit dieses großen Genies verständlich zu machen.
Tolstoi war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus. Verheiratet mit einer Adeligen, selbst wohlhabend schlug sein Herz für das "einfache" Volk.

Obwohl er vordergründig eher dem ernsten Genre zugeordnet werden kann, hält er auch einige äußerst komödiantische Szenen bereit.
Ein Film für Geist und Seele!

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Bewertung von lili-leseratte aus Augsburg am 08.06.2011   sehr gut
Ein russischer Sommer faengt die Atmosphaere des Jahrhunderts, die Aufbruchstimmung der jungen Leute um Tolstoi und den Kampf einer Ehefrau um ihre Liebe, Stellung und ihr Erbe in Zeiten als Frauen in der Oeffentlichkeit kaum Beachtung fanden, eindrucksvoll ein.
Helen Mirren at hers best in der Darstellung von Tolstois Ehefrau.

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