Wie lebte es sich in der ehemaligen DDR? Drang die Staatsideologie
in alle Lebensbereiche vor? Zog sich der Einzelne in Nischen zurück
oder bildeten sich Parallelwelten aus, die gleichwertig
nebeneinander existierten?
Es ist auch 20 Jahre nach ihrem Ende notwendig, sich zu erinnern,
wie die DDR war und wie die Menschen sie erlebt haben.Die
Autorinnen und Autoren des Buches tun dies, indem sie gezielt
einzelne Lebensbereiche in den Blick nehmen und den
Alltagserfahrungen der DDR-Bürger nachspüren. Da geht es um die
Erziehung zur Unmündigkeit, um Mediengleichschaltung und
Medienfreiheit in der DDR ebenso wie um ein Leben mit der Angst im
Stasi-Staat und um das Konsumverhalten der Ostdeutschen. Jenseits
von Relativierung und Dämonisierung ist es das elementare Anliegen
der prominenten Beiträger, der sachlichen und gerechten
Auseinandersetzung mit dem Phänomen DDR zu dienen.
Mit Beiträgen von Richard Schröder, Hans-Joachim Maaz, Konrad Weiß,
Freya Klier, Arnold Vaatz, Joachim Reinelt, Johannes Hempel u. a.
Joachim Klose, Jahrgang 1964, Diplom-Physiker und promovierter Philosoph, ist seit 2006 Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen. Von 2000-2006 wirkte er als Gründungsdirektor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Seine hauptsächlichen Arbeitsgebiete sind die Naturphilosophie, Ethik und Politikberatung sowie die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte.
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