Der deutsche Künstler Max Ernst, der 1891 in Brühl zur Welt kam,
wurde vor allem durch Malerei und Bildhauerarbeiten bekannt. Zeit
seines Lebens war Ernst ein rastloser Geist. Nach dem Ersten
Weltkrieg zog er nach Paris, wo er Jahre später als Deutscher
interniert wurde. Nach seiner Freilassung siedelte er in die USA
über, um später wieder nach Frankreich zurückzukehren. Der
Dokumentarfilm, 1991 zu Max Ernsts 100. Geburtstag entstanden,
zeigt auf beeindruckende und detaillierte Weise das Leben und Werk
dieses nachhaltigen Künstlers. Regisseur Peter Schamoni, der sich
schon mit anderen Dokumentationen über Künstler einen Namen machte,
schafft es mit seiner ausgezeichneten Dokumentation (u.a.
Bayerischer und Deutscher Filmpreis 1991), dem Zuschauer das Leben
und die kreative Motivation des Künstlers Max Ernst nahezubringen.
Hierzu zeichnet er akribisch den Lebenslauf des Malers nach und
besucht dessen Wirkungsstätten.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der Jahrhundert-Künstler Max Ernst präsentiert seine phantastischen
Bildversionen. Er selbst erklärt die verschiedenen Phasen seines
revolutionären Werkes und läßt die Stationen seines unruhigen
Vagabundierens lebendig werden: DADA-Zeit in Köln; Surrealismus in
Paris - Rückzug in die Provence - Flucht nach New York - Aufenthalt
im Land der Hopi-Indianer, Arizona - Rückkehr nach Europa.
Bonusmaterial
"Maximiliana - Die widerrechtliche Ausübung der Astronomie" - Kurzfilm von Peter Schamoni über den Astronomen und Lithographen E.W.L. Tempel (ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis, ca. 12 Minuten) Über den Film Kurzbiografie Peter Schamoni