Lektüreschlüssel zu Arthur Schnitzler: Lieutenant Gustl (eBook) - Mario Leis

Mario Leis 

Lektüreschlüssel zu Arthur Schnitzler: Lieutenant Gustl (eBook)

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Lektüreschlüssel zu Arthur Schnitzler: Lieutenant Gustl (eBook)

Lektüreschlüssel für Schülerinnen und Schüler helfen, die meistgelesenen Werke des Deutschunterrichts besser zu verstehen: knapp, zielgenau, übersichtlich - und zu einem unschlagbar günstigen Preis.
Jeder Band enthält:
Erstinformationen zum Werk
- Inhaltsangabe
- Personen (Konstellationen)
- Werk-Aufbau (Strukturskizze)
- Wortkommentar
- Interpretation
- Autor und Zeit
- Rezeption
- Checkliste zur Verständniskontrolle
- Lektüretipps mit Filmempfehlungen
- Raum für Notizen.


Produktinformation

  • Verlag: Reclam
  • 2010
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 64
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783159504667
  • ISBN-10: 3159504662
  • Best.Nr.: 31516637
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.10.2011

Die Macht der Form

Mit der Novelle "Lieutenant Gustl" geht es los. Sie eröffnet die kritische Edition der frühen Schriften von Arthur Schnitzler. Dabei hält die Faksimile-Ausgabe des gesamten Manuskripts einige Entdeckungen bereit.

Empfindung, dass es ein Meisterwerk", so notierte Arthur Schnitzler am 19. Juli 1900 in seinem Tagebuch. Er hatte gerade seine Novelle "Lieutenant Gustl" vollendet, die zum ersten Mal in der deutschsprachigen Literatur vollständig im inneren Monolog verfasst war. Die Geschichte des k.u.k. Leutnants, der, am Vorabend vor einem Duell, in einem Konzert von einem Bäckermeister beleidigt wird und sich wegen Ehrenverlusts umbringen möchte, führte seinerzeit wegen der misogynen, antisemitischen Ausbrüche des Protagonisten zu einem Eklat und bietet heute Material für die Sozialpathographie einer Epoche.

Nach einer Entwurfsnotiz aus dem Jahr 1896, welche die Grundidee umreißt und Monologfetzen enthält, scheint Schnitzler vier Jahre lang daran nicht mehr gedacht zu haben, bis er den Einfall wieder aufgreift und an einem Tag, dem 27. Mai 1900, mit dem Arbeitstitel "Ehre" auf acht Blättern die Handlung skizziert. Dies …

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Arthur Schnitzler, geb. 15.5.1862 in Wien, versuchte bereits als Neunzehnjähriger seine ersten Dramen zu schreiben. Nach dem Studium der Medizin war er Assistenzarzt an der Allgemeinen Poliklinik und dann praktischer Arzt in Wien, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1886 erscheinen die ersten Veröffentlichungen in Zeitungen, 1895 das erste Buch. Bei Arthur Schnitzler bildet stets der einzelne Mensch den Mittelpunkt seiner durchweg im Wien der Jahrhundertwende angesiedelten Stoffe. Er starb am 21.10.1931 als einer der bedeutendsten österreichischen Erzähler und Dramatiker der Gegenwart in Wien.

Inhaltsangabe

1. Erstinformation zum Werk ... 5
2. Inhalt ... 7
3. Personen ... 12
4. Werkaufbau ... 23
5. Wort- und Sacherläuterungen ... 28
6. Interpretation ... 33
7. Autor und Zeit ... 41
8. Rezeption ... 53
9. Checkliste ... 56
10. Lektüretipps/Filmempfehlung ... 61
Anmerkungen ... 64
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