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Wolke 9 (2 DVDs)
Regie: Dresen, Andreas; Darsteller: Werner, Ursula; Rehberg, Horst; Westphal, Horst; Kühnert, Steffi; Buch: Dresen, Andreas; Stieler, Laila; Kamera: Hammon, Michael;
- DVD
Videoclip zu "Wolke 9 (2 DVDs)"
Produktinformation
- Hersteller: Senator
- EAN: 0886973825099
- Best.Nr.: 25632845
- Artikeltyp: Film
- Anzahl: 2
- Datenträger: DVD
- Erscheinungstermin: 13.03.2009
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
- Sprachen: Deutsch
- Untertitel: Deutsch, Französisch, Englisch
- Regionalcode: 2
- Bildformat: 1:1, 85/16:9
- Tonformat: Dolby Surround
- Kopierschutz: ja
- Gesamtlaufzeit: 95 Min.
Bonusmaterial
Audiokommentar des Regisseurs Interviews Entfernte und Alternative Szenen m. Audiokommentar, Outtakes Künstlerbiographien Trailer Kurzfilm: Die Männer meiner Oma.
Produktbeschreibung zu "Wolke 9 (2 DVDs)"
Kurzbeschreibung
Bildformat: 1.85:1 (16:9 anamorph codiert)
Sprachen / Tonformate: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch
Ländercode: 2
Extras: Audiodeskription: Hörfilm für Sehbehinderte, Interviews,
Making of, Enfernte uns alternative Szenen u. a.
Beschreibung
In seiner Gegenwart fühlt sie sich auf einmal wieder wie früher, wie ein junges Mädchen. Sie lässt sich auf die Affäre ein und riskiert damit, ihr altes Leben im Handstreich wegzufegen.
Wie zuletzt schon in "Halbe Treppe" und "Sommer vorm Balkon" kitzelt Andreas Dresen wie eine deutsche Antwort auf Paul Mazursky auch in dieser Romanze zwischen zwei Senioren wieder mit untrüglichem Gespür die Menschlichkeit, den Humor, die geheimen Wünsche und Träume aus seinen nachvollziehbar gezeichneten Figuren.
Sex im Alter
Dabei verbeißt er sich jegliche Sentimentalität und wagt sich auch ohne Vorbehalte an das Thema Sex im Alter, das im Kino weitgehend ausgespart wird.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Inhaltsangabe
Audiokommentar des Regisseurs
Interviews
Entfernte und Alternative Szenen m. Audiokommentar,
Outtakes
Künstlerbiographien
Trailer
Kurzfilm: Die Männer meiner Oma.
27.02.2010
Kindchenschema
Die Menschen malen sich gern aus, was nach dem Menschen kommt: ein
öder Planet, den Maschinen beherrschen, dazwischen manchmal noch
ein paar Winzlinge, in denen das Kreatürliche überlebt. Der Held in
Shane Ackers Animationsfilm "#9" ist eine Art
"Woll-E", ein Android im Pulloverlook und mit
Reißverschluss. Er trägt keinen Namen, sondern nur die Nummer 9,
kann anfangs nicht sprechen, findet aber dann doch noch weitere
Figuren, die sind wir er: animiert auf eine altmodische Weise,
Retro-Muppets in einer fast vollständig terminierten Welt.
"#9" beruht auf einem Kurzfilm gleichen Namens, Tim
Burton hat mitproduziert, und so konnte dieser Solitär des
phantastischen Films entstehen, der sich weit in die Reflexion auf
das Gattungsschicksal wagt, dabei aber doch auch irgendwie im
Kindchenschema steckenbleibt. "#9" zeigt auf jeden Fall,
dass in der großen Erzählung von der instrumentellen Vernunft noch
viele kleine Erzählungen Platz haben, die da mit Eigensinn
dagegenhalten.
breb.
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Besprechung
Seit mehr als 30 Jahren ist die Mittsechzigerin Inge mit Werner verheiratet. Es käme ihr nie in den Sinn, ihren Mann zu betrügen. Bis sie Karl kennen lernt, einen mit 76 Jahren viel älteren Mann. In seiner Gegenwart fühlt sie sich auf einmal wieder wie früher, wie ein junges Mädchen. Sie lässt sich auf die Affäre ein und kündigt ihrem Mann wenig später an, sie werde ihn verlassen. Werner kann Inges Entscheidung nicht fassen. Anstatt um sie zu kämpfen, zieht er sich zurück. Und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Wie zuletzt schon in "Halbe Treppe" und "Sommer vorm Balkon" kitzelt Andreas Dresen wie eine deutsche Antwort auf Paul Mazursky auch in dieser Romanze zwischen zwei Senioren wieder mit untrüglichem Gespür die Menschlichkeit, den Humor, die geheimen Wünsche und Träume aus seinen nachvollziehbar gezeichneten Figuren. Dabei verbeißt er sich jegliche Sentimentalität und wagt sich auch ohne Vorbehalte an das Thema Sex im Alter, das im Kino weitgehend ausgespart wird. Damit landete er einen gefeierten Festival- und Kassenerfolg.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Autorenporträt
Diplom-Kaufmann Andreas Dresen, geboren 1975 in Aachen, schrieb während des Studiums zusammen mit Freunden eine Kriminalkomödie. Seitdem hat er Kurzgeschichten verfasst, die in Literaturzeitschriften, Schreibwettbewerben und Anthologien veröffentlicht wurden.













































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