Play The Blues Live From Jazz At Lincoln Center - Wynton Marsalis & Eric Clapton
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Wynton Marsalis & Eric Clapton 

Play The Blues Live From Jazz At Lincoln Center

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Produktinformation

  • Anzahl: 2
  • Datenträger: CDDVD
  • Erscheinungstermin: 09.09.2011
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Wenn Startrompeter Wynton Marsalis sich Partner sucht, dann müssen es schon Legenden sein; drunter macht er's nicht. Nach Willie Nelson musiziert er nun mit Eric Clapton, nach dem American Songbook wird jetzt der Blues live einer Marsalisierung unterzogen. Los geht es mit dem Dixiegassenhauer "Ice Cream" - ein Verweis auf die Wurzeln des Jazz im Blues und die Logik der Partnerschaft mit Clapton und dem (ebenfalls mitwirkenden) Bluesethnologen Taj Mahal, der seine komplette Karriere wiederum der Suche nach den Blueswurzeln widmete. Nichts hat eben einen definierbaren Anfang, selbst der Blues nicht, alles ist immer im Übergang. Das führen diese Meister lustvoll vor, und zwar mit großem Besteck, mit vielen Bläsern, Banjo, Keyboard, Bass, Drums, Piano, so dass Claptons kehliger Gesang bisweilen kämpfen muss, um sich in diesem Klangbad zu behaupten - zumal auch Marsalis kein kleines Stück vom Klangkuchen fordert. Klassiker wie "Joe Turner's Blues" oder Claptons abgebremstes "Layla" erhalten ein Oldtimeflair, das ihnen gut steht. Fürs Publikum im New Yorker Lincoln Center war es bestimmt ein berauschender Abend, für die Musiker auch. Und alle haben wieder was gelernt, auf vergnüglichste Weise. (mw)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.11.2011

Blutsbrüder mit Blues

Sie dachten, Sie könnten Eric Claptons "Layla" nicht mehr hören? Der Gitarrist macht daraus mit dem Trompeter Wynton Marsalis jetzt etwas Atemberaubendes.

Kennen Sie die Empfindung, wenn sich schon beim ersten Ton der Musik die Nackenhärchen aufrichten und ein wohliger Schauer den Rücken herunterrieselt? Geradezu prädestiniert für dieses Gefühl ist die "Layla"-Version, die Eric Clapton mit dem Ensemble des Trompeters Wynton Marsalis eingespielt hat. Das fast zum Gassenhauer depravierte Stück entwickelt hier ein betörendes Flair, wie man es niemals mehr erwartet hätte. Das Tentett verwandelt die treibende Rocknummer in ein Spiritual. Liebeskummer, wie er sich im Text mitteilt, scheint seine Erlösung erst im Klagegesang bei einem Begräbnis zu finden.

In der Jazzversion des Jahres 2011 beginnt "Layla" mit einem gespenstischen, vielstimmigen Akkord von Trompeten, Posaune, Klarinette, Banjo, Klavier und Gitarre. Aus bedrohlich dumpfen Trommelakzenten schält sich die Erkennungsmelodie in Form eines Trauermarsches heraus. Selten zuvor entfaltete die eingängige Akkordfolge eine solche sündige Sogwirkung. Claptons jetzt …

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Trackliste zu "Play The Blues Live From Jazz At Lincoln Center"


CDDVD 1
1 Ice Cream 07:38
2 Forty-Four 07:13
3 Joe Turner's Blues 07:47
4 The Last Time 04:17
5 Careless Love 07:43
6 Kidman Blues 04:20
7 Layla 09:08
8 Joliet Bound 03:50
9 Just A Closer Walk With Thee 12:19
10 Corrine, Corrina 10:20

CDDVD 2
1 Ice Cream (Video) 07:38
2 Forty-Four (Video) 07:13
3 Joe Turner's Blues (Video) 07:47
4 The Last Time (Video) 04:17
5 Careless Love (Video) 07:43
6 Kidman Blues (Video) 04:20
7 Layla (Video) 09:08
8 Joliet Bound (Video) 03:50
9 Just A Closer Walk With Thee (Video) 12:19
10 Corrine, Corrina (Video) 10:20
11 Stagger Lee(Video) 03:49

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