Frank Schätzing inszeniert die weltweite Auflehnung der Natur gegen
den Menschen. Ein globales Katastrophenszenario zwischen Norwegen,
Kanada, Japan und Deutschland, und ein Roman voller psychologischer
und politischer Dramen mit einem atemberaubenden Schluss.
Ein Fischer verschwindet vor Peru, spurlos. Ölbohrexperten stoßen
in der norwegischen See auf merkwürdige Organismen, die hunderte
Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben.
Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British
Columbias eine unheimliche Veränderung vor.
Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen.
Doch Sigur Johanson, norwegischer Biologe und Schöngeist, glaubt
nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak
gelangt zu einer beunruhigenden Erkenntnis: Eine Katastrophe bahnt
sich an. Doch wer oder was löst sie aus?
Während die Welt an den Abgrund gerät, kommen die Wissenschaftler
zusammen mit der britischen Journalistin Karen Weaver einer
ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur.
Das globale Katastrophenszenario, das Frank Schätzing Schritt für
Schritt mit beklemmender Logik entfaltet, ist von erschreckender
Wahrscheinlichkeit. Es basiert auf so genauen
naturwissenschaftlichen und ökologischen Recherchen, dass dieser
Roman weit mehr ist als ein großartig geschriebener,
spannungsgeladener Thriller. Das Buch stellt mit großer
Dringlichkeit die Frage nach der Rolle des Menschen in der
Schöpfung.
Frank Schätzing, geboren 1957, lebt gleich mehrere Leben. Als Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, begeisterter Hobbykoch und seit Mitte der Neunziger als Schriftsteller. Frank Schätzing gehört zu den erfolgreichsten deutschen Spannungsautoren und lebt und arbeitet in Köln. Er erhielt den KölnLiteraturpreis 2002.
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