In Fortsetzung des Seminars IV über "Die Objektbeziehung"
arbeitet Lacan dort bereits angesprochene Themen weiter aus.
Ausgehend von der Freudschen Theorie des Witzes werden die
Bildungen des Unbewussten aus dem Sprachlichen heraus entwickelt.
In engem Zusammenhang damit steht die Ausarbeitung des
"Graphen des Begehrens", der sich als durchgängiger
Gegenstand des Seminars - das einzige durchgehende Thema -, ferner
an so verschiedenen Gegenständen wie einer Rekonstruktion von
Ödipus- und Kastrationskomplex, der Ausarbeitung der Trias von
"besoin", "demande" und "désir" und
schließlich der Klinik von Hysterie und Zwangsneurose bewähren
muss.
Jacques Lacan (1901-81), ausgebildeter Mediziner mit dem Schwerpunkt Psychiatrie, ab 1938 praktizierender Psychoanalytiker, wirkte nach Kriegsende insbesondere in seinem Seminar (1953-80) als einer der führenden Ausbilder und theoretischen Köpfe der französischen Psychoanalyse. 1963 wurde Lacan als Lehranalytiker aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen und gründete 1964 seine eigene École Freudienne de Paris, die er 1980 auflöste.
Ein Marktplatz-Angebot für "Die Bildungen des Unbewussten" für EUR 21,00