Cindy liebt mich nicht - Schick,Clemens
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Clemens Schick 

Cindy liebt mich nicht

Darsteller: Weiss, Peter;
DVD
 
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Cindy liebt mich nicht

Barkeeper Franz und David, Referendar bei der Staatsanwaltschaft, haben, ohne es zu ahnen, eins gemeinsam - ihre Freundin Maria. Als sie spurlos verschwindet, lernen sich die beiden grundverschiedenen Typen zufällig kennen und fallen aus allen Wolken. Sie einigen sich zähneknirschend darauf, Maria gemeinsam zu suchen - auf einer Fahrt quer durch Deutschland, zu Marias Elternhaus, in eine psychiatrische Klinik und schließlich bis nach Dänemark, wo sie eine Überraschung nach der anderen erleben. Mit der lakonisch-komischen Dreiecksgeschichte nach einer Romanvorlage gibt Hannah Schweier ihr Regiedebüt. Es mag eine Zeit lang dauern, bis ihr Road- und Buddymovie in Fahrt kommt, aber im Verlauf entwickelt der Zuschauer Sympathie für die skurrilen, perfekt besetzten Figuren - ebenso wie die beiden gegensätzlichen Männer schließlich auch füreinander. Im Lauf ihrer Reise gewinnen die zunehmend absurde wiewohl befreiende (Selbst-)Erkenntnisse.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

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Produktinformation

  • Hersteller: good!movies
  • EAN: 4015698504989
  • Best.Nr.: 32391545
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 14. Januar 2011
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 00
  • Bildformat: 1.85:1
  • Tonformat: Deutsch, DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 91 Min.
Zwei Männer auf der Suche nach der Frau, die sie beide lieben. Lakonisch-komische Romanverfilmung über die Verrücktheiten des Lebens.

Der Filmtitel bezieht sich auf den Namen der Bar, in der Franz (Clemens Schick) arbeitet. Dahinter lässt sich eine unglückliche Liebesgeschichte vermuten, aber die wird der Eigentümer erst später preisgeben. Denn die Adaption des gleichnamigen Romans von Jochen-Martin Gutsch und Juan Moreno erzählt mit leise Ironie und parabelhafter Universalität erst einmal eine andere: Barkeeper Franz und David (Peter Weiss), Referendar bei der Staatsanwaltschaft, haben, ohne es zu ahnen, eins gemeinsam - ihre Freundin Maria (Anne Schäfer). Als sie spurlos verschwindet, lernen sich die beiden grundverschiedenen Typen zufällig kennen und fallen aus allen Wolken. Sie einigen sich zähneknirschend darauf, Maria gemeinsam zu suchen - auf einer Fahrt quer durch Deutschland, zu Marias Elternhaus, in eine psychiatrische Klinik und schließlich bis nach Dänemark, wo sie eine Überraschung nach der anderen erleben.
Debütantin Hannah Schweiers Drehbuch benötigt eine Zeit lang, bis es in Fahrt kommt, ihre Regie bleibt zunächst spröde, entwickelt aber im Verlauf des Roadmovies Sympathie für ihre perfekt besetzten Figuren und betrachtet das Leben als eine Abfolge zunehmend absurder wiewohl befreiender (Selbst)Erkenntnisse. Die Ernsthaftigkeit von Fragen "Was ist Liebe?" und "Kann man das Wesen seines Partners wirklich erkennen?" mischt sie stets mit lakonisch komischen Aspekten. Einerseits sorgt der Hahnenkampf zwischen dem aggressiv-coolen Macho Franz und dem Schwiegermuttersöhnchen David, die sich beide nichts schenken, für spleenigen Charme. Andererseits verdeutlichen zärtliche Rückblenden, wie sehr beide Maria lieb(t)en, die sich jeweils anpasste und so zur Projektionsfläche ihrer Wünsche wurde. Als ein exzentrischer, feister Pfleger auftaucht, der obendrein in Reimen spricht, gewinnt die Reise einen entschieden schrägen Drall, werden aus Rivalen Freunde und der Film selbst deutlich abwechslungsreicher. Die beiden Kerle dürfen schließlich ihre Gefühle preisgeben und somit glaubhafte Wahrheiten über ihre Liebste und auch sich selbst entdecken, wie etwa, dass Nähe in heutigen Tagen manchmal nur eine Täuschung ist.
tk.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Jochen-Martin Gutsch, geboren 1971 in Berlin. Jurastudium, danach Journalistenschule nach München. Reporter und Kolumnist für die Berliner Zeitung. 2004 ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis.

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