"Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht s möglich, deutlich entspannter zu lernen: 'Lektüreschlüssel für Schüler' heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man s braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever!" -- Generalanzeiger "Alles, was ein Schüler wissen muss, ist dort in verständlicher Sprache, knapp und kompetent in lesefreundlichem Layout festgehalten, so dass das 'Büffeln' fast Spaß macht. (...) "Auch für Ältere, die ein Meisterwerk deutscher Literatur nochmals (vielleicht ganz neu) kennen lernen wollen, ist dieser Band ein faszinierender Schlüssel zum 'Faust'." -- Stuttgarter Nachrichten
Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht´s möglich, deutlich entspannter zu lernen: "Lektüreschlüssel für Schüler" heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man´s braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever! <em>Generalanzeiger</em><br/><br/>Alles, was ein Schüler wissen muss, ist dort in verständlicher Sprache, knapp und kompetent in lesefreundlichem Layout festgehalten, so dass das "Büffeln" fast Spaß macht. (...)<br/><br/>Auch für Ältere, die ein Meisterwerk deutscher Literatur nochmals (vielleicht ganz neu) kennen lernen wollen, ist dieser Band ein faszinierender Schlüssel zum "Faust". <em>Stuttgarter Nachrichten</em>
"Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht's möglich, deutlich entspannter zu lernen: 'Lektüreschlüssel für Schüler' heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man's braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever!" -- Generalanzeiger "Alles, was ein Schüler wissen muss, ist dort in verständlicher Sprache, knapp und kompetent in lesefreundlichem Layout festgehalten, so dass das 'Büffeln' fast Spaß macht. (...) "Auch für Ältere, die ein Meisterwerk deutscher Literatur nochmals (vielleicht ganz neu) kennen lernen wollen, ist dieser Band ein faszinierender Schlüssel zum 'Faust'." -- Stuttgarter Nachrichten
Johann Wolfgang von Goethe geboren am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gestorben am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.
Leseprobe zu "Faust 1. Lektüreschlüssel für Schüler"
3. Personencharakteristik, Personenkonstellation (S. 18)
Faust: Doktor Heinrich Faust, wie Goethe ihn zeichnet, ist kein individueller Charakter. Seine Entwicklung entzieht sich dem individualpsychologischen Verstehen. Faust muss vielmehr als kollektive Gestalt, als Inbegriff und Repräsentant der Entwicklungsmöglichkeiten des neuzeitlichen Menschen begriffen werden.
Er verkörpert zunächst den Gelehrtentyp des ausgehenden Mittelalters und ist in allen vier Fakultäten der spätmittelalterlichen Universitätsbildung bewandert. In seiner Hinwendung zur Magie entspricht er dem Faust-Bild, wie es die Tradition der Volksbücher im 16. und 17. Jahrhundert geformt hatte. Zugleich nimmt Goethes Faust Züge des Paracelsus (1493–1541) auf, dieser Denker hat platonische philosophische Spekulation und christlich-mystisches Denken miteinander verbunden und die Lehre der Pansophie (der »Allweisheit«) in Deutschland begründet.
In der Bibelübersetzung nimmt Faust die Züge Luthers an, und später in Faust II erscheint er zunächst wie ein neuerschaffener Adam (»Anmutige Gegend«), dann bekommt er Züge des Finanzspekulanten John Law (der durch seine Manipulationen in Frankreich das Ancien Régime vor der Französischen Revolution destabilisierte), wie ein John Drake betreibt er Politik und Ökonomie im Piratenstil, und wie der Graf Saint-Simon entwirft er eine sozialistische Utopie, als deren Kern Goethe prophetisch die Sklavenarbeit eines KZ- oder Archipel-Gulag-Systems herausgearbeitet hat (5. Akt). Im Faust I repräsentiert Faust einen Wissenschaftler, der sich vom Leben und der Natur isoliert sieht.
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