Die Wanderhure / Die Wanderhure Bd.1 (Blu-ray)
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Die Wanderhure / Die Wanderhure Bd.1 (Blu-ray)

Regie: Hansjörg Thurn Darsteller: Alexandra Neldel; Bert Tischendorf; Nadja Becker; Julian Weigend; Michael Brandner; Elena Uhlig; Thure Riefenstein; Götz Otto; Alexander Beyer; Miguel Herz-Kestranek Produktion: Sven Burgemeister
Blu-ray Disc
 
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Die Wanderhure / Die Wanderhure Bd.1 (Blu-ray)

Konstanz Anfang des 15. Jahrhunderts: Die schöne Kaufmannstochter Marie Schärer liebt Michel Adler, den Sohn des Schankwirts. Doch ihr ehrgeiziger Vater will das Mädchen mit Ruppertus, dem unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg, verheiraten. Als dieser bemerkt, wie sehr Marie ihn ablehnt, lässt er sie brutal vergewaltigen, der Hurerei beschuldigen und aus der Stadt vertreiben. Eine Gruppe fahrender Huren nimmt die geschundene Marie auf und pflegt sie gesund. Marie wird zur Wanderhure Hannah, die nur ein Ziel kennt, nämlich Rache. Als sie die Gespielin eines einflussreichen Adeligen wird, wittert sie ihre Chance.

Der Bestseller "Die Wanderhure" ist deftig, vulgär und gerade bei den Brutalitäten unangenehm detailfreudig; lauter Argumente, die gemeinsam mit der eindrucksvollen verkauften Auflage eher für als gegen eine Verfilmung sprechen. Die Geschichte ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Als die junge Marie sich weigert, den vom Vater ausgesuchten Mann zu heiraten, wird sie Opfer eines finsteren Komplotts. Der verschmähte Bräutigam lässt das Mädchen der Hurerei bezichtigen und sorgt dafür, dass sie vor dem Prozess vergewaltigt wird, damit sie keine Jungrau mehr ist. Zur Strafe für ihr Vergehen wird die junge Frau öffentlich ausgepeitscht und mehr tot als lebendig vor die Tore der Stadt geschleift. Dort täuscht sie ihren Tod vor und schwört sich, blutige Rache an all jenen nehmen, die sie verraten haben. Auf über 600 Seiten beschreibt das Autorenpaar Iny Klocke und Elmar Wohlrath unter dem Pseudonym Iny Lorentz in dem Roman "Die Wanderhure" (Knaur Verlag), wie sich Marie als Prostituierte verdingt, um zu überleben. Schon im Buch ist die Historie allerdings bloß Folie für eine Mixtur aus Zeitkolorit, Freundschaft, Liebe und viel Sex, oft erzwungen, meist erkauft. Noch vor einigen Jahren hätte Sat.1 aus dem saftigen Stoff vermutlich einen Zweiteiler gemacht, aber nach einigen Misserfolgen sind die Privatsender in dieser Hinsicht vorsichtiger geworden: Autorin Gabriele Kister musste die 600 Seiten auf 120 Filmminuten kürzen. Das hat sie recht geschickt gemacht. Das Grundgerüst der Handlung ist noch vorhanden, das meiste vom Rest vermisst man nicht. Der geschichtliche Hintergrund spielt kaum noch eine Rolle; die Sexszenen hingegen hat Kister weitgehend drin gelassen. Auf der anderen Seite wird man den Film kaum mit anderen Werken des Genres "Literaturverfilmung" messen wollen. Außerdem wird die Titelfigur von Alexandra Neldel verkörpert, deren modernes Gesicht nicht recht in die mittelalterlichen Kulissen passen will. Leser des Romans werden sich unter der "engelhaften Schönheit" Maries ohnehin jemand anderen vorgestellt haben, zumal Neldel mit ihren 34 Jahren exakt doppelt so alt ist wie das Mädchen zu Beginn der Geschichte. Immerhin werden die unvermeidlichen Nacktszenen nicht einfach für die Darstellerin gewesen sein, zumal in der Regel Gewalt mit im Spiel ist. Regisseur Hansjörg Thurn ("Die Schatzinsel") weidet sich zwar nicht unbedingt an den entsprechenden Bildern (Kamera: Gerhard Schirlo), aber schamhaft ausgeblendet werden sie auch nicht. Der Film ist aufwändig und mit großen Schauwerten produziert, die Besetzung kann sich sehen lassen (Elena Uhlig, Thure Riefenstein, Alexander Beyer und Götz Otto), die Dialoge sind herzhaft und Maries Schicksal ergreifend. Aber Begeisterung will sich nicht einstellen. tpg.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Interviews


Produktinformation

  • Hersteller: Universum Film
  • EAN: 0886978218995
  • Best.Nr.: 32213308
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 10. Dezember 2010
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: B
  • Bildformat: 1:1, 78/1080p
  • Tonformat: dts HD 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 126 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
An diesem Film scheiden sich die Geister. Fast 10 Millionen Zuschauer sahen ihn bei der TV-Ausstrahlung, Enttäuschung machte sich aber vor allem bei den Lesern des gleichnamigen Bestsellers breit, der die Vorlage lieferte. Stark gekürzt ist die Mittelalter-Geschichte aber die gleiche: Bürgerstochter Marie (Neldel) soll zwangsverheiratet werden, ihr Zukünftiger lässt sie jedoch demütigen und foltern. Die zur Prostitution gezwungene Marie sinnt auf Rache. (kab)Extras: Interviews

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Kundenbewertungen zu "Die Wanderhure / Die Wanderhure Bd.1 (Blu-ray)"

19 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Monika aus St. Georgen am 30.12.2012   ausgezeichnet
immer wieder spannend anzuschauen

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Bewertung von schumileser70 aus RPL am 31.03.2012   weniger gut
Also ich bin ein absoluter Fan der Wanderhure-Bücher und war sehr gespannt auf den Film. Leider eine große Enttäuschung. Bereits am Anfang des Films stimmte so gar nichts mit dem Buch überein. Auch die Darsteller (obwohl ich sonst Alexandra Neldel sehr mag) wirkten auf mich unrealistisch und künstlich. Übrigens gilt das gleiche auch für den Nachfolger "Die Rache der Wanderhure". Fazit: Vielleicht ein Film für alle die das Buch nicht gelesen haben bzw. für eingefleischte Alexandra Neldel Fans. Für alle anderen: Keine Kaufempfehlung.

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Bewertung von Haserl aus Bayern am 20.03.2012   schlecht
Ich kann mich den Vorrednern leider nicht anschließen. Das Buch ist ein sehr anspruchsvoller und guter Roman aber dieser Film......

Dieses gesamte Dingens , als Film kann man das nicht bezeichnen, wirkte auf mich so was von billig herunter gedreht.

Dingens erzählte eine ganz andere Geschichte als das Buch. Er ist total unlogisch und kann keine richtigen flüssigen Handlungen aufbauen. Wenn man so etwas verfilmen will, sollte man sich ( meiner Meinung nach) schon etwas an das Buch halten.

Auch die gesamten dargestellten Protagonisten wirkten sehr schlecht. Alexandra Neldel entspricht einfach nicht den Vorstellungen der Marie. In meinen Augen.

Wer das Buch nicht gelesen hat findet den Film bestimmt grandios aber umgekehrt...

Dieser Film ist nur Zeitverschwendung und raus geschmissenes Geld... Gebt mir meine Zeit und mein Geld zurück ....Sorry

0,000 Sterne von mir, aber das geht hier ja leider nicht.

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Bewertung von Samara aus Berlin am 14.03.2012   ausgezeichnet
super film, kann ich nur jedem ans herz legen. das einige stellen nicht 100% mit dem buch übereinstimmen, naja, dass ist bei jeder verfilmung so.
wenn man sich die verfilmung von charlotte link, die sturmzeit triologie ansieht, da stimmt ja noch viel mehr nicht. und ich fand es trotzdem gut.
die wanderhure stimmt auch 100% mit dem zeitlichen überein. denn wenn man andere romane aus dem mittelalter liest, dann sieht man, dass diese zeit nicht eben die beste war.

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Bewertung von heb aus köln am 08.03.2012   schlecht
war schon das buch von sehr beschränktem literarischen wert, ich sage nur groschenroman-niveau!, so passt sich der film dem erfolgreich an, ja schafft es sogar, noch darunter zu bleiben. vielleicht ist er für den interessant, der das buch nicht gelesen hat, wenngleich man bei dem buch auch nichts verpasst.
bei beiden, buch und film, ist das prinzip 'sex sells' exzessiv, allerdings in hohem maße unglaubwürdig und äußerst vordergründig zur anwendung gekommen.
schade um die zeit!

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Bewertung von Ladyblackpoint aus Frankfurt am 01.03.2011   ausgezeichnet
Dies ist ein sehr schöner Film. Spannend von Anfang bis zum Ende. Qualität sehr gut. Lohnt sich diesen Film zu schauen

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Bewertung von T. P. aus Niederbayern am 10.02.2011   weniger gut
Ich kann nicht glauben, dass Iny Lorenz hierzu ihre Zustimmung gegeben hat!
Bitte bitte! Lest das Buch, es ist genial und dann könnt ihr die guten Kritiken ebenso wenig verstehen, wie ich!
Eine Spannung, wie sie im Buch aufkommt, ist hier nicht einmal versucht worden aufzubauen!
Ein aneinanderreihen und abarbeiten von Geschehnissen wird irgenwann langweilig!
Und falls sich der Zuschauer fragt, warum es "Wanderhuren" heißt, so wird er im Film dafür keine Begründung finden!
Alexandra Neldel ist eine tolle Schauspielerin, aber in der Rolle der Marie absolut unglaubwürdig!
Man soll einfach nicht alles verfilmen, was auf Papier gut angekommen ist!
Lest das Buch UNBEDINGT!!!

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Bewertung von Hubert L. aus Heddesheim am 28.01.2011   sehr gut
Das Schicksal einer tapferen Frau,herabgewürdigt auf die Stufe tiefster Demütigung durch eine
Männerwelt, deren Begriff von Empathie und Menschlichkeit ersetzt zu sein scheint durch
primitivste, archaische Logik, dieses bewegende Frauenschicksal hat hier Hansjörg Thurn in
bewegenden Bildern mit Alexandra Neldel und einem guten Team als Sittenbild einer Zeit gestaltet,
die im "Morast" ihres eigenen Unglaubens und Aberglaubens versank.
Der erbarmungslose Kampf einer Frau um ihre Würde gegen Gier, Betrug und Verrat ist hier in
beeindruckenden, pittoresken Bildern in Szene gesetzt - eine Freude besonders auch für BluRay
Fans.
Sehenswert...

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 05.01.2011   weniger gut
Konstanz im Jahr 1414: Marie Schärer (Alexandra Neldel), die schöne Tochter eines Tuchhändlers soll Ruppertus (Michael Brandner), den unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg, heiraten. Dieser und dessen Vater verfolgen da mit das Ziel sich den Besitz von Matthis Schärer (Miguel Herz-Kestranek) anzueignen. Als Marie sich weigert, greifen Ruppertus und sein Vater zu anderen Mitteln und klagen sie der Hurerei an. Marie wird im Kerker vergewaltigt, eingekerkert, gefoltert, verurteilt und am Pranger ausgepeitscht. Halb tot wird sie von Wanderhuren aufgenommen und gesundgepflegt. Von den Wanderhure lernt sie ihr neues Handwerk mit nur einem einzigen Ziel: RACHE.

Am 5. Oktober 2010 lief diese Koproduktion von SAT.1 und ORF im Fernsehen und die Verfilmung der Romanfortsetzung „Die Kastellanin“ ist angeblich bereits beschlossen. Dieser Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz aus dem Jahr 2004.
Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen Zuschauer, die das Buch nicht gelesen haben, ich kann also nur die Geschichte und die Qualität des Films beurteilen, und der ist leider der einer typisch deutschen Produktion des Privatsenders SAT1.

Die Protagonisten oder besser deren Darsteller wirken steif und leblos. Sie beten ihren Text fast wie auswendig gelernt herunter, das Ganze wirkt wie ein Laientheater auf dem Dorfe.
Die Kulissen wirken teils authentisch, teils eher museal (als hätte man die Besucher mal schnell aus dem Kreuzgang vescheucht) und streckenweise sogar wie von IKEA, Meist sieht es eher wie auf einem Mittelaltermarkt aus.
Die Handlung an sich wirkt durchgehend konstruiert und bewegt sich durchgehend auf Groschenheftniveau voller unwahrscheinlicher Zufälle und absehbarer Wendungen mit vorhersehbarem Happy End, denn natürlich ist das Ganze mit einer Liebesgeschichte gewürzt. Protagonisten mit neuzeitlicher Denkweise vor mittelalterlichem Hintergrund. Die Darstellung der handelnden Figuren ist klischeehaft in schwarz und weiß aufgeteilt und dementsprechend auch besetzt: weniger attraktive Schauspieler für böse Charaktere, die attraktiven für die guten.

Sex sells, das sieht man schon bei den Tudors, gegen die Verfilmungen von Lady Chatterley nur noch zahm wirken können. Während die Tudors jedoch wenigsten stilvoll erscheinen kann man hier alle paar Minuten einen Beischlaf oder eine Vergewaltigung und zwischendurch nackte Körper Bewundern, kein Wunder, dass die Quoten so hoch waren, denn so bekommt man auch die Männer dazu einen solchen Film zu schauen.

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Bewertung von LISSI133 aus Waldkirch am 16.12.2010   ausgezeichnet
Sehr gute DVD mit spannendem Inhalt. Schnelle Lieferung- so macht Kaufen Spaß!

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