Ein scheinbar sorgloses Kinderleben weicht dem neugierigen
Nachdenken einer Heranwachsenden. Anna erlebt in dem politisch
aufgeladenen Sommer 1968 eine Überraschung, die Europa und das
ganze Leben der einzelnen Menschen nachhaltig beeinflusst hat. Ein
packender, historisch belegter Roman, der viele Spannungsfelder des
sozialistischen Deutschland in der Zeit um 1968 anspricht.
Sommer in Leipzig, 1968. Die Mauer trennt bereits sieben Jahre den
deutschen Osten vom deutschen Westen. In der damaligen DDR wird
Kulturpolitik der eigenen Art betrieben, Traditionen und alte Werte
sollen gegen neue ausgetauscht werden, Kunst ist nicht gleich
Kunst. Das bekommt auch die 10jährige Anna zu spüren, deren Vater
beim Theater arbeitet. Das merkt sie, wenn sie die Unruhen wegen
der geplanten Sprengung der Uni-Kirche, auch St. Paulikirche
genannt, bemerkt. Die Uni-Kirche ist das 800 Jahre alte Herzstück
Leipzigs, ein Baudenkmal von unwiderbringlichem Wert, einzigartig
in ganz Deutschland. Zusammen mit ihrem besten Freund Peter
absolvieren sie die letzten Schulwochen dieses Sommers ...
Ein packender, historisch belegter Roman, der viele Spannungsfelder
des sozialistischen Deutschland in der Zeit von 1968 anspricht.
Neben dem guten Einblick in den Schüleralltag von damals, werden
viele Zusatzinfos bezüglich des gesellschaftlichen Verhaltens in
der damaligen DDR gegeben. Die Sprengung der Uni-Kirche ist
aktueller denn je: in Leipzig gibt es seit einigen Jahren
erbitterte Diskussionen über den Wiederaufbau.
Viola Türk, geb. 1960 in Frankfurt an der Oder, wuchs in Leipzig, Stendal und Erfurt auf. Nach dem Abitur arbeitete sie als Bibliotheksgehilfin und Buchbinderin in der Staatsbibliothek in Ostberlin. Nach dem Studium der Theologie wurde sie Pastorin in der Prignitz. Seit 1996 wohnt sie wieder in Berlin zusammen mit ihrem Mann und drei Töchtern. Viola Türk schreibt Theaterstücke und Musicals für Kinder und führt Regie.
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