Letzte Schicht - Manotti, Dominique

Dominique Manotti 

Letzte Schicht

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2011 (3. Platz)

Übersetzung: Stephani, Andrea
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Letzte Schicht

Nach einem beinahe tödlichen Zwischenfall in einer Lothringer Elektronikfabrik rebellieren die Arbeiter. Plötzlich steht das Werk in Flammen Unfall oder Brandstiftung? Höheren Orts wird eine andere Schlacht geschlagen: Im Kampf um die Privatisierung eines Elektronikkonzerns gehen die rivalisierenden Firmen buchstäblich über Leichen.

Erpressung, Manipulation, Mord die Gegner in diesem Mega-Monopoly schrecken vor nichts zurück. Lebendige Miniaturen von kleinen Leuten und skrupellosen Machern verbinden sich zu einem handfesten Wirtschaftsthriller, dessen realen Hintergrund die Machenschaften um den Verkauf des französischen Staatskonzerns Thomson bilden: In der Bildröhrenfabrik von Daewoo im lothringischen Pondange häufen sich die Betriebsunfälle. Als obendrein die beliebte Kollegin Rolande Lepetit entlassen und die Prämienzahlung verweigert wird, geht die Belegschaft auf die Barrikaden. Doch der wilde Streik läuft aus dem Ruder bis ein verheerendes Feuer ausbricht. Unterdessen tobt in Paris der Kampf um die Privatisierung des Elektronik- und Rüstungskonzerns Thomson. Als der kleinere Bewerber Matra-Daewoo überraschend den Zuschlag erhält, holt Konkurrent Alcatel zum Gegenschlag aus. Ein Krisenstab soll kompromittierendes Material über Matra-Daewoo sammeln mit allen Mitteln. Da kommen die Ereignisse in der lothringischen Fabrik wie gerufen. Man schickt den Privatdetektiv Charles Montoya nach Pondange, den seine Ermittlung zu Rolande Lepetit und zu explosiven Entdeckungen führt Ein Wirtschaftskrimi der besonderen Art: realistisch, elegant, voller Knowhow und literarischer Raffinesse.


Produktinformation

  • Verlag: Argument Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 256 S.
  • Seitenzahl: 252
  • Ariadne Bd.1188
  • Deutsch
  • Abmessung: 117mm x 181mm x 22mm
  • Gewicht: 239g
  • ISBN-13: 9783867541886
  • ISBN-10: 3867541884
  • Best.Nr.: 27982303
"Der mit großem Abstand beste politische Krimi des Jahres... absolut nobelpreiswürdig...weltweit derzeit einzigartig... So etwas Intensives habe ich lange nicht gelesen." (Deutschlandfunk, Denis Schecks Büchermarkt)<br/><br/>"LETZTE SCHICHT hat das Zeug zum Klassiker des Wirtschaftskrimis... Manottis handwerkliche Finesse setzt diesem komplexen, intelligenten und hochspannenden Thriller die Krone auf." (Horst Eckert)

»Der mit großem Abstand beste politische Krimi des Jahres ... absolut nobelpreiswürdig ... weltweit derzeit einzigartig ... So etwas Intensives habe ich lange nicht gelesen.« Deutschlandfunk, Denis Schecks Büchermarkt »Sezierend kühl, von fast dokumentarischer Präzision. Manottis handwerkliche Finesse setzt diesem komplexen, intelligenten und hochspannenden Thriller die Krone auf.« Horst Eckert, Focus.online »Ein Betriebsunfall, eine Fabrikbesetzung. Arbeiter geraten an Material, das die Fusion zweier Wirtschaftsgiganten beeinflussen und die Regierung stürzen könnte. Manotti ist eine Klasse für sich: lebensnah, realistisch, vertrackt. Der Krieg der Konzerne in den kleinen Städten. Solitär.« arte/KrimiWelt Jahresbestenliste 2010 »Manotti verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. Ein fein gewebter Thriller um Macht, EU-Subventionen und Arbeitsplätze.« Thekla Dannenberg, Perlentaucher »Die Hauptfigur - zum ersten Mal gibt es bei Manotti eine positive Heldin - heißt Rolande Lepetit, eine hervorragende Arbeiterin mittleren Alters, die ihren Sohn und dazu ihre alkoholabhängige Mutter allein durchbringen muss. Rolande ist schön, selbstbewusst, stark, intelligent und vom Leben enttäuscht: eine Mischung aus Simone Signoret in >Goldhelm< und >Jackie Brown< von Tarantino.« europolar
Dominique Manotti, geb. 1942, kam erst mit fünfzig Jahren zum Schreiben. Ihre Bezugspunkte sind der amerikanische Schriftsteller James Ellroy, die neuzeitliche Wirtschaftsgeschichte und die 68er-Bewegung. Diese ungewöhnliche Kombination begründet Manottis dichten, unpathetischen Stil. Die Historikerin lehrte an verschiedenen Pariser Universitäten Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit, war als Gewerkschafterin in der CFDT aktiv und leitete als Generalsekretärin deren Pariser Sektion.

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