Demokratie - Zumutungen und Versprechen - Möllers, Christoph

Christoph Möllers 

Demokratie - Zumutungen und Versprechen

Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,90
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Demokratie - Zumutungen und Versprechen

'Demokratie - Zumutungen und Versprechen' ist ein Vademecum der Demokratie. In kurzen, prägnanten, häufig polemischen Aphorismen geschrieben, bleibt keine unserer Fragen zur Demokratie offen: Wer über »die Politik« und »den Staat« klagt, verrät seine eigene obrigkeitsstaatliche Gesinnung. Wir schulden den Gegnern der Demokratie Gründe für die Demokratie, keine moralische Empörung. Die Demokratie verspricht kein gutes Leben. Sicherheit und Freiheit lassen sich in der Demokratie nicht gegeneinander abwägen. Konsens ist kein demokratisches Ideal. Unsere individuelle Freiheit können wir über Grenzen mitnehmen, unser demokratisches Selbstbestimmungsrecht nicht. Moralismus und politische Empfindsamkeit ersetzen in der Demokratie weder Argumente noch politische Konflikte. Christoph Möllers fordert zu aktivem politischem Denken heraus. Wer ihn liest, muss Position beziehen.


Produktinformation

  • Verlag: Wagenbach
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 128 S.
  • Seitenzahl: 125
  • Wagenbachs andere Taschenbücher (WAT) Nr.580
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 119mm x 13mm
  • Gewicht: 166g
  • ISBN-13: 9783803125804
  • ISBN-10: 3803125804
  • Best.Nr.: 23335242
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.08.2008

Sachbücher des Monats September
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. ORLANDO FIGES: Die Flüsterer. Leben in Stalins Rußland. Übersetzt von Bernd Rullkötter. Berlin Verlag, 1040 Seiten, 34 Euro.
2. KARLHEINZ DESCHNER: Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 9: Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der Aufklärung. Rowohlt Verlag, 464 Seiten, 29,90 Euro.
3. W. J. MITCHELL: Bildtheorie. Herausgegeben von Gustav Frank. Übersetzung von Heinz Jatho. Suhrkamp Verlag, 497 Seiten, 32,80 Euro.
4. GÜNTER DUX: Warum denn Gerechtigkeit. Die Logik des Kapitals. Die Politik im Widerstreit mit der Ökonomie. Velbrück Wissenschaft, 360 Seiten, 39,90 Euro.
5. CHRISTOPH MÖLLERS: Demokratie – Zumutungen und Versprechen. Verlag Klaus Wagenbach, 125 Seiten, 9,90 Euro.
6. VOLKMAR SIGUSCH: Geschichte der Sexualwissenschaft. Campus Verlag, 720 Seiten, 39,90 Euro.
7. FRIEDRICH VON BORRIES/JENS-UWE FISCHER: Sozialistische Cowboys. Der Wilde Westen Ostdeutschlands. Suhrkamp Verlag es …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Thomas Böckenförde schätzt diese Streitschrift für die Demokratie von Christoph Möllers, den er zur "Avantgarde der deutschen Staatsrechtslehrer" zählt, auch wenn er durchaus auch einige kritische Bemerkungen zu dem Buch macht. Böckenförde hebt den Ansatz des Autors hervor, das Plädoyer für die Demokratie mit einer klaren Darstellung ihrer Zumutungen zu verbinden. Überzeugt haben ihn dabei insbesondere die Überlegungen über die Legitimation der Demokratie. Er attestiert Möllers Esprit und Originalität, auch in der Darstellung. So besteht das "klug und elegant" geschriebene Buch aus 173 aufeinanderfolgenden Aphorismen, die jeweils mit weiteren Sätzen erläutert werden. Allerdings hält Böckenförde dem Autor vor, bisweilen eher die Pointe als den roten Faden im Sinn zu haben und nicht immer völlig stringent zu sein. Besonders "meinungsstark" ist Möllers in seinen Augen da, wo es um sein Kernanliegen geht: die Demokratie von der Verantwortung für politische, wirtschaftliche wie soziale Probleme zu befreien. "Es ist vielleicht nicht das schlechteste Rezept gegen Demokratieverdrossenheit", resümiert der Rezensent, "dieser Staatsform etwas von der mit ihr sich verknüpfenden Heilserwartung zu nehmen".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.10.2008

Der Staat in Habtachtstellung

Politikverdrossenheit hat Gründe: Zwei Bücher des Juristen Christoph Möllers fragen nach den Zumutungen der Demokratie und nach aktuellen Herausforderungen der Gewaltengliederung.

Der Präsidentschaftskandidat der Linken hat kürzlich dadurch einiges Aufsehen erregt, daß seine öffentlichen Nachnominierungsbekundungen ein erstaunlich unterentwickeltes Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verrieten und er größere Bereitschaft zeigte, sein Handeln von knalligen Brecht-Sprüchen als von der Verfassung leiten zu lassen. Die weiter unten vorgestellte Gewaltengliederungsstudie bei Velbrück von Christoph Möllers wird aufgrund ihres wissenschaftlichen Anspruchs wohl nicht dazu dienen können, hier Abhilfe zu schaffen und den Mann auf rechtsstaatlichen Kurs zu bringen.

Aber eine andere, ebenfalls neue Publikation von Möllers, sein Demokratiebüchlein bei Wagenbach, kann dem Kandidaten durchaus empfohlen werden. Denn das Buch "Demokratie - Zumutungen und Versprechen" ist theoriefrei und eingängig. Es besteht aus 171 Kurznotaten, in denen der Autor über die Zumutungen und die Versprechen dieser …

Weiter lesen
Christoph Möllers, geboren 1969, hat an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Staatsrecht und Verfassungstheorie inne. Er studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Komparatistik in Tübingen, München, Berlin, Madrid und Chicago, forschte in Dresden, Heidelberg und New York, lehrte in Hamburg und Münster. 2006/2007 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er schreibt regelmäßig für das Feuilleton der FAZ über aktuelle Rechtsfragen.

Blick ins Buch "Demokratie - Zumutungen und Versprechen"

Ein Marktplatz-Angebot für "Demokratie - Zumutungen und Versprechen" für EUR 6,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 6,95 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) epilog buchversand 100,0% ansehen
Mehr von