Der zerbrochene Krug - Kleist, Heinrich von

Heinrich von Kleist 

Der zerbrochene Krug

Ein Lustspiel

Auf d. Grundlage d. Erstausgabe f. d. Schule bearb. v. Diethard Lübke
Broschiertes Schulbuch
 
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Der zerbrochene Krug

Klassiker für ungeübte Leserinnen und Leser
Viele Jugendliche finden heute keinen Zugang mehr zu klassischen Texten. Das Verständnis und das Lesevergnügen scheitern oft an den sprachlichen Hürden. Die Reihe einfach klassisch macht auch ungeübte Leserinnen und Leser mit klassischen Stoffen bekannt und versucht, ihr Leseinteresse zu wecken.
Die Originaltexte sind behutsam gekürzt und sprachlich vereinfacht, ungebräuchliche Wörter durch geläufige ersetzt, schwer verständliche Satzkonstruktionen aufgelöst.
Die Bearbeitung hält sich dabei so nah wie möglich an das Original, um literarische Eigenart und Intention der ursprünglichen Fassung zu erhalten.
Eine zeitgemäße Gestaltung, zweifarbiger Druck, Bilder und Fotos, Info-Kästen, klare Gliederung der Texte in Abschnitte sowie Verständnisfragen nach jedem Abschnitt helfen bei der Lektüre.
Die Praxis hat gezeigt: Einfach klassisch erleichtert den Zugang zu klassischen Texten und weckt Lesevergnügen, was sich positiv auf den Unterricht auswirkt.


Produktinformation

  • Verlag: Cornelsen
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 79 S. m. 20 Abb.
  • Seitenzahl: 79
  • Einfach klassisch
  • Best.Nr. des Verlages: 609545
  • Deutsch
  • Abmessung: 19 cm
  • Gewicht: 70g
  • ISBN-13: 9783464609545
  • ISBN-10: 3464609545
  • Best.Nr.: 20803487
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.11.2011

LIES DOCH MAL

Radikal: Michael Kohlhaas ist ein Mensch, der schließlich eine ganze Stadt anzündet, um darauf aufmerksam zu machen, dass er ungerecht behandelt worden ist. "Michael Kohlhaas" heißt eine Erzählung von Heinrich von Kleist. Kleist ging in seinen Erzählungen und Theaterstücken dem menschlichen Zusammenleben auf den Grund. Das ist faszinierend und verstörend zugleich. Der Dichter wurde 1777 in Preußen, in eine Familie von Soldaten, geboren und war auch selbst als junger Mann Soldat. Aber dann entdeckte er die gelehrte Welt und die Literatur. Er fing an zu schreiben und versuchte, vom Schreiben zu leben. Als das nicht gelang, verzweifelte er und brachte sich mit nur 34 Jahren um. Andreas Venzke erzählt kurz, klar und verständlich von Kleists Leben, seinen großartigen Werken und der Zeit, in der er lebte.

steff.

Andreas Venzke: "Kleist und die zerbrochene Klassik". Arena Verlag. 109 Seiten, 8,99 Euro. Ab 11 Jahre

Gerechtigkeit: Ein Krug ist zerbrochen, ein ganz besonderer Krug. Und zwar mitten in der Nacht, im Hause von Marthe Rull, in der Kammer ihrer Tochter Eve. Wer war das? Wer war nachts in Eves Kammer und ist …

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Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810 bis 1811 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord.
Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.

Kundenbewertungen zu "Der zerbrochene Krug" von "Heinrich von Kleist"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 16.03.2009 ***** weniger gut
Haben wir als Klassenlekktüre gelesen.
Ich fand und finde dieses Buch langweilig. (und das hat nichts mit dem "klassischen" Text zu tun)

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Bewertung von Timon am 17.06.2008 ***** gut
Wenn man von der sehr altmodischen Art des Klamauks absieht, erkennt man doch eine Struktur und einen Hauch von Satire. Ich hätte mir mehr Text von Heinrich von Kleist gewünscht. Das Buch ist wirklich sehr dünn und auch als Komödie des 19. Jh. sehr fragwürdig. Ohne Frage ist Heinrich von Kleist ein brillianter Schreiber, doch aber neigt er sehr gerne zu unüberlegten Gechichtchen. Allenfalls gut.

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