Erinnerungen - Brandt, Willy

Willy Brandt 

Erinnerungen

Mit den 'Notizen zum Fall G'

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Erinnerungen

Willy Brandt war einer der bedeutendsten und populärsten Politiker Deutschlands. Nicht nur hierzulande zählt er noch heute zu den "großen Leitfiguren" (Richard von Weizsäcker). In seinen Memoiren zeichnet Brandt seinen persönlichen und politischen Werdegang nach, in dessen Verlauf er zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler gewählt und durch den Spionagefall Guillaume zum Rücktritt gezwungen wurde. Ein Zeitzeugnis ersten Ranges, das die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Zum 90. Geburtstag Willy Brandts im Dezember 2003

Rezension:
"Analytisch scharf in der Sache, glaubwürdig, sensibel und human."
DIE ZEIT


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2003
  • Neuausg.
  • Ausstattung/Bilder: Neuausg. 2003. 557 S., zahlr. Fotos auf Taf.
  • Seitenzahl: 557
  • Ullstein Taschenbuch Nr.36497
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 115mm x 36mm
  • Gewicht: 420g
  • ISBN-13: 9783548364971
  • ISBN-10: 3548364977
  • Best.Nr.: 12056758
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.07.2006

Ein Bestsellerautor wurde am Ende fast jeder von ihnen: "Wer schreibt, der bleibt", so hofften Deutschlands Bundeskanzler

Konrad Adenauer klagte über "Memoiren-Fron". Erst als er den Schreibtisch in seinem Rhöndorfer Wohnhaus drehte, um statt über das Rheintal an die Zimmerwand zu schauen, kam er voran. Vier Bände "Erinnerungen", 2074 Seiten, erschienen bis 1969 vom ersten Bundeskanzler Deutschlands. Drei Bände hat er selbst diktiert, im vierten - "Fragmente" - sind Notizen zusammengestellt. Hölzern ist der Stil, mahnend zwar, aber ohne Anekdoten und auch frei von Sarkasmus, wie Adenauer ihn beherrschte. Er wollte als republikanischer Staatsmann in Erinnerung bleiben. 1945 beginnend, erzählt er aktenbezogen und im Protokollstil.

Ludwig Erhard war publizistisch erfolgreich, bevor er Kanzler wurde. "Wohlstand für alle" von 1957 - das ist sein Werk in jeder Hinsicht. Memoiren schrieb er keine.

Kurt Georg Kiesinger war seit einem Jahr tot, als seine Aufzeichnungen 1989 erschienen. "Dunkle und helle Jahre" sind literarisch durchaus dichte Erinnerungen, jedoch nur von 1904 bis 1958. Einen Rückblick Kiesingers auf die Große Koalition gibt es …

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"Analytisch scharf in der Sache, glaubwürdig, sensibel und human." DIE ZEIT

»Analytisch scharf in der Sache, glaubwürdig, sensibel und human.« DIE ZEIT
Willy Brandt, geboren 1913 in Lübeck, gestorben 1992 in Unkel, war während der Zeit des Nationalsozialismus im Exil. Danach war er u. a. Regierender Bürgermeister von Berlin (1957 - 1966), SPD-Vorsitzender und Bundeskanzler (1969 - 1974), später Vorsitzender der Sozialistischen Internationale. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts.

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