Im Würgegriff der Sekte: Neun Millionen Menschen saßen gebannt vor
den TV-Geräten und verfolgten den Kampf eines Vaters um seine
Tochter. Basierend auf wahren Begebenheiten inszenierte
"Tatort"-Experte Niki Stein ein bewegendes TV-Ereignis,
das auch im Heimkino von der ersten Sekunde an fesselt. Dabei
beginnt alles so harmlos, so alltäglich. Mit Taxifahren will sich
Frank (Felix Klare) über Wasser halten, bis er sein
Architekturstudium in der Tasche hat und seiner Frau Gine (Silke
Bodenberger) und ihrer Tochter Sarah (Jessy Teichert) endlich das
versprochene Leben bieten kann. Doch die Abschlussprüfung bereitet
ihm Kopfzerbrechen. Zsätzlicher Druck kommt vom Schwiegervater, der
viel zu hohe Erwartungen hat. Franks Situation wird immer
verzweifelter. Als ihm sein Freund Gerd (Kai Wiesinger) zu Hilfe
eilt und ihm die Tür zu Scientology öffnet, greift Frank
bereitwillig zu. Auf einmal wird er ernst genommen, er blüht auf.
Bald kann Frank auch die skeptische Gine von Scientology
überzeugen. Nicht nur ihre Zeit und Kraft opfert das Paar der
Organisation, auch finanziell steigen sie mit voller Energie ein.
Bis Frank erkennt, dass ihm seine Tochter Sarah mehr und mehr
entgleitet. Als er sich zu wehren beginnt, wird Frank von
Scientology und Gine unter Druck gesetzt. Er sieht nur noch einen
Ausweg: Vor Gericht will er um seine Tochter kämpfen - komme, was
da wolle...
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Kai Wiesinger, geboren 1966 in Hannover, begann seine Schauspielausbildung an der Falkenberg Schule in München und gewann gleich mit seinem Kinodebüt "Kleine Haie" den Bayrischen Filmpreis. Es folgten Publikumserfolge wie "Stadtgespräch" oder "Frauen sind was Wunderbares". Furore machte er mit den Kinohits "14 Tage lebenslänglich" und "Comedian Harmonists".