Das Alphabethaus - Adler-Olsen, Jussi

Jussi Adler-Olsen 

Das Alphabethaus

Roman. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Dän. v. Hannes Thiess u. Marieke Heimburger
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Das Alphabethaus

»Der beste Film, den ich je gelesen habe.« Just Betzer, Filmproduzent und Oscar-Preisträger.

Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien ...
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen ...
Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat ...


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 588 S.
  • Seitenzahl: 592
  • dtv Taschenbücher Bd.24894
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 137mm x 51mm
  • Gewicht: 694g
  • ISBN-13: 9783423248945
  • ISBN-10: 3423248947
  • Best.Nr.: 33361843
"Rache, Flucht, Verrat, medizinische Experimente. Schauriger Pageturner."
KrimiZEIT - Die Bestenliste von Die Zeit und NordwestRadio März 2012

»Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat.« Manfred Schulz, Maas Rhein Zeitung 24.01.2012

»Hart, bewegend, packend: So müssen Thriller sein!« TV Movie

»Dafür wird ›Das Alphabethaus‹ aber auch mit jeder Seite spannender. Denn Adler-Olsen steigt immer tiefer in die Abgründe der Menschheit hinab.«
Verena Bach, Münchner Merkur 08.02.2012
Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 1997 erschien sein erster Roman ›Das Alphabethaus‹ (ab Februar 2012 auch in Deutschland). Er erreichte in Schweden, Holland, Deutschland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und ›Das Washington Dekret‹ (2006, erscheint 2/13 auch in Deutschland), bevor er 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ›Erbarmen‹, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ›Schändung‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, 2009 mit ›Erlösung‹, dem dritten Fall für Carl Mørck, und 2010 mit ›Verachtung‹, dem vierten Fall für Carl Mørck (erscheint 9/12 auch in Deutschland), die Bestsellerlisten. Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird ab 2013 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) für Kino und Fernsehen verfilmt. Jussi Adler-Olsen wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader’s Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 – dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors. ›Erlösung‹ ist Jahresbestseller 2011 in Deutschland. Jussi Adler-Olsen ist Dauergast auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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Kundenbewertungen zu "Das Alphabethaus" von "Jussi Adler-Olsen"

25 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 25 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(9)
***** sehr gut
 
(5)
***** gut
 
(6)
***** weniger gut
 
(2)
***** schlecht
 
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Bewertung von lorenzo aus hagenburg am 01.04.2013 ***** gut
Na ja ,gemessen an der Carl Morck Serie doch nicht so pralle. In vielen Bereichen recht unlogisch. Das Buch läßt sich aber trotz allem gut lesen.

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Bewertung von westeraccum aus Sauerland am 03.03.2013 ***** weniger gut
Auch bei diesem Buch scheint man den Namen schnell vermarkten zu wollen, den Adler Olsen sich in den letzten Jahren gemacht hat. Ein altes Buch von ihm wird noch schnell auf den Markt geworfen, um mit seinem Namen geschäfte zu machen.
Das Buch ist langatmig und stellenweise langweilig. Ich habe es schließlich quer gelesen, weil ich dafür nicht meine Zeit verschwenden wollte!

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 08.02.2013 ***** sehr gut
Inhalt:
Deutschland im Zweiten Weltkrieg: Nach einem Flugzeugabsturz hinter feindlichen Linien retten sich die britischen Piloten Bryan und James in einen Krankentransport. Unter der Identität von zwei deutschen Soldaten gelangen sie in ein Lazarett für psychisch Kranke. Hier sind sie der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss...

Ein spannender Roman, der durchaus ein Tatsachenbericht sein könnte. Auf jeden Fall super recherchiert. Es geht hier nich tum Verbrechensaufklärung, sondern vielmehr um Freundschaft, Krieg, Sadismus u. a.
Spannend bis zum letzten Wort und mir ist dieser Roman richtig "unter die Haut gegangen".

(Ich kenne auch die "Karl Morck-Krimis von Jussi Adler Olsen, die ich auch ganz toll finde.Dieser Roman hat damit allerdings überhaupt nichts zu tun. Er ist allerdings genau so spannend

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Bewertung von derebob8 aus Weiden am 01.02.2013 ***** sehr gut
In dem 1997 erschienenen Roman „Das Alphabethaus“ berichtet Jussi Adler-Olsen über die britischen Soldaten und Freunde Bryan und James, die über deutschem Territorium abstürzen. Schwerverletzt steigen sie in einen Lazarettzug, der dafür gedacht ist die verwundeten deutschen Krieger in ihre Heimat zu bringen. Indem sie bereits Tote aus dem Fenster des Zuges werfen und deren Identitäten annehmen, aus Angst von den Deutschen entdeckt zu werden, gelangen sie bei Freiburg in ein Krankenhaus, welches man auch „Alphabethaus“ nennt. Sofort wird ihnen klar, dass ihre einzige Überlebenschance darin besteht ebenfalls psychisch krank zu wirken.
Mit den Patienten werden verwerfliche Versuche durchgeführt, die sie jedoch durchstehen müssen. Als sie bemerken, dass sie in diesem Krankenhaus nicht die einzigen Simulanten sind packt sie die Angst.
Eines Tages schafft es Bryan zu fliehen, wird jedoch von den fremden Simulanten verfolgt, die von seinem Schauspiel Wind bekommen haben. Nachdem er diese Hürde bewältigt hat, beginnt er ein neues Leben als Sportarzt.
Noch Jahre später verfolgt ihn die Tatsache, seinen besten Freund damals im Stich gelassen zu haben und als sich die Gelegenheit bietet als Berater mit einem Ärzteteam zu den Olympischen Spielen nach München zu reisen, macht er sich auf eine entsetzliche und spannende Suche nach James.
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es einen die Umstände zu Kriegszeiten besser verstehen lässt. Außerdem beschreibt es die wahren Werte einer Freundschaft und zeigt einem wie man auch mit Enttäuschungen umzugehen hat. An manchen Stellen wird die Handlung sehr in die Länge gezogen, was aber der Bewertung des gesamten Buches nicht weiter zur Last fällt. Empfehlen würde ich dieses Buch Menschen, die viel lesen und sich unter anderem für die Kriegsgeschichte interessieren.

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Bewertung von hidden aus Weiden am 01.02.2013 ***** ausgezeichnet
Winter 1944, die beiden englischen Flieger James und Bryan werden über Deutschland abgeschossen. Es gelingt ihnen zwar, sich mittels ihrer Schleudersitze aus dem Flugzeug zu retten, doch nun sitzten sie, von Nazis verfolgt, hunderte Kilometer von der Front entfernt in Deutschland fest. Es gelingt ihnen schließlich, auf einen Verwundetentransport aufzuspringen, zwei schwer verletzte hochrangige SS-Beamte aus dem Fenster zu werfen und deren Identität anzunehmen. So gelangen sie schließlich in das Alphabethaus, eine Psychatrie für traumatisierte Soldaten. Dort sind sie absonderlichen Behandlungsmethoden und Medikamenten ebenso wie dem Terror einiger Mitinsassen ausgesetzt.
Schließlich gelingt Bryan die Flucht, allerdings muss er seinen Jugendfreund und Kameraden James schweren Herzens zurücklassen.
Als er zwanzig Jahre später in England neue Hinweise über dessen Verbleib nach dem Krieg erhält, beschließt er, nach Deutschland zu reisen und selbst nach ihm zu suchen.
Dort angekommen sieht er sich einem Netzwerk aus Altnazis gegenüber, die den zweiten Weltkrieg ebenso wie er im Alphabethaus überlebt haben.
Ein spannendes, unterhaltsames und mit faszinierendem Hintergrund geschriebenes Buch, indem der Autor viel von seinem eigenen Wissen einfließen lässt, da sein eigener Vater ebenso Psychater war.
Aus all diesen Gründen sehr lesenswert.

4 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 26.10.2012 ***** gut
Dass Adler-Olsen gute Thriller schreibt, ist hinlänglich bekannt. So wurde auch sein Erstlingswerk, das bereits vor 25 Jahren erschien, mit entsprechenden Vorschusslorbeeren bedacht (offenbar ohne dass es von den entsprechenden Leuten vorher gelesen wurde).
Der Beginn ist vielversprechend: Zwei britische Soldaten stürzen im II. Weltkrieg über Nazideutschland ab und retten sich, getarnt als psychisch kranke Nazigrößen, in einem entsprechenden Militärkrankenhaus. Schweigend entgehen sie ihrer Enttarnung, doch ihr Aufenthalt dort wird zu einem Martyrium... Dreissig Jahre später finden diese entsetzlichen Erlebnisse unweit des ehemaligen Lazaretts ihre Fortsetzung.
Der erste Teil, der die Zeit der Freunde in dem deutschen Militärkrankenhaus beschreibt, lässt bereits erahnen, dass von diesem Autor noch einiges zu erwarten ist. Zwar ist die Sprache noch nicht ganz so flüssig wie in seinen Folgebüchern Erbarmen oder Schändung, doch die Spannung, die aus der jederzeit möglichen Enttarnung resultiert, lässt einen weiter und weiter lesen. Doch dann kommt Gewalt ins Spiel und damit wird manches unplausibel und einfach unlogisch, insobesondere das Ende des 1. Teils (Wie kann ein lange Bettlägriger Kämpfe auf Leben und Tod und andere körperliche Strapazen ohne weiteres bewältigen?).
Der 2. Teil, der rund 30 Jahre später einsetzt, nimmt an Unlogiken zu und ist immer weniger glaubhaft, worunter natürlich die Spannung leidet. Die Zufälle nehmen überhand und Normalbürger werden zu Kampfmaschinen bzw. es hagelt Spontanheilungen.
Drei Punkte gibt es für den guten Auftakt (wenn auch verbesserungswürdig) und für die an sich gute Idee. Als Erstlingswerk ist es verzeihbar und Jussi Adler-Olsen hat sich ja gut weiterentwickelt ;-)

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 19.09.2012 ***** sehr gut
Kriegsdrama, Kriegstrauma, Freundschaftsdrama

Eine Beurteilung dieses Romans fällt schwer, zu sehr verstellen die Erfolgstitel des Autors einen unvoreingenommenen Blick auf dieses Frühwerk des Autors. Dennoch sei ein Versuch gestattet.
Der Absturz zweier Englischer Bomberpiloten und deren wahrlich aufregend-gefährliche Flucht mit einem Verletztenzug der Nationalsozialisten in ein im Schwarzwald gut verstecktes Krankenhaus ist schon ein spannender Plot. Besonders, als sie einen Identitätswechsel vornehmen und sich stumm und nicht ansprechbar als schwer traumatisierte und letztlich „irre“ gewordene deutsche Offiziere in die Obhut des kritischen Krankenpersonals ausgeben. Ziel für Beide bleibt jedoch die stets präsente Option einer endgültigen Flucht zurück nach England. Eine packende Geschichte nimmt ihren Anfang.

Ausführlich und bisweilen zu langwierig beschreibt der Autor den tristen und wenig erbaulichen und brutalen Alltag mit Schlägen, Elektroschocks, Psychopharmaka und permanenten Bedrohungen und Erniedrigungen in dem Wiederherstellungszentrum für Kriegsbeteiligte und man ist bisweilen nicht sicher, ob es sich um ein Lazarett oder doch nur um eine Versuchsanstalt für psychologische und psychiatrische Experimente handelt. Als einer der beiden Piloten merkt, dass es – neben ihm und seinen Freund James – noch weitere „Simulanten“ gibt, entwickelt sich der Aufenthalt für die Zwei mehr und mehr als gefährliches Unterfangen.

Vielfach liest man nun über die Vorgänge im Schlafsaal, erfährt von der unverschuldeten Zwangsentfremdung der beiden Freunde, die keine Chance sehen, sich einander anzunähern oder ihre Pläne miteinander abzusprechen. Die Fremdbestimmung und Ausweglosigkeit steigert sich ins schier Unerträgliche und man kann kaum der Weiterentwicklung des Geschehens entgegenlesen. So viel: Bryan gelingt eine verwegene, abenteuerliche und totgefährliche Flucht, doch besiegelt damit die endgültige Trennung der beiden Freunde.

Später dann kommt es zu einem sich lang hin ziehenden „Show-Down“ mit unerwarteten Zwischenereignissen und einem ebenso unerwarteten Ergebnis sowie einer sehr nachdenklich stimmenden Fragestellung zum Wesen von Schuld, Vergebung und Freundschaft.

Die kenntnisreiche Detailfreudigkeit des Autors über die medizinischen und geographischen Gegebenheiten einerseits und die sensibel und nachvollziehbar beschriebenen Charaktere und deren Emotionen der beteiligten Figuren andererseits erheben auch diesen Roman zu einem besonders gelungenen. Es ist kaum vorstellbar, dass jemand beim Lesen der Geschichte von ihr nicht ergriffen wird.

Trotzdem bleibt zu sagen, dass die zwischenzeitlichen Längen vor allem im ersten Teil, aber auch bei den späteren Ereignissen nach Kriegsende nicht nötig gewesen wären. Dass die beiden völlig unerkannt in dem Krankentransportzug überleben oder auch der kriminelle Hintergrund der anderen Simulanten im Schwarzwald-Lazarett wirken doch sehr konstruiert und die Situation viele Jahre nach Kriegsende samt emotionalen Aufeinandertreffen der Protagonisten sind kaum mehr glaubhaft nachvollziehbar. Das kostet dann doch einen Bewertungsstern von fünf.

Und so kommt es doch noch zu einem Vergleich mit den eingangs erwähnten Erfolgsthrillern – diese sind eben doch besser, was verständlich ist, handelt es sich bei „Das Alphabethaus“ doch um eine frühere Geschichte des Autors, der sich zum Glück noch weiter entwickelte.

(c) 9/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 12.09.2012 ***** sehr gut
"Einen bis zur letzten Zeile packenden Krimi legt der dänische Erfolgsautor Jussi Adler-Olsen mit seinem neuen Roman vor." , meinte der hessische Rundfunk. Dem kann ich mich nur anschließen.
"Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen", meinte Aftenposten
Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 1997 erschien sein erster Roman ›Das Alphabethaus‹ (ab Februar 2012 auch in Deutschland). Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und ›Washington Dekretet‹ (2006), bevor er 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ›Erbarmen‹, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ›Schändung‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, 2009 mit ›Erlösung‹, dem dritten Fall für Carl Mørck, und 2010 mit ›Verachtung‹, dem vierten Fall für Carl Mørck, (in DK: 'Jounal 64'; ab September 2012 auch in Deutschland) die Bestsellerlisten. Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird ab 2012 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) für Kino und Fernsehen verfilmt. Jussi Adler-Olsen wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader’s Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 – dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors. ›Erlösung‹ ist Jahresbestseller 2011 in Deutschland. Jussi Adler-Olsen ist Dauergast auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von hoschi_s aus Pockau am 09.09.2012 ***** gut
Vorne weg: wer Jussi Adler Olsen von der Morck-Sonderdezernat Q-Serie her kennt, wird mit diesem Buch seine Probleme haben. Der Humor und Slapstick von Morck fehlt hier völlig. Das Buch handelt von den Wirren des 2. Weltkrieges, 2 Bomberpiloten, deren Gefangenschaft und Überleben in Nazideutschland inklusive einer Irrenanstalt. Die Charaktere sind gut beschrieben, wenn auch die Handlung mitunter etwas zäh erscheint. 2/3 des Buches spielen im ersten Weltkrieg, 1/3 der Handlung in Deutschland 70er Jahre, Zeit des Olympia-Attentates. Beide Handlungen sind miteinander verknüpft, der Autor springt in die Erinnerung des Krieges, endet aber in der "Gegenwart".
Warum die Punkteverteilung?
Punktabzug für den Stilbruch, man erwartet einfach einen anderen Schreibstil. Und weiterer Punktabzug für die Langatmigkeit.
Punkte gab's für die Charakterbeschreibungen, die mitunter recht plastische Darstellung der Handlung. Am Ende des Buches nimmt die Geschichte dann endlich auch mal Fahrt auf, etwas, was man sich schon eher - in der "Erinnerungsphase" - gewünscht hat.
Wenn man sich von Morck und Co gedanklich trennt, dann ist das Buch nicht schlecht, zumindest 50% davon. Und der AUtor hat es durchaus gut hinbekommen, darzustellen, was psychische Belastung, Folter und Verdrängung aus einem Menschen machen kann.

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Bewertung von jonur aus Eslohe am 22.08.2012 ***** schlecht
Was für ein Blödsinn, bin völlig enttäuscht von diesem (!) Adler Olsen.
Die Geschichte ist mehr als an den Haaren herbei gezogen und völlig unglaubwürdig.
Schade ein so lesenswerter Autor mit so guten Büchern !

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