Die 6 wichtigsten Entscheidungen für Jugendliche - Covey, Sean

Sean Covey 

Die 6 wichtigsten Entscheidungen für Jugendliche

Wie du die Weichen für dein Leben richtig stellst

Aus d. Amerikan. v. Ingrid Proß-Gill
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Die 6 wichtigsten Entscheidungen für Jugendliche

Zwei Waldwege trennten sich und ich - ich ging und wählt den stilleren für mich - und das all hat mein Leben umgedreht. (Robert Frost)
Als Jugendlicher trifft man 6 wichtige Entscheidungen, die für das Glück und den Erfolg im weiteren Leben bestimmend sind. Die 6 Entscheidungen betreffen: Schule/Ausbildung/Studium, Freunde, Eltern, Liebe&Sex, Drogen und Selbstwert. Das Buch, das seinesgleichen vergeblich auf dem Markt sucht, ist ein wertvoller Ratgeber für Jugendliche und Eltern gleichermaßen. Timo Wuerz hat es witzig und locker für die deutsche Ausgabe neu illustriert. Geschichten von Jugendlichen aus der ganzen Welt, spielerische Tests und gute Zitate machen den Ratgeber lebendig und inspirierend. Sean Covey ist unverkennbar geprägt von seinem Vater, dem Bestsellerautor Stephen R. Covey (Die 7 Wege zur Effektivität) - und ist einer der bekanntesten Experten für Jugendliche.


Produktinformation

  • Verlag: Gabal
  • 2008
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 369 S. m. zahlr. zweifarb. Illustr. v. Timo Wuerz.
  • Seitenzahl: 369
  • GABAL Management
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 230mm x 149mm x 27mm
  • Gewicht: 775g
  • ISBN-13: 9783897498471
  • ISBN-10: 3897498472
  • Best.Nr.: 23606871
Sean Covey ist Vice President bei FranklinCovey, einem weltweit führenden Unternehmen für Managementberatung. Sean Covey hat die Prinzipien seines Vaters, Bestsellerautor Stephen R. Covey, gezielt auf Jugendliche abgestimmt. Er lebt mit seiner Frau und seinen sieben Kindern in den Rocky Mountains, USA.


Inhaltsangabe

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Leseprobe zu "Die 6 wichtigsten Entscheidungen für Jugendliche"

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Leseprobe zu "Die 6 wichtigsten Entscheidungen für Jugendliche"

Steigende Ansprüche (S. 54-56)

Falls du keinen Schulabschluss machst, wird es vielleicht zuerst so aussehen, als könntest du mit deinem Geld hinkommen. Wenn deine Ansprüche aber steigen oder du dich entschließt, zu heiraten und eine Familie zu gründen, wird es allerdings ganz schön knapp. Der bekannte Autor Greg Byron schreibt dazu:

»Wenn du zu Hause ausziehst, wirst du anfangs wahrscheinlich günstig leben – vielleicht mit anderen zusammen in einer WG. Von deinen Wohnungsgenossen wirst du aber bald die Nase voll haben, und du wirst dir eine größere Wohnung mit mehr Privatsphäre wünschen, ein neueres Auto, schöne Urlaube und Hightechspielzeug. Dann verliebst du dich und willst heiraten und Kinder bekommen

… Du möchtest ein schönes Haus, und natürlich brauchen die Kinder auch Schuhe … Aber das kann man sich von den Jobs, die junge Leute ohne Schulabschluss an Land ziehen können, nicht leisten. So viel bekommt man nicht an der Kasse im Supermarkt oder beim Kellnern. Du wirst viel mehr brauchen! Und man bekommt es schnell satt, nicht genügend Geld zu haben. Schnell wirst du merken, dass andere Leute besser dastehen, weil sie im Hinblick auf ihren Beruf klügere Entscheidungen getroffen haben als du!« Sicher, es gibt auch Leute, die die Schule abgebrochen haben und trotzdem gut verdienen – aber das sind absolute Ausnahmen. Es ist wie beim Lotto, die Chancen sind sehr niedrig. Willst du dieses Risiko wirklich eingehen?

Hier sind die harten Fakten:

Für Schulabbrecher ist es viel schwieriger, einen Job zu bekommen und ihn auch zu behalten: Über 50 Prozent von ihnen sind arbeitslos. Schulabbrechern haftet oft das Etikett an, dass sie Loser sind und nichts zu Ende bringen. Schulabbrecher hangeln sich meist nur von einem Job zum nächsten, statt sich eine Karriere aufzubauen. In den meisten Ländern ist mittlerweile auch das Abitur immer weniger wert. Vlad, ein Teenager aus Russland, sagt: »Bei uns ist man heute ohne abgeschlossenes Studium gar nichts. Man findet dann keine Arbeit.« Ich kann das Werbeplakat direkt vor mir sehen:

Den Teufelskreis durchbrechen


Einer der Hauptgründe dafür, dass Teenager die Schule abbrechen, ist, dass andere in der Familie das auch gemacht haben. Ihre Mutter oder ihr Vater. Ihre Cousins oder Cousinen. Vielleicht hat überhaupt noch niemand aus ihrer Familie die Schule abgeschlossen, das Abitur gemacht oder gar studiert. Weshalb sollten dann ausgerechnet sie es tun? Manchmal erben wir schlechte Gewohnheiten.

Sie werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Falls dein Nachbar beispielsweise Alkoholiker ist, sind die Chancen groß, dass schon sein Vater Alkoholiker war. Auch bei Gewalt, Drogensucht oder Armut gibt es diese Muster – und eben auch beim Schulabbruch. Doch die gute Nachricht ist, dass du die Wahl hast. Du hast proaktive Muskeln, die du mit aller Kraft einsetzen kannst. Du kannst in deiner Familie der oder die Erste sein, der den Kreislauf unterbricht! Du kannst verhindern, dass die schlechte Gewohnheit auch dich erfasst. Du hast die Chance, neue gute Gewohnheiten zu entwickeln und an deine Kinder, deine Neffen und Nichten weitergeben. Wäre es nicht wundervoll, wenn du als Erster in deiner Familie studieren und dieses neue Muster an deine Kinder und Enkel weitergeben könntest?

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