Zehntes Album der Gothic-Rock-Pioniere. Bei "Memento
Mori", dem 10. Album von Umbra Et Imago bohrt sich die Magie
der zynisch-poetischen Texte von Mastermind Mozart und der
mittlerweile typische brachial-dämonische Sound der Düsternis über
die Gehörgänge direkt in unsere Sinne. Nachdem die Band vor zwölf
Jahren als eine der ersten Bands die SM-Thematik aufgriff und damit
Wegbereiter vieler Bands der Gothik-Szene wurde, wandelte sich auch
das musikalische Bild von reinem Gothik, New Wave und EBM hin zu
einem damals (1994) neuen, gitarrenlastigen Sound, mit dem Umbra Et
Imago Gothik-Metal und Nu-Metal vorwegnahmen. 2000 wurde "Mea
Culpa" veröffentlicht, ein Album mit einem Duett mit Peter
Heppner und einer Zusammenarbeit mit Tanzwut. Die anschließende
Tour wurde eine der erfolgreichsten der Bandgeschichte. Auf
"Memento Mori" versammeln sich jede Menge Club-Hits,
nicht nur für die eingeschworene Fangemeinde. Das atemlose
"Sagt Nein" zu den Absurditäten der Gegenwart, die
philosophische Vergänglichkeit des Seins in "Zeit vergeht -
Nichts besteht" oder das verzweifelte Flehen nach "Liebe
bis in den Tod"; mit Konsequenz und entwaffnender
Schamlosigkeit - Umbra Et Imago nennen Dinge beim Namen, über die
andere ein Leben lang schweigen. Pikantestes Lied ist "Schlag
mich!", bei dem die amtierende Boxweltmeisterin Regina Halmich
mit singt. Man weiß nicht, wer denn nun eigentlich wen schlägt.
"Memento Mori" gibt es als reguläre Audio CD und als auf
5.000 Stück limitierte Box mit der Audio CD, einer Bonus DVD, auf
der die Lieder visuell im 5:1 Dolby Surround Sound präsentiert
werden, und einem Poster und Autogrammkarten.
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