Der Schwarm - Schätzing, Frank
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Frank Schätzing 

Der Schwarm

Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2004 und dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2005

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Der Schwarm

Das Meer schlägt zurück - in Frank Schätzings meisterhaftem Thriller erwächst der Menschheit eine unvorstellbare Bedrohung aus den Ozeanen.

Frank Schätzing inszeniert die weltweite Auflehnung der Natur gegen den Menschen. Ein globales Katastrophenszenario zwischen Norwegen, Kanada, Japan und Deutschland, und ein Roman voller psychologischer und politischer Dramen mit einem atemberaubenden Schluss.
Ein Fischer verschwindet vor Peru, spurlos. Ölbohrexperten stoßen in der norwegischen See auf merkwürdige Organismen, die hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor.
Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, norwegischer Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu einer beunruhigenden Erkenntnis: Eine Katastrophe bahnt sich an. Doch wer oder was löst sie aus?
Während die Welt an den Abgrund gerät, kommen die Wissenschaftler zusammen mit der britischen Journalistin Karen Weaver einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur. Das globale Katastrophenszenario, das Frank Schätzing Schritt für Schritt mit beklemmender Logik entfaltet, ist von erschreckender Wahrscheinlichkeit. Es basiert auf so genauen naturwissenschaftlichen und ökologischen Recherchen, dass dieser Roman weit mehr ist als ein großartig geschriebener, spannungsgeladener Thriller. Das Buch stellt mit großer Dringlichkeit die Frage nach der Rolle des Menschen in der Schöpfung.

Mit »Der Schwarm«, seinem sechsten Buch, hat sich der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing in die erste Reihe großer internationaler Thriller-Autoren geschrieben. Ein seltenes Ereignis in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.



Produktinformation

  • Abmessung: 222mm x 149mm x 60mm
  • Gewicht: 1109g
  • ISBN-13: 9783462033748
  • ISBN-10: 3462033743
  • Best.Nr.: 12421491
»Hinreißende Dialoge! Schätzing entwirft Figuren, die den Leser in ihren Bann ziehen.« (Dresdner Neueste Nachrichten)

»Ein Kölner Autor schickt sich an, den großen Namen im Thriller-Genre Konkurrenz zu machen.« (Kölner Stadt-Anzeiger)

»Faszinierende Mischung aus Realität und wirklichkeitsnaher Spekulation. Selbst Autoren wie Grisham und Turow schreiben nicht besser als Schätzing.« (Berliner Morgenpost)

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Vor Peru verschwinden Fischerboote. An der norwegischen Küste bohren sich mysteriöse Würmer durch die Methanschicht am Grund der Nordsee. Zeitgleich greifen vor Kanada Wale Menschen an. Im Minutentakt ruft Schätzing einen Schauplatz nach dem anderen auf. und verknüpft mühelos die Unmengen detaillierter wissenschaftlicher Fakten über Tiefseeforschung, Meeresbiologie, Genforschung und Ölindustrie mit den Charaktern der handelnden Personen. Wir werden gefüttert mit wissenschaftlichen Fakten über Wale und ihre Gesänge, über die Nutzung des Methangases als neue Energiequelle, über die geologischen Strukturen der Tiefsee und die mögliche Existenz von Außerirdischen, über Einzeller und ihre ungeahnte Fähigkeit, sich zu einem großen Ganzen zusammenzuschließen. Ohne poetische Ambitionen zu verfolgen, orientiert sich Schätzing an US-Thriller-Ikonen wie Michael Crichton. Ein Schwätzer ist er trotz 1000 Seiten nicht: kein Schauplatzwechsel ohne Cliffhanger, und für die präzisen Dialoge hat er bei Hollywood-Produktionen genau hingehört. Seite um Seite steigert der Kölner Besellerautor die Katastrophen, lässt uns zwischendurch immer seltener zur Ruhe kommen, um schließlich zu einem apokalyptischen Showdown anzusetzen. (sab)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.03.2004

Ein Erdbeben ist immer nur der Anfang
Angriff der Einzeller: Im Roman "Der Schwarm" sucht Frank Schätzing die Gefahr in der Tiefsee

Wenn es mit der Welt zu Ende geht, dann blühen Literatur und Kino erst richtig auf. Unter den vielen Arten, sich die Apokalypse auszumalen, haben seit dem Ende des zwanzigsten Jahrhunderts die Naturkatastrophen die Außerirdischen und den Nuklearschlag verdrängt, und unter den Naturkatastrophen wiederum sind Erdbeben oder Monstermutanten Klimakollaps, Bakterien und anderen Mikroorganismen gewichen. "Feldzug der Natur gegen den Menschen": so lautet der Köder, den der Verlag ausgelegt hat. Wer Michael Crichtons Roman "Beute" gelesen hat, der weiß, daß er ebensogut auch "Der Schwarm" hätte heißen können, weil die Nanopartikel sich zu einem solchen organisieren. Frank Schätzings Roman "Der Schwarm" hat allerdings mehr zu bieten als Crichtons lokal begrenzter Thriller. Die Gefahr kommt aus der Tiefsee, und sie ist global - da hätte es die Werbung, dieses sei das dickste Buch der Verlagsgeschichte, gar nicht gebraucht. Man liest es nicht, weil, sondern obwohl es tausend Seiten hat.

"Der Schwarm" ist eines jener …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.03.2004

Die Rache des Killerschleims
Mit „Der Schwarm” hebt Frank Schätzing den deutschen Spannungsroman auf internationales Niveau
Nachdem das Wunder von Bern die Last der „Wann-sind-wir-endlich-wieder-wer?”-Frage von den Deutschen genommen hatte, begannen sie, sich die viel schwerer zu beantwortende „Warum-sind-wir-immer-noch-wir?”-Frage zu stellen, die gern verkleidet als „Warum-können-wir-das-nicht-auch?”-Frage auftritt. Warum hat Deutschland keinen Buchmarkt nach angloamerikanischem Vorbild mit seinen tollen Megasellern? Warum sind die Bestsellerautorinnen der Deutschen ältere Amerikanerinnen, die in Venedig leben und in der Schweiz verlegt werden? Warum können wir das nicht auch, damit das Geld im Lande bleibt?
Im Kampf um eine profitable deutsche Nationalkultur tritt nun der Kölner Frank Schätzing, der seit seinem Roman „Tod und Teufel” (1995) vor allem im Rheinland eine bekannte Größe ist, mit dem Bio-Thriller „Der Schwarm” in den Ring. Das Buch müsste eigentlich „Der Schleim” heißen. Es handelt von einem lernfähigen Glibberwesen aus Einzellern, das vom Grund der Tiefsee aus die Menschheit ausrotten will, weil sie gemein zum …

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Die Presse über Frank Schätzing:

"Hinreißende Dialoge! Schätzing entwirft Figuren, die den Leser in ihren Bann ziehen." Dresdner Neueste Nachrichten

"Ein Kölner Autor schickt sich an, den großen Namen im Thriller-Genre Konkurrenz zu machen." Kölner Stadt-Anzeiger

"Faszinierende Mischung aus Realität und wirklichkeitsnaher Spekulation. Selbst Autoren wie Grisham und Turow schreiben nicht besser als Schätzing." Berliner Morgenpost

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Der Rezensent Tobias Rapp kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zunächst mal darüber, dass ausgerechnet Kiepenheuer & Witsch eine solche Thriller-Schwarte herausbringt und groß bewirbt. Fast noch mehr aber darüber, dass das Buch auch noch gelungen, ja, in weiten Teilen "großartig" ist. Der Autor ist im Hauptberuf ein erfolgreicher Werbeunternehmer aus Köln, aber schreiben, daran lässt Rapp keinen Zweifel, kann er auch. "Der Schwarm" ist die Geschichte mysteriöser Geschehnisse auf dem tiefsten Grund des Meeres, die allerdings recht schnell auch aufs Land und seine Bewohner übergreifen. Es wird dabei, soviel verrät die Rezension, halb Nordeuropa von einem Tsunami geschluckt. Einen Wermutstropfen allerdings gibt es leider doch: Das Ende kann nicht überzeugen, weil es, so Rapp, in seinem Antiamerikanismus zu simpel gestrickt ist - simpler auch als der Rest des heftig gepriesenen Buches.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Hinreißende Dialoge! Schätzing entwirft Figuren, die den Leser in ihren Bann ziehen.« (Dresdner Neueste Nachrichten)

"Hinreißende Dialoge! Schätzing entwirft Figuren, die den Leser in ihren Bann ziehen." (Dresdner Neueste Nachrichten)

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, studierte Kommunikationswissenschaften, war Creative Director in internationalen Agenturen-Networks und ist Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi. Anfang der Neunziger begann er, Novellen und Satiren zu schreiben und veröffentlichte 1995 einen historischen Roman. Es folgten weitere Romanen und ein Band mit Erzählungen. Viele seiner Bücher sind Bestseller, wurden teilweise weltweit in zalreichen Sprachen übersetzt und auch verfilmt.
2004 erhielt Frank Schätzing den Corine-Preis und 2005 den Deutschen Science-Fiction-Preis. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.

Leseprobe zu "Der Schwarm" von Frank Schätzing

Das Meer... Wo war das Meer? Johanson stutzte und blieb stehen. Wo eben noch Brandungswellen gegen den Strand geschlagen waren, breitete sich eine schlammige Ebene aus, durchsetzt mit flachen Felsen. Keine Ebbe konnte das in derart kurzer Zeit bewirkt haben. Das Wasser war hunderte von Metern zurückgewichen. Ein Geräusch drang an seine Ohren, schwoll an, wurde lauter. Zuerst dachte er, es sei ein großes Flugzeug, das tief über dem Wasser dahinzog und auf die Insel zuhielt. Doch es klang nicht wie ein Flugzeug. Eher wie heranrollender Gewitterdonner, nur viel zu gleichmäßig für Donner, und es hörte nicht auf... Im selben Moment sah Johanson, wie sich der Horizont verfinsterte. "Zum Helikopter!" schrie er.

Leseprobe zu "Der Schwarm" von Frank Schätzing

"Anawaks Gedanken rasten. Wahrscheinlich war der Rumpf bereits
an einigen Stellen gerissen. Er musste etwas tun. Vielleicht konnte er
die Tiere irgendwie ablenken.
Seine Hand fuhr zum Gashebel.
Im selben Moment zerriss ein vielstimmiger Schrei die Luft. Aber er
kam nicht von dem weißen Dampfer, sondern erscholl gleich hinter
ihm, und Anawak wirbelte herum.
Der Anblick hatte etwas Surreales. Direkt über dem Boot der Tierschützer stand senkrecht der Körper eines riesigen Buckelwals. Beinahe schwerelos wirkte er, ein Wesen von monumentaler Schönheit, das krustige Maul den Wolken zugereckt, und immer noch stieg er weiter empor, zehn, zwölf Meter über ihre Köpfe hinweg. Den Herzschlag einer Ewigkeit lang hing er einfach nur so am Himmel, sich langsam drehend, und die meterlangen Flipper schienen ihnen zuzuwinken.
Anawaks Blick wanderte an dem springenden Koloss entlang. Nie
hatte er etwas zugleich so Schreckliches und Großartiges gesehen, nie
aus solcher Nähe. Alle, Jack Greywolf, die Menschen in den Zodiacs,
er selber, legten den Kopf in den Nacken und starrten auf das, was nun
auf sie zukommen würde.
"Oh mein Gott", flüsterte er.
Wie in Zeitlupe neigte sich der Leib des Wals. Sein Schatten legte sich
auf das rote Fischerboot der Umweltschützer, wuchs über den Bug der
Blue Shark hinaus, wurde länger, als der Körper des Riesen kippte,
schneller und immer schneller
Anawak drückte das Gas durch. Das Zodiac schoss mit einem Ruck
davon. Auch Greywolfs Fahrer hatte einen Blitzstart zuwege gebracht,
aber seine Richtung stimmte nicht. Das klapprige Sportboot schlingerte
auf Anawak zu. Sie prallten zusammen. Anawak wurde nach hinten
gerissen, sah den Fahrer über Bord und Greywolf zu Boden gehen,
dann raste das Boot in entgegengesetzter Richtung davon, während
seines mit voller Fahrt wieder auf die Blue Shark zuhielt. Vor seinen
Augen begruben die neun Tonnen Körpermasse des Buckelwals das Fischerboot unter sich, drückten es mitsamt seiner Besatzung unter Wasserund schlugen auf den Bug der Blue Shark. Gischt spritzte in gewaltigen Fontänen hoch. Das Heck des Zodiacs schoss steil nach oben, Menschen in roten Overalls wirbelten durch die Luft. Kurz balancierte die Blue Shark auf ihrer Spitze, pirouettierte um die eigene Achse und kippte seitwärts. Anawak duckte sich. Sein Boot schnellte unter dem umstürzenden Zodiac hindurch, schlug gegen etwas Massives unterhalb der Wasseroberfläche und sprang darüber hinweg. Vorübergehend verlor er den Boden unter den Füßen, dann endlich hielt er das Steuer wieder in Händen, riss es herum und bremste ab.
Ein unbeschreibliches Bild bot sich ihm. Vom Boot der Umweltschützer
waren nur noch Trümmer zu sehen. Die Blue Shark trieb kieloben
in den Wellen. Menschen hingen im Wasser, wild paddelnd und
schreiend, andere reglos. Ihre Anzüge hatten sich selbständig aufgepumpt, sodass sie nicht versinken konnten, aber Anawak ahnte, dass einige von ihnen tot sein mussten, erschlagen vom Gewicht des Wals.
Ein Stück weiter sah er die Lady Wexham mit deutlicher Schlagseite
Fahrt aufnehmen, umkreist von Rücken und Fluken. Ein plötzlicher
Stoß erschütterte das Schiff, und es legte sich noch mehr auf die Seite.
Vorsichtig, um niemanden zu verletzen, steuerte Anawak das Zodiac
zwischen die treibenden Körper, während er einen kurzen Funkspruch
auf Frequenz 98 losschickte und seine Position durchgab...."

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Kundenbewertungen zu "Der Schwarm" von "Frank Schätzing"

96 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 96 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(62)
***** sehr gut
 
(15)
***** gut
 
(10)
***** weniger gut
 
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***** schlecht
 
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hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Lukas H. aus Berlin am 30.03.2013 ***** ausgezeichnet
Eine kollektiv handelnde Gattung von intelligenten Einzelwesen steht der Menschheit eher feindseelig gegenüber (die Yrr). Die Idee solcher Spezies kommt bereits bei Lem oder Asimow vor, hat aber auf Grund der eher robusten, manchmal sogar vernichtenden Vorgehensweise der Menschen gegenüber der Natur ( hier gegenüber dem Meer ) nichts an Aktualität eingebüßt.
Was Anfang des Buches noch als räumlich getrennte Zufallsereignisse erscheinen mag (Norwegen, Kanada, Großbrittanien) verdichtet sich im Fortlauf der Geschichte zu einer umfassenden Bedrohung für die Menschen aus dem Meer.
Die beabsichtigte unterschiedliche Vorgehensweise gegen das "Phänomen" aus dem Ozean von zivilen Wissenschaftlern und Militärs, vor allem der USA, zeigt die geistige Einstellung und die eher engstirnige Vorgehensweise des Militärs. Der Gifteinsatz misslingt und treibt die Militärs in die Devensive. Aber die Machenschaften der Militärs gefährden auch den einzig erscheinenden Weg einer Verständigung zwischen den Yrr und den Menschen, wie ihn sich die Wissenschaftler vorstellen.
Am Ende des Buches sind viele der "Bösen" tod, aber auch einige der "Guten". Der mühsam erkämpfte und ausgehandelte Waffenstillstand zwischen den Menschen und den intelligenten Bewohnern des Meeres erscheint sehr zerbrechlich. Es wird davon abhängen, wie die Menschen künftig mit ihren "Nachbarn" im Meer und der gesamten Natur umgehen werden. Ob der Wiederaufbau der zerstörten menschlichen Infrastuktur diesem künftigen Zusammenleben dienen wird oder nicht, wird von der Einstellung der Menschen abhängig sein.
Das Buch gibt tiefe Einblicke in geologische und meeresbiologische Forschungen aber auch in Fragen der Verhaltensforschung und in die stark aufkommende Theorie der Schwarmintelligenzen (Fische, Ameisen usw.)
Während zivile Wissenschaftler
Da ich eine ähnliche Auffassung wie der Autor zu den Fragen des Umgangs mit der Natur habe und auch andere Lebewesen als Teil unserer Welt als wichtig und schützenswert betrachte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein Roman und keine rein wissenschaftliche Abhandlung, auch wenn tiefschürfende wissenschaftliche Erkenntnisse diesem Buch zu Grunde liegen und auch ausgezeichnet beschrieben werden.
Die dür einen Roman noterndigen Nebenhandlungen (Liebesgeschichten) sind nie vordergründig, aber sie machen die Schicksalshaftigkeit deutlich, die vor keinem der Menschen, ob gut oder Böse, halt macht und so eben auch anscheinend "gut" erscheinende Menschen durch die Aufruhr des Ozeans vernichtet.
Das Buch zeigt sehr deutlich den Wunsch des Autors, die Menschen mögen lernen die Natur mehr zu achten und mit anders denkenden Erscheinungsformen anders umzugehen, als sie nur zu bekämpfen. Krieg und Vernichtung sind keine Lösung. Und zum Schluss stellt das Buch nochmal eindringlich die These in den Vordergrund: Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch die Natur.
Schätzings Grundidee spiegelt sich auch in seinen anderen Büchern wieder und macht dieses Buch sehr, sehr lesenswert. Es ist nicht nur ein Thriller, nicht nur auf Action aus, es ist ein Buch, welches die Menschen auffordert, einen Verhaltenscodex für den Umgang mit der Natur und ihren Erscheinungformen zu finden und danach zu leben.
Ich empfehle es aus diesen Gründen weiter und finde es sehr, sehr lesenswert, weil es zum Nachdenken anregt.
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Bewertung von Flaggschiff aus Gemünden am Main am 29.03.2013 ***** ausgezeichnet
Gibt es eine Intelligenz der Natur? Ob die Tiere der Meere wohl mal die Weltherrschaft übernhmen. Echt spannend und bedrückend wie Schätzing die Ereignisse beschreibt. Wale benehmen sich ungewöhnlich, merkwürdige Organismen vermehren sich extrem. Die naturwissenschaftichen Gesetze werden auf den Kopf gestellt und doch kann man sich alles irgendwie vorstellen. Das liegt wohl daran dass Schätzing genau recherschiert hat und sich daher ein ziemlich "realistische" Zukunftskatastrophe ausgedacht hat.
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe - ist zwar ein echt dicker "Schinken" - aber ich war traurig, dass er nicht noch länger war. So faszinierend und echt glaubwürdig, wie die Welt mal enden kann. Für alle Liebhaber von "realer" Science Fiction und alle Naturwissenschaftler absolut empfehlenswert. Das Buch macht süchtig!

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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 02.11.2012 ***** sehr gut
Packender Endzeit-Thriller

Es fängt zunächst scheinbar harmlos an, als ein Fischer verschwindet. Doch so langsam häufen sich auf dem Erdball die Naturkatastrophen, zwischen denen zunächst kein Zusammenhang besteht: Ölbohrer stoßen in Norwegen auf einen merkwürdigen Organismus, der den Meeresboden in Beschlag genommen hat, Wale greifen auf einmal Touristenboote an, mutierte Krebse überfallen Strandbesucher, Hummer explodieren in der französischen Spitzenküche,…
Nur eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern scheint den Zusammenhang zu erkennen und bei ihren Forschungen kommen sie einer unglaublichen Wahrheit immer näher.

Den Leser erwartet ein komplexer Endzeit-Thriller, in dem der ökologische Aspekt eine große Rolle spielt. Man lernt sehr viel über Meeresbiologie und Geologie, doch braucht auch einen langen Atem bei den teils sehr detailreich geschilderten Sachverhalten. Nichts desto trotz: Ein lehrreiches, äußerst spannend geschriebenes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Bewertung von Couch Potato aus Spessart am 26.07.2012 ***** ausgezeichnet
Der Schwarm ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe (und ich lese ständig welche).
Die Kombination aus fesselnd geschriebenen wissenschaftlichen Passagen, gut placierter Gesellschaftskritik, Spannung und einem (theoretisch nachvollziehbaren) Wahnsinns-Plot hat mich Yrr-sinnig begeistert.
Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 18.08.2011 ***** sehr gut
Dieses Buch gehört zu meinen Favoriten. Das Geflecht von Fantasie und Realität, die immer wiederkehrende Frage: was wäre wenn, machen diesen Roman zu einem Ereignis. Auch wenn die knapp 1.000 Seiten erst mal einen Schreck einjagen, so lässt sich die Geschichte flüssig lesen, die Sprache oft mit wissenschaftlichen Definitionen gespickt, ist eher sachlich und leicht verständlich. Mit der geschickt aufgebauten Spannung, schuf Herr Schätzing einen klasse Thriller. Auch beim zweiten Mal überraschend!

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Bewertung von HERBERT aus Krefeld am 14.07.2011 ***** ausgezeichnet
Fischer verschwinden auf hoher See. Mutierte Würmer destabilisieren ganze Kontinente. Explodierende Hummer sondern eine Gallerte ab, die Menschen bei Kontakt innerhalb von wenigen Tagen dahinraffen lässt. Hochgiftige Quallenschwärme rotten sich zusammen greifen Menschen an. Wale vor sämtlichen Küsten der Welt versenken Schiffe, Orcas zerstückeln die Überlebenden. Was für niemanden einen Zusammenahng zu ergeben scheint, ist für den norwegischen Biologen Sigur Johanson sowie für deb Walforscher Leon Anawak kein Zufall: Was stiftet die Wale zu einem solchen Verhalten an? Und generell, die Tiere überall auf der Welt? Sie müssen erkennen, dass der Mensch nicht mehr länger alles unter seiner Kontrolle hat. Die Natur plant einen Rachefeldzug gegen die Menschheit.
Das Buch ist nicht nur fantastisch, sondern auch naturwissenschaftlich interessant, allerdings eben ein Thriller. Ein spannendes, stellenweise brutales und grausames Buch. Zu empfehlen an Thriller-Fans und solche, die sich für biochemische Vorgänge in der Natur interessieren...

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Bewertung von FKA aus Bamberg am 20.05.2011 ***** ausgezeichnet
Ein sehr spannend geschriebenes Buch, welche auf ausgezeichneten Fachkenntnissen aufgebaut ist.
Es beleuchtet auf erscheckende Weise unsere Welt. Für künftige Generationen eine deprimierende
Perspektive. Ich kann es jedem empfehlen.

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Bewertung von Olli aus Berlin am 11.05.2011 ***** ausgezeichnet
Ein super Buch, wirklich toll geschrieben mit interessanten Charakteren und man lernt viel über das Meer und seine Bewohner. Wirklich sehr zu empfehlen!

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Bewertung von kippel aus Mönchengladbach am 07.12.2010 ***** schlecht
Für mich war das Buch der totale Reinfall. Endlose Längen, gähnende Langeweile. Es passiert ständig das Gleiche. Es hätten auch max. 300 Seiten gereicht, so war es die reinste Qual. Nie wieder F. Schätzing.

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Bewertung von Godi aus Trier am 12.10.2010 ***** sehr gut
ein Buch,das trotz seiner Wissenschaft sich wie ein Actionthriller liest

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Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Till aus Singen am 24.10.2010
    Warum "trotz seiner Wissenschaft"? Das Buch ist *wegen* seiner Wissenschaft lesenswert!

    (Inhalt anstößig?)

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