So schnell wie nur möglich muss die Ernte eingefahren werden, das
nächste Gewitter kann die Jahresarbeit vernichten. Bei dem
Lohndrescher-Unternehmen von Fritz Zimmermann aus Daudenzell
arbeiten die Angestellten und Saison-Helfer bis zum Umfallen: 17-
bis 18-Stunden-Schichten sind keine Seltenheit.
Die riesige Mähdrescherflotte steht nicht still: Alle
CLAAS-Maschinen sind permanent im Einsatz, die Männer und Frauen am
Steuer und in der Reparaturwerkstatt geben ihr Bestes. Denn
innerhalb weniger Wochen müssen sie ihr Jahreseinkommen
erzielen.
Zuerst rückt der Maschinenpark in die Rheinebene aus, dort reift
das Korn am schnellsten, dann kommt der Kraichgau und der südliche
Odenwald an die Reihe, zum Abschluss der Erntezeit fahren die
Drescher auf die "Rauhe Alb".
Lohndrescherei ist ein hartes Geschäft mit vielen Risiken: Der
Ausfall einer Maschine kommt einer Katastrophe gleich, und doch
sind Unfälle der übermüdeten Fahrer und Schäden an den
Mähdreschern, die im Dauerbetrieb laufen, keine Seltenheit.
Dieser Film zeigt eindrucksvoll das Leben und Arbeiten in einem
Lohndrescherbetrieb mitten in der Erntezeit.