Wie nicht sprechen - Verneinungen - Derrida, Jacques

Jacques Derrida 

Wie nicht sprechen - Verneinungen

Hrsg. v. Peter Engelmann
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Wie nicht sprechen - Verneinungen

"Ich habe nie vermocht von dem zu sprechen, was mir, wie man zu sagen pflegt, von meiner Geburt her als der Naheste hätte gegeben sein müssen: der Jude, der Araber. Dieses kleine Stück Autobiographie bekräftigt das - einen schrägen Weg nehmend." Dieser Vortrag von Jacques Derrida, gehalten 1987 in Jerusalem, zeigt in einer sorgfältigen Auseinandersetzung vor allem mit Texten von Dionysius Areopagita, Meister Eckehart, Platon und Heidegger, dass die scheinbar entlegene Frage der negativen Theologie eine immense Aktualität für das Denken der Moderne besitzt - die mitnichten erschöpft wird von der polemischen Verwendung dieses Konzepts als Vorwurf gerade auch gegen Derridas Werk, auf die hier eine angemessene, weil nicht-polemische Antwort gegeben wird.

Ich habe nie vermocht von dem zu sprechen, was mir, wie man zu sagen pflegt, von meiner Geburt her als der Naheste hätte gegeben sein müssen: der Jude, der Araber. Dieses kleine Stück Autobiographie bekräftigt das einen schrägen Weg nehmend. Dieser Vortrag von Jacques Derrida, gehalten 1987 in Jerusalem, zeigt in einer sorgfältigen Auseinandersetzung vor allem mit Texten von Dionysius Areopagita, Meister Eckehart, Platon und Heidegger, dass die scheinbar entlegene Frage der negativen Theologie eine immense Aktualität für das Denken der Moderne besitzt die mitnichten erschöpft wird von der polemischen Verwendung dieses Konzepts als Vorwurf gerade auch gegen Derridas Werk, auf die hier eine angemessene, weil nicht-polemische Antwort gegeben wird.


Produktinformation

  • Verlag: Passagen Verlag
  • 2006
  • 2., durchges. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 134 S.
  • Edition Passagen Bd.29
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 129mm x 17mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783851657586
  • ISBN-10: 3851657586
  • Best.Nr.: 20923200
Jacques Derrida wurde am 15. Juli 1930 in El-Biar in der Nähe von Algier als Sohn jüdischer Eltern geboren und starb am 8.Oktober 2004 in Paris. Während seiner Schulzeit war er antisemitischen Repressionen ausgesetzt. Ab 1949 lebte er in Frankreich und besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure, wo er Vorlesungen bei Louis Althusser und Michel Foucault besuchte und sich mit Pierre Bourdieu anfreundete. 1956 gewann er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt an der Harvard University. Während seines Militärdienstes von 1957 bis 1959 lehrte er Englisch und Französisch in Algerien. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne. Ab 1965 bis 1984 bekleidete er eine Professur für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure. 1981 gründete er die Gesellschaft Jan Hus (eine Hilfsorganisation für verfolgte tschechische Intellektuelle). Im selben Jahr wurde er in Prag verhaftet und erst nach einer energischen Intervention François Mitterrands und der französischen Regierung von der Tschechoslowakei freigelassen. 1983 gründete er das Collège international de philosophie , zu dessen erstem Direktor er gewählt wurde.

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