Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
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Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Regie: Fontaine, Anne; Darsteller: Tautou, Audrey; Chatelais, Jean-Yves; Diot, Pierre; Nemeth, Vincent; Abraham-Kremer, Bruno; Cohen, Lisa; Bessalem, Inès; Poelvoorde, Benoît; Nivola, Alessandro; Gillain, Marie; Devos, Emmanuelle; Royer, Régis; Duffas, Yan; Béhar, Fabien; Leibovici, Roch; Buchvorl.: Charles-Roux, Edmonde; Musik: Desplat, Alexandre; Fontaine, Camille; Hampton, Christopher;
DVD
 
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Produktbeschreibung zu Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Als Waisenkind in der französischen Provinz aufgewachsen, muss sich Gabrielle "Coco" Chanel schon von frühester Kindheit an behaupten. Ihr bewegtes Schicksal ließ sie als Varietésängerin ihren Lebensunterhalt verdienen, später als mittellose Näherin und sogar Kurtisane. Sie blieb nie lange bei einem Mann und eine Ehe konnte sie schon gar nicht eingehen. Dennoch entwickelt sich die willensstarke Frau nach und nach zu einer etablierten Modeschöpferin, die zuletzt weltweite Bekanntheit erlangte und bis heute für Freiheit und Weiblichkeit steht.

Bonusmaterial

Audiokommentar, Making of

Produktinformation


  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 5051890009609
  • Best.Nr.: 26982536
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 5. Februar 2010
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 106 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Kann man ein Biopic über jemanden drehen, der eins offen zugab: "Ich habe mein Leben erfunden, weil ich mein Leben nicht mochte."? Man kann - denn dieser Film über Coco Chanel ergeht sich nicht nur darin, die Erfolge von Frankreichs bekanntester Modeschöpferin nachzubeten. Die Fakten sind ohnehin bekannt: Erfinderin des "Kleinen Schwarzen", Kämpferin für die Emanzipation und funktionale Frauenmode, Begründerin eines riesigen Modeimperiums. Doch Regisseurin Anne Fontaine will auch junge Coco einfangen, die Frau vor dem großen Erfolg, die geprägt ist von ihrer Kindheit im Waisenhaus, miesen Varietéjobs, einem starken Willen und einer Androgynität, die um die Jahrhundertwende alles andere als gesellschaftlich konform war. Den besten Griff hat Fontaine dabei mit Hauptdarstellerin Audrey Tautou getan. Über die Ähnlichkeit mit Chanel hinaus gibt sie das unnahbare, verkopfte Mädchen betont unaufgeregt und mit großer Raffinesse. Vor allem durchs Tautous Spiel wird es glaubwürdig, wenn die sonst so kratzbürstige und auf Unabhängigkeit bedachte Chanel sich zur Konkubine des Lebemanns Balsan (Benoît Poelvoorde) machen lässt. Auf seinem Landschloss findet sie die Freiheiten, …

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Die faszinierende Lebens- und Liebesgeschichte von Gabrielle "Coco" Chanel bis zu ihrem Aufstieg zur Mode-Revolutionärin des 20. Jahrhunderts.

Sie ist eine Geheimnis umwitterte Legende, Erfinderin der befreienden Damenmode, Skandal umwitterte Figur von "tout Paris", Gefährtin von Berühmtheiten, emanzipierte Frau: Gabrielle "Coco" Chanel. An diese Ikone traut sich Anne Fontaine ohne Scheu und ehrfurchtsvolle Distanz heran. Da ist das kleine Mädchen, das mit ihrer Schwester 1893 ins Waisenhaus kommt und sonntags sehnsüchtig auf den nie auftauchenden Papa wartet, die süße Kaschemmensängerin ohne große Stimmkraft, die kleine Provinz-Näherin, raffinierte Maitresse des Schlossherrn Etienne Balsan, hingebungsvolle Geliebte des Engländers Boy Chapel, der trotz Leidenschaft eine andere heiratet und dessen Tod sie aus der Bahn wirft, die Rebellin gegen Konventionen, die ein selbst bestimmtes Leben wählt.
Das Biopic wird aus ihrer Perspektive erzählt und beschränkt sich auf den Aufstieg der jungen hübschen Frau, die Gardinen ähnliche Kleider ablehnt, Korsett, Federn und albernen Verzierungen den Kampf ansagt, Mode auf das Wesentliche reduziert. In der Welt der Oberflächlichkeiten wirkt sie wie ein Fremdkörper, lenkt im schlichten Abendkleid oder im berühmten gestreiften Marinepulli (zeitlich etwas vorgezogen) dennoch die Blicke auf sich.
Der Film umfasst die ersten 28 Jahre, die Weichenstellung zur großen Karriere. Das Produktionsdesign ist vom Feinsten, "Amélie" Audrey Tautou personifiziert die Modernität der Figur, zerbrechlich und zäh, berechnend und bestimmend, stolz und stark. Mit der Epoche vor dem Ersten Weltkrieg zeichnet Fontaine auch ein Stück Zeit- und Sittengeschichte, eine Gesellschaft von Dandys und Erben, die in den Tag hinein leben und Vermögen verprassen, sich bei Pferderennen und Gartenparties nach strengen Standesnormen langweilen, weit weg von der Wirklichkeit. In die taucht Coco Chanel ein, als sie in Paris mit der unvermeidlichen Zigarette im Mundwinkel nicht nur Hüte entwirft, sondern bald eine Kollektion, die durch Einfachheit Furore macht. Wenn die Models beim Défilé nur als Reflexionen in den Spiegeln zu sehen sind und sich das Bild einer glücklichen Coco nach dem Triumph dreifach im Spiegel bricht, suggeriert das nicht nur ihre persönliche Sicht der Dinge, sondern auch die Gebrochenheit und Komplexität ihres Charakters. An diesem spannenden Punkt endet der Film. mk.

Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Kundenbewertungen zu "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft "

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 2 Bewertungen)

Bewertung von Don Alegre aus Bayern am 05.02.2011 ***** ausgezeichnet
"Qui qu’a vu Coco? - der wohltuende Modeaffront"

Biographien zu filmen, ist sicher nicht einfach. Denn was ist zu wählen, und was nicht. In wunderschönen Bildern und Farben in mitten eines gesellschaftlich gehobenen Lebens wird hier das Leben von Coco nach dem Waisenhaus des katholischen Klosters Aubazine, in dem sie zur Näherin ausgebildet wurde, und vor dem Durchbruch gezeigt, wohl die wichtigste Zeitspanne, die den Erfolg und das spätere Leben Chanels erklärt. Zielstrebig und doch persönlichkeitsbewusst bahnt sich Gabriele mit Disziplin, Verzicht und Trauer ihren Weg durch die französische Noblesse, jenseits einer Anbiederung, immer bedacht auf die Klarheit ihrer Person und Situation.

Der gewählte Zeitraum verspricht einerseits viel Spannung und Unterhaltung, jedoch würde ein solch orientiertes Drehbuch für mich der Person Chanels nicht gerecht werden. So erachte ich Regie und die schauspielerische Leistung der Protagonisten als erstklassig, denn es wurde auf jegliche Art von Klamauk verzichtet. Orientiert am Vermächtnis von Schrift und Bild erlaubt dies allen Beteiligten, die leise und geradlinige Entwicklung Chanels zwischen Weiblichkeit und Burschikosität sowie ihr spießbürgerlich und frivoles Umfeld in Kostüm, Schminke und vor allem Charakterisierung gelungen in den Mittelpunkt dieses Filmes zu stellen.

... ein leiser und wunderbarer Film bei großartigen Leistungen aller Beteiligten in allen Bereichen


Besetzung
* Audrey Tautou : Coco Chanel (Gabrielle Bonheur Chasnel, * 19. August 1883 in Saumur, Pays de la Loire; † 10. Januar 1971 in Paris)
* Benoît Poelvoorde : Baron Étienne Balsan (eigentlich: Pariser Industriellensohn Etienne Balsan, 1880–1953)
* Alessandro Nivola : englischen Geschäftsmann Arthur "Boy" Capel (eigentlich: britischer Bergwerksbesitzer Arthur ("Boy") Capel, † 21. Dezember 1919)
* Marie Gillain : Adrienne Chanel
* Emmanuelle Devos : Émilienne d’Alençon
* Marie Parouty: Sophie
und viele andere

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 16.06.2010 ***** sehr gut
Stationen im Leben der Waisen Gabrielle, ihr Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen, zur wohl einflussreichsten Ikone der Haut Couture.
Das Thema ist einfach in Szene gesetzt, Audrey Tautou spielt überzeugend und verzaubert mal wieder mit ihrer Ernsthaftigkeit und wunderbaren schwarzen Augen. Auch die übrigen Rollen sind treffend besetzt. Insgesamt ist der Streifen sehr stimmig, die vielfältigen Kulissen aufwendig mit viel Fantasie belichtet, schön anzusehen, unterhaltsam, unlaut und auch wenn das große Feuerwerk am Schluss fehlt, absolut sehenswert.

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