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Nachrichten aus der ideologischen Antike / Eisensteins Kapital (3 DVDs)
Alexander Kluge - Nachrichten aus der ideologischen Antike / Eisensteins Kapital
Regie: Kluge, Alexander;
- DVD
Produktinformation
- Hersteller: absolut Medien
- EAN: 9783898488822
- ISBN: 3898488829
- Artikeltyp: Film
- Best.Nr.: 24406813
- Anzahl: 1
- Datenträger: DVD
- Erscheinungstermin: 28.11.2008
FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG- Sprachen: Deutsch
- Regionalcode: 2
- Bildformat: 4:3
- Gesamtlaufzeit: 570 Min.
Bonusmaterial
Booklet
Produktbeschreibung zu "Nachrichten aus der ideologischen Antike / Eisensteins Kapital (3 DVDs)"
Beschreibung
12.11.2008
Die Menschheit muss unsterblich werden
Neun Stunden sind kein Tag: Alexander Kluges Interpretation des
Marxismus
Alexander Kluge: "Nachrichten aus der ideologischen
Antike".
Filmedition Suhrkamp, 3 DVDs. Zusammen 540 Minuten. Extras: Texte
als Download.
Aller Anfang ist schwer, gilt in jeder Wissenschaft." So
schreibt Karl Marx 1867 in seinem Vorwort zu "Das
Kapital". Sein Satz gilt auch für jede Kunst, wie Sergei
Eisenstein merken musste. Der fasste 1927 den Entschluss, "Das
Kapital" zu verfilmen - und das hieß nicht, wie Oskar Negt
völlig zu Recht anmerkt, einen Film über "Das Kapital",
sondern die wissenschaftliche Studie selbst zur Grundlage einer
Filmhandlung zu machen: Bilder zu finden, die jenen Prozess zeigen,
den Marx beschreibt und der, wie gleichfalls Negt sagt, sich erst
jetzt in der Globalisierung nicht als prophetisch, sondern vielmehr
als genau analysiert zeige.
Das sagt Negt im Gespräch mit Alexander Kluge, der sich acht
Jahrzehnte nach Eisenstein mit dessen Idee befasst und sie
kurzentschlossen umgesetzt hat. Allerdings hat er "Das
Kapital" nicht als Grundzug der Handlung seines Films (der am
19. November …
12.11.2008
Das "summum opus" des Alexander Kluge erblickt Rezensent
Ekkehard Knörer in diesem zehnstündigen Mammutwerk, mit dem der
Suhrkamp Verlag seine neue Filmedition eröffnet und das alles in
sich trägt, was Knörer an Kluge, diesem Person gewordenen
"gallischen Fernsehdorf" bewundert. Wie gewohnt
versammelt der Filmemacher all die Interviewpartner, die er auch in
seinen Fernsehsendungen denken lässt: Oskar Negt und Dietmar Dath
sind dabei, Hans Magnus Enzensberger und Durs Grünbein, auch Sophie
Rois und Helge Schneider. Und wie gewohnt sucht der stets
freundlich nachfragende Kluge dabei nie, wie Rezensent Knörer
betont, die Konfrontation, sondern das Neue - ein Sokrates eben,
aber ein mit allen Wassern der Dialektik gewaschener. Ausgangspunkt
des Unternehmens ist dabei der Plan Sergej Eisensteins, das
"Kapital" des Karl Marx in Joyce'scher Manier auf
einen Tag begrenzt zu verfilmen. Was Kluge daraus macht, ist Knörer
in seiner eindringlichen Besprechung beschreibt, ein "nach
allen Seiten offenes artistisches Gesamtkunstwerk", eine Art
"begehbare Installation".
© Perlentaucher Medien GmbH


























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