Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Politik
ökonomischer Reformen in jungen Demokratien. Aus der Perspektive
neuerer Ansätze der Policy-Forschung (Akteurzentrierter
Institutionalismus, Vetospieler-Theorem, Advocacy Coalitions
Framework) erfolgt in Form konfigurativer Studien die empirische
Analyse der Politik ökonomischer Reformen in Argentinien, Uruguay
und Thailand.
Die Analyse zeigt, dass Reformpolitik durchsetzbar ist, wenn Krisen
im Sinne von Windows of Opportunity Reformchancen eröffnen. Diese
Gelegenheitsfenster wirken aber nur, wenn entscheidende Akteure
(Vetospieler) im Sinne eines Policy-Learning ihr Verhalten ändern
bzw. die reformerisch orientierten Akteure (Reformkoalition) die
Reformgegner überwinden oder überzeugen können.
Dr. Wolfgang Muno ist Politikwissenschaftler am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz.
Inhaltsangabe
- Analytischer Rahmen - Fallbeispiel Argentinien - Fallbeispiel Uruguay - Fallbeispiel Thailand - Fazit: Vetospieler, Politikblockaden und Reformkoalitionen in Argentinien, Uruguay und Thailand im Vergleich
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