Der Name "Fläming" ist naturräumlich betrachtet die
Bezeichnung für einen eiszeitlich gebildeten Höhenzug, der sich
östlich von Magdeburg (Elbetal) in Richtung Osten über mehr als 100
Kilometer bis zur Dahme erstreckt. Die Breite beträgt 30 bis 50
Kilometer. Die Nord- und Südgrenze bilden Urstromtäler. Geografisch
wird der Fläming in den "Hohen Fläming" (westlicher Teil)
und den "Niederen Fläming" (östlicher Teil) mit der Stadt
Jüterbog als gedachter Grenze eingeordnet.
Den Fläming erfährt der Besucher im Wechsel der Jahreszeiten als
eine Landschaft mit sanften Hügeln und Tälern. Die klare Luft und
die Weite lassen Gefühle von Geborgenheit und zugleich Freiheit
beim Besucher entstehen. Er sieht eine zum Teil einmalige Flora und
Fauna. Seine Wanderungen führen ihn an den Rummeln (Trockentälern),
vielen Findlingen, Quellen, Teichen und versandenden Bächen vorbei
in die gepflegten Dörfer. Dort findet er für den Fläming typische
Siedlungsstrukturen und vielfältige dörfliche Traditionen.
Der Fläming hat in Europa die meisten Feldsteinkirchen auf engem
Raum. Sehenswert sind die Kleinstädte mit mittelalterlichem
Stadtkern. Vergessen wir nicht die Burgen, Mühlen und die
Wanderwege, die zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferd erkundet
werden wollen. Nahe der Stadt Bad Belzig mit ihrer Thermaltherme
kann der Wanderer den Hagelberg besteigen.
Das Buch informiert den Leser über Möglichkeiten, den Fläming zu
erleben und sich wohlzufühlen. Die Beiträge sollen die Lust
erwecken, den Fläming besser kennen zu lernen. Bevor der Gast im
Fläming ist, hat er schon vieles über den Fläming und den heutigen
"Fläminger" erfahren und dessen "Herzlich willkommen
im Fläming" wahrgenommen.