Derrida, ein Ägypter - Sloterdijk, Peter

Peter Sloterdijk 

Derrida, ein Ägypter

Über das Problem der jüdischen Pyramide

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Derrida, ein Ägypter

Kurz bevor er starb, gab Jacques Derrida zwei paradoxe Überzeugungen zu Protokoll: Zwar sei er sicher, noch am Tag seines Todes vergessen zu werden, gleichzeitig würde jedoch das kulturelle Gedächtnis etwas von seinem Werk bewahren. Dazu tut die Rede, die Peter Sloterdijk am ersten Todestag des französischen Philosophen hielt, das Ihre. Sloterdijk nähert sich dem Dekonstruktivisten, indem er das Gebirge des Denkens vermißt.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2007
  • Neuauflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 73 S.
  • Seitenzahl: 73
  • Edition Suhrkamp Nr.2502
  • Best.Nr. des Verlages: 12502
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 111mm x 12mm
  • Gewicht: 84g
  • ISBN-13: 9783518125021
  • ISBN-10: 3518125028
  • Best.Nr.: 20949315

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Mit Gewinn hat Manfred Osten diese Rede Peter Sloterdijk zum ersten Todestag Derridas in Paris 2005 gelesen, gelingt dem Autor doch das "Kunststück", dem Leser diesen schwierigen Philosophen näher zu bringen. Dabei bescheinigt er Sloterdijk, nicht nur Derridas Beharren auf der Mehrdeutigkeit verständlich zu machen sondern ihn auch mit anderen Denkern wie Hegel, Freud oder Luhmann in Beziehung zu setzen. Abschließend würdigt er den Text als eine "belebende Grabrede", die in die Ambivalenzen von Derridas Denken der Dekonstruktion einführt.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Sloterdijk gelingt hier das Kunststück, dem Leser zu einem Lernprozess zu verhelfen, um einen nicht leicht zugänglichen Philosophen zu verstehen, der nach Freud, de Saussure, Wittgenstein und Heidegger die Grenzen der Sprach- und Schriftphilosophie erkundet hat. ... Es ist Sloterdijks Verdienst, dass er mit dieser belebenden Grabrede (auf Derrida) einführt in die Ambivalenzen im Denken eines der wirkmächtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, der seine Methode der Dekonstruktion der Buchstaben verstanden hat als ein Verfahren zur >Verteidigung der Intelligenz gegen die Folgen der Vereinseitigung<.«

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Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er zusammen mit Rüdiger Safranski die ZDF-Sendung "Im Glashaus - Das Philosophische Quartett". 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik. 2008 wurde Peter Sloterdijk mit dem Cicero Rednerpreis und dem Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet.

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