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Die deutsche Frage
1950-1961: Von der Wiederbewaffnung bis zum Mauerbau. Hrsg. v. Rainer Nitsche
Herausgeber: Nitsche, Rainer / Übersetzer: Ruschmeier, Sigrid
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
- 2003
- Ausstattung/Bilder: 2003. 205 S.
- Seitenzahl: 205
- Fischer Taschenbücher Bd.15536
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 125mm x 14mm
- Gewicht: 152g
- ISBN-13: 9783596155361
- ISBN-10: 3596155363
- Best.Nr.: 11786983
Produktbeschreibung zu "Die deutsche Frage"
Kurzbeschreibung
"Die scharfsinnigen Analysen, die Sebastian Haffner als Deutschlandkorrespondent für den "Observer" verfasste: Über die Wiederbewaffnung und die Neutralität der BRD, die NATO und den Warschauer Pakt, den Kalten Krieg wie den drohenden Atom-Krieg, die Berlinkrise ab 1958 bis zum Mauerbau. Ergänzt werden die Artikel durch Haffners brillante Porträts politischer und kultureller Akteure wie Walter Ulbricht, Ernst Reuter, Bertolt Brecht und Otto Hahn."
Beschreibung
Dazu Porträts u.a über Adenauer, Ulbricht, Ernst Reuter, Bertolt Brecht und Otto Hahn.
20.06.2002
Der Frühschoppen-Freund
Sebastian Haffner: "Observer"-Artikel aus den
fünfziger Jahren und ein Interview von 1989
Sebastian Haffner: Die deutsche Frage 1950-1961. Von der
Wiederbewaffnung bis zum Mauerbau. Aus dem Englischen von Sigrid
Ruschmeier. Transit Buchverlag, Berlin 2002. 205 Seiten, 19,50
Euro.
Sebastian Haffner: Als Engländer maskiert. Ein Gespräch mit Jutta
Krug über das Exil. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2002. 118
Seiten, 16,90 Euro.
Das erstmals veröffentlichte Gespräch mit Sebastian Haffner führte
Jutta Krug Anfang 1989. Zu Beginn schildert er das Leben im
"Dritten Reich" und nennt die Gründe, die ihn 1938 zur
Emigration bewegten. Er berichtet, wie er nach Kriegsbeginn zweimal
als "feindlicher Ausländer" interniert wurde und wie
schwierig es war, sich eine Existenz aufzubauen. 1942 gelang ihm
der Einstieg beim "Observer". Nach dem Krieg beantragte
er die britische Staatsbürgerschaft und wurde "ein großer
englischer Patriot". Doch Differenzen mit dem Herausgeber
David Astor entfremdeten ihn von der Londoner Redaktion und
letztlich von England.
Sehr interessant sind Haffners eher beiläufige …
Rezensionen und Kritik
"Haffners Artikel sind Zeitdiagnosen von seltener
Prägnanz." (Volker Ullrich, DIE ZEIT)
"... noch immer eine fesselnde Lektüre." (Die
Weltwoche)
Autorenporträt zu "Sebastian Haffner"
Sebastian Haffner, geboren 1907 in Berlin, war promovierter Jurist. Er emigrierte 1938 nach England, wo er als Journalist für den "Observer" arbeitete. Seine "Geschichte eines Deutschen" verfasste er 1939 im Londoner Exil. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück, schrieb zunächst für die "Welt", später für den "Stern". Haffner ist Autor einer Reihe historischer Bestseller, u. a. "Anmerkungen zu Hitler". Er starb 1999.
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