Glee on Tour - Der Film (Blu-ray 3D, + Blu-ray 2D, + DVD inkl. Digital Copy)
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Technische Angaben: Bildformat: 1080p (1.78:1) Sprache / Tonformat: Deutsch, Italienisch (dts 5.1), Englisch (dts-HD 5.1 MA) Untertitel: Deutsch, Spanisch u. a. Untertitel für Hörgeschädigte: Englisch) Extras: Entfallene und erweiterte Szenen, 2D Blu-ray u. a.
Auf der TV-Hitserie basierender 3D-Konzertfilm, der den eingeschworenen Fans (sprich "Gleeks") des Popkultur-Phänomens erlaubt, eine energiegeladene Leinwandversion der Live-Tournee mitzuerleben.
Seit ihrem Debüt in 2009 hat sich die Fox-TV-Serie um eine Gruppe von unglaublich talentierten singenden und tanzenden
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Produktbeschreibung
Technische Angaben:
Bildformat: 1080p (1.78:1)
Sprache / Tonformat: Deutsch, Italienisch (dts 5.1), Englisch (dts-HD 5.1 MA)
Untertitel: Deutsch, Spanisch u. a.
Untertitel für Hörgeschädigte: Englisch)
Extras: Entfallene und erweiterte Szenen, 2D Blu-ray u. a.
Auf der TV-Hitserie basierender 3D-Konzertfilm, der den eingeschworenen Fans (sprich "Gleeks") des Popkultur-Phänomens erlaubt, eine energiegeladene Leinwandversion der Live-Tournee mitzuerleben.

Seit ihrem Debüt in 2009 hat sich die Fox-TV-Serie um eine Gruppe von unglaublich talentierten singenden und tanzenden Highschool-Schülern fest auf dem Zeitgeist-Radar etabliert. Dies führte zu Gastauftritten von Megastars wie Britney Spears, Lady Gaga und Gwenyth Paltrow (ist in ihrer Rolle als Aushilfslehrerin im Film zu sehen), die sich allesamt als Fans der Serie zu erkennen gegeben haben. Unweigerlich folgten zwei Live-Konzert-Tourneen, wobei die Besetzungsmitglieder der Serie in ihren respektiven Rollen auf der Bühne auftreten. So wird es auch im von Kevin Tancharoen ("Fame"-Remake in 2009) inszenierten Film gehalten, in dem 14 der jungen Schauspieler eine dynamische Performance von über 20 Hits aufbieten. Die gecoverten Songs (wie "I Wanna Hold Your Hand", "I'm A Slave 4U" und "Happy Days Are Here Again") reichen von Oldies zu aktuellen Charttoppern und umfassen so breit gefächerte Interpreten wie Beatles, Britney Spears, Barbara Streisand, Lady Gaga, Queen, Journey, Rick Springfield und Tina Turner.

Das knallbunte Pop-Konfetti wurde aus vorrangig zwei Auftritten in New Jersey zusammen geschnitten und mit einem Maximum an überschäumender Energie in Szene gesetzt. Dafür werden schwungvolle Choreographie und ein aufwändiges Bühnenspektakel inklusive Pyrotechnik und glitzernder Lightshow aufgeboten. Die elektrisierte Atmosphäre dieses Highschool Musicals wird nicht zuletzt durch tausende von kreischenden Teeniemädchen im Publikum unterstützt. Den Fans wird mit diversen Interviews ebenfalls ein hoher Stellenwert eingestanden. Dabei werden insbesondere drei Anhänger mit respektiven Problemen von Aspergers Syndrom, Kleinwüchsigkeit und der Akzeptanz ihrer sexuellen Identität hervorgehoben, die schwärmen, wie "Glee" ihr Leben zum Positiven verändert hat. Während es sich hier um authentische Aufnahmen handelt, ist der Blick hinter die Kulissen wie eine typische Mockumentary angelegt. Dies erlaubt den Performern einige Späßchen in ihren angestammten Rollen vom Stapel zu lassen, doch letztlich sind es die oft mitreißenden Gesangs- und Tanzeinlagen, die den größten Unterhaltungswert bieten. Die 3D-Effekte fallen dabei kaum ins Gewicht, die "Gleeks" werden des jedoch kaum beanstanden. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Entfallene und erweiterte Szenen, Featurette, Behind the Scenes
  • Produktdetails
  • EAN: 4010232055545
  • Best.Nr.: 34467519
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: Blu-ray 3D
  • Erscheinungstermin: 30. März 2012
  • Hersteller: Fox
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch
  • Regionalcode: B, A
  • Bildformat: 1:1, 78/1080p
  • Tonformat: dts
  • Gesamtlaufzeit: 85 Min.
Rezensionen
Besprechung von 07.10.2015
Wer kann dem eigenen Blick entgehen?
"Notfilm": Ein Film über einen Film, der "Film" heißt und von Beckett stammt

Auf unserem Bild sieht es aus, als hätten sich die beiden etwas zu sagen gehabt. Aber alle verfügbaren Quellen behaupten, das sei ganz und gar nicht der Fall gewesen. Buster Keaton und Samuel Beckett wären einander bei den Dreharbeiten zu ihrem gemeinsamen Film "Film" vielmehr weitläufig aus dem Weg gegangen. Beckett, der das Drehbuch geschrieben hatte, hätte lieber mit Chaplin gearbeitet, der nicht zur Verfügung stand, oder mit Jack MAcGowran, der ebenfalls nicht konnte, sein Regisseur Alan Schneider hätte Zero Mostel vorgezogen. Buster Keaton war die dritte Wahl! Kein Wunder, dass er zu spät für die Teambesprechung anreiste und noch beim Filmfestival in Venedig, wo "Film" 1965 zur Welturaufführung kam und begeistert aufgenommen wurde, recht einsilbig bemerkte, er habe keine Ahnung, worum es in diesem Werk gehe. Wie der General in seinem Film "Der General" habe er sich gefühlt, der eine Armee führt, aber nicht weiß, wohin.

Dabei war der General bei "Film" ganz sicher Samuel Beckett. Er war der Einladung Barney Rossets, des Gründers der Grove Press, gefolgt, der einige seiner Autoren, darunter eben Beckett (und Pinter und Ionesco, Duras und Robbe-Grillet) um Drehbücher bat, von denen damals allerdings nur das von Beckett tatsächlich verfilmt wurde. Ionescos "Hard-Boiled Egg" brauchte für seine Verfilmung bis 2005.

Die Idee, die "Film" zugrunde liegt, ist grandios: einen Mann vor den Blicken fliehen zu lassen, die seine Gestalt erfassen. Auch und vor allem vor dem Kameraauge. Dieses heißt im Drehbuch "E" (für "eye"), während der Mann, den Keaton spielt, "O" heißt (wie "object"). Wir sehen dann auf einer Länge von etwa 22 Minuten einen Mann in langem Mantel und dem typischen flachen Keaton-Hut von hinten, der erst eine Mauer entlanghastet, einem Paar ausweicht, weiterstolpert, in ein Haus und schließlich in seine Wohnung eintritt, immer auf der Flucht davor, gesehen zu werden - er zieht den Vorhang vors Fenster, verhängt den Spiegel, jagt Hund und Katze fort, deckt das Fischglas ab und den Vogelkäfig, selbst die augenähnlichen Aussägungen der Sessellehne. Schließlich hat er alle Blicke von sich abgezogen außer einem - seinem eigenen.

"Film" war eine Sensation, aber er war nicht ganz so, wie Beckett, der vom Filmen und von Technik überhaupt gar nichts verstand, sich das vorgestellt hatte. Aus acht Minuten, die der Prolog dauern sollte, wurde eine. Der Rest war unbrauchbares Stroboskop-Gezapple. Jetzt sind Teile des vermeintlich unbrauchbaren Materials - wie das so ist: unter einem Spülstein von Barney Rosset, der den Film auch produzierte - wieder aufgetaucht. Der Filmarchivar und Restaurator Ross Lipman hat "Film" restauriert. Und er hat einen Weg gefunden, die ursprünglich geplante Fassung nun wieder ahnen zu lassen, und zwar in einer Dokumentation, einem "kino-essay". Es soll, so berichtet "movingimagearchivenews", die Geschichte von Becketts "Film" erzählen und den Satz des irischen Philosophen George Berkeley in den Mittelpunkt rücken: "To be is to be perceived", eine Erkenntnis, deren Tragweite im Zeitalter des Films, des Digitalen gar, im achtzehnten Jahrhundert nicht vorherzusehen war. "Film" sei Becketts Antwort auf diesen Satz. Und Buster Keaton? Ist er nicht der, der immer mit Beckett verglichen wird?

VERENA LUEKEN

Notfilm von Ross Lipman wird beim Filmfestival in London uraufgeführt. Eine DVD mit Film und Notfilm soll im Frühjahr 2016 herauskommen.

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