Die deutsche Frage - Haffner, Sebastian

Sebastian Haffner 

Die deutsche Frage

1950-1961: Von der Wiederbewaffnung bis zum Mauerbau. Hrsg. v. Rainer Nitsche

Herausgeber: Nitsche, Rainer / Übersetzer: Ruschmeier, Sigrid
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Die deutsche Frage

"Die scharfsinnigen Analysen, die Sebastian Haffner als Deutschlandkorrespondent für den "Observer" verfasste: Über die Wiederbewaffnung und die Neutralität der BRD, die NATO und den Warschauer Pakt, den Kalten Krieg wie den drohenden Atom-Krieg, die Berlinkrise ab 1958 bis zum Mauerbau. Ergänzt werden die Artikel durch Haffners brillante Porträts politischer und kultureller Akteure wie Walter Ulbricht, Ernst Reuter, Bertolt Brecht und Otto Hahn."

In diesem Band werden Artikel vorgestellt, die Haffner von 1950 bis 1961 im britischen OBSERVER veröffentlicht hat. Er schreibt über Fragen, die bis heute von Bedeutung sind: Wiederbewaffnung oder Neutralität; den kalten Krieg und seine eiskalten Folgen; das Verhältnis der Deutschen zu Israel; Neo-Nazis und politische Gleichgültigkeit; den 17. Juni und die Krisen der DDR bis zum Mauerbau.
Dazu Porträts u.a über Adenauer, Ulbricht, Ernst Reuter, Bertolt Brecht und Otto Hahn.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 205 S.
  • Seitenzahl: 205
  • Fischer Taschenbücher Bd.15536
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 14mm
  • Gewicht: 152g
  • ISBN-13: 9783596155361
  • ISBN-10: 3596155363
  • Best.Nr.: 11786983
"Haffners Artikel sind Zeitdiagnosen von seltener Prägnanz." (Volker Ullrich, DIE ZEIT)<br/><br/>"... noch immer eine fesselnde Lektüre." (Die Weltwoche)<br />

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.06.2002

Der Frühschoppen-Freund
Sebastian Haffner: "Observer"-Artikel aus den fünfziger Jahren und ein Interview von 1989

Sebastian Haffner: Die deutsche Frage 1950-1961. Von der Wiederbewaffnung bis zum Mauerbau. Aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier. Transit Buchverlag, Berlin 2002. 205 Seiten, 19,50 Euro.

Sebastian Haffner: Als Engländer maskiert. Ein Gespräch mit Jutta Krug über das Exil. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2002. 118 Seiten, 16,90 Euro.

Das erstmals veröffentlichte Gespräch mit Sebastian Haffner führte Jutta Krug Anfang 1989. Zu Beginn schildert er das Leben im "Dritten Reich" und nennt die Gründe, die ihn 1938 zur Emigration bewegten. Er berichtet, wie er nach Kriegsbeginn zweimal als "feindlicher Ausländer" interniert wurde und wie schwierig es war, sich eine Existenz aufzubauen. 1942 gelang ihm der Einstieg beim "Observer". Nach dem Krieg beantragte er die britische Staatsbürgerschaft und wurde "ein großer englischer Patriot". Doch Differenzen mit dem Herausgeber David Astor entfremdeten ihn von der Londoner Redaktion und letztlich von England.

Sehr interessant sind Haffners eher beiläufige …

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Sebastian Haffner, geboren 1907 in Berlin, war promovierter Jurist. Er emigrierte 1938 nach England, wo er als Journalist für den "Observer" arbeitete. Seine "Geschichte eines Deutschen" verfasste er 1939 im Londoner Exil. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück, schrieb zunächst für die "Welt", später für den "Stern". Haffner ist Autor einer Reihe historischer Bestseller, u. a. "Anmerkungen zu Hitler". Er starb 1999.

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