American VI: Ain't no Grave (Ltd. Digipack) - Johnny Cash
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Johnny Cash 

American VI: Ain't no Grave (Ltd. Digipack)

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Produktbeschreibung zu American VI: Ain't no Grave (Ltd. Digipack)

Ein würdiges und ergreifendes letztes Album des 2003 in Nashville verstorbenen Johnny Cash.

Produktinformation


  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD
  • Erscheinungstermin: 26.02.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.02.2010

In Frieden
Kreuz, Tod und Gruft: Johnny Cash zum Sechsten

Und wir dachten schon, es käme nichts mehr: Man möchte glatt zum Hanno Buddenbrook werden - der Kunst zugetan, aber irgendwie auch überdrüssig, vor allem dieser ewigen Resteverwertung, die "das neue Album" von Johnny Cash oder, demnächst, Jimi Hendrix zur blankesten Selbstverständlichkeit macht, als gäb's keinen Gevatter Tod. Wie viele American Recordings von Johnny Cash sollen eigentlich noch herauskommen, nachdem es doch schon beim letzten, fünften Teil, der im Sommer 2006 erschien, geheißen und sogar dick auf dem Cover draufgestanden hatte: "The Final Recordings"? Zumal es die Fünfer-Box ja auch noch gibt, und mit der hatte man schon nicht mehr gerechnet. Aber wie sagte damals Johnnys Biograph Franz Dobler über "Unearthed"? "Der Teufel soll mich holen, wenn das alles war." (F.A.Z. vom 10. Januar 2004) Es war nicht alles, und so schmort Dobler gottlob nicht in der Hölle, Cash aber hoffentlich auch nicht.

Ob er ihr mit seinem neuesten, laut Plattenfirma nun wirklich allerletzten opus nicht doch ein Stückchen näherkommt? Fast ist es, wie Rudi Völler in seinem legendären …

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kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Die Skepsis gegnüber diesem Nachklapp einer der bedeutendsten Albumserien überhaupt weicht schon beim ersten, dem Titelstück. Es ist ein Geistergospel, durchdräut von gotischer Orgel und jenem Banjo, das auch 16 Horsepower gern verwenden. "Es gibt kein Grab/das mich halten kann", singt Cash, und das hat Produzent Rick Rubin mit "American VI" (fast) wörtlich genommen. Zum Glück. Denn das Material, das nach fünf Vorgängeralben und der "Unearthed"-Box übrig war, hält noch immer stand. Kein Ausschuss - höchstens zu viel christliche Erbauung, doch wer kann es Cash verübeln, dass er damals, kurz vor seinem Tod, in siechem Zustand ansang gegen die Verzweiflung und sich tröstete mit Bibelversen, am direktesten in "I Corinthians 15:55"? Er covert auch Kristofferson ("For the good Times") oder Sheryl Crow ("Redemption Day"), und wie immer macht er sich diese Songs mit dem ersten Krächzer zu eigen. Rick Rubin hat eine Band zusammengestellt, um diese Sammlung von Covers und Traditionals wirkungsvoll in Szene zu setzen, manchmal als Fegefeuergospel, manchmal in plinkernder Songwritermelancholie, ein andermal als Akustikfolk. Dabei sind Will Oldhams Kompagnon Matt Sweeney oder die …

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Videoclip zu "American VI: Ain't no Grave (Ltd. Digipack)"

Trackliste zu "American VI: Ain't no Grave (Ltd. Digipack)"


CD
1 Ain't No Grave
2 Redemption Day
3 For The Good Times
4 I Corinthians 15:55
5 Can't Help But Wonder Where I'm Bound
6 Satisfied Mind
7 I Don't Hurt Anymore
8 Cool Water
9 Last Night I Had The Strangest Dream
10 Aloha Oe

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