John Mayall präsentiert eine ebenso bewegende wie vielschichtige
Hommage an den Gitarristen und Sänger Freddie King. Zu den
musikalischen Vorbildern, die den legendären britischen Blueser
John Mayall schon zu Beginn seiner Karriere Mitte der 60er-Jahre
maßgeblich beeinflussten, zählt der 1976 verstorbene Gitarrist und
Sänger Freddie King. Und ihm setzt John Mayall mit seinem neuen
Album, dem 56. im Lauf seiner langen Karriere, ein Denkmal.
Unterstützt unter anderem von Gitarrist Buddy Whittington, Bassist
Hank Van Sickle und Schlagzeuger Joe Yuele spielte er viele seiner
Lieblingssongs von Freddie King ein, darunter die elektrisierende
Bluesrock-Hymne "Palace Of The King" aus der Feder von
Don Nix, Leon Russell und Duck Dunn, die exemplarisch für das ganze
Album steht. John Mayall läuft aber auch in bewährten Songs wie
"I'd Rather Be Blind" oder "Going Down" zu
absoluter Hochform auf. Mit Abstand der bewegendste Titel ist indes
"King Of The Kings", den Mayall selbst verfasste, mit dem
er sich auf emotional anrührende Weise bei Freddie King bedankt und
dabei zugleich dessen Rolle als Inspirationsquelle für Kollegen wie
Eric Clapton und Peter Green darlegt.
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