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The List

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Videoclip zu "The List"
Trackliste zu "The List" von Rosanne Cash

Die Software können Sie hier herunterladen.
Produktinformation
- Hersteller: EMI Music Germany GmbH & Co KG / Manhattan Records
- EAN: 5099969657627
- Best.Nr.: 27206442
- Artikeltyp: Musik
- Anzahl: 1
- Datenträger: CD
- Erscheinungstermin: 29.01.2010
Produktbeschreibung zu "The List"
Kurzbeschreibung
Wer Johnny Cash als Vater hatte, trägt ein schweres Erbe mit sich
herum. Zumindest wenn es um die Musik geht. Deshalb sollte man das
Schaffen von Rosanne Cash nicht mit dem ihres Vaters vergleichen,
und vermutlich würde sie es sich auch mit guten Gründen verbitten.
Zu lang ist sein Schatten. So gesehen ist auch dieses Album der
Sängerin und Songwriterin eher Kleingeld. Von solchen
grundsätzlichen Überlegungen abgesehen, ist es aber dennoch ein
höchst erbauliches Werk - wenn auch nicht so ergreifend wie der
Vorgänger "Black Cadillac", auf dem Rosanne Cash 2006 den
Tod ihres Vaters, ihrer Stiefmutter June Carter und ihrer Mutter
Vivian Liberto verarbeitete. Hier zollt die Country-Musikerin ihrem
Vater eher indirekt Tribut - indem sie zwölf Standards singt. Alle
standen auf einer Liste der 100 besten Country-Stücke, die ihr
Vater ihr 1973 zum 18. Geburtstag schenkte. So steht es jedenfalls
im Promotext, und was auch immer dran ist: Es ist eine schöne
Geschichte. Und was macht Rosanne Cash nach all den Jahren mit den
Songs auf dieser Liste? Sie singt sie brav und ehrerbietig,
entspannt und ohne Allüren, wie man es eben nur mit Songs tun kann,
mit denen man von Kindheit an gelebt hat. Man ist in Würde
miteinander alt geworden. So berühren Stücke, die der Hörer
vielleicht schon tausend Mal gehört hat, Stücke wie
"Heartaches By The Number" oder "500 Miles" mit
seinen schönen Orgelpölsterchen, auch jetzt wieder in alter
Vertrautheit. Sehr überzeugend kommt auch "Girl From The North
Country" von Bob Dylan rüber, das jener 1969 auch mit Johnny
Cash aufnahm. Da zeigt sich wieder das Band zum Vater, und man
spürt: Rosanne Cash musste sich diese Stücke nicht erst zu eigen
machen, sie waren und sind ein Teil von ihr. Und deshalb ist dieses
Album mehr als die Präsentation einer Lieblingsliste à la "Was
ich immer wieder gerne singe und schon lange mal aufnehmen
wollte". Man hört es gern und mit Wohlgefallen. Vier nicht
ganz unbekannte Kollegen ließen sich zu Gastauftritten vermutlich
nicht lange bitten: Wenn Jeff Tweedy (Wilco), Rufus Wainwright,
Elvis Costello und Bruce Springsteen bei einem solchen Projekt
mitmachen, erhöht das natürlich beim zögernden Käufer die
Neugierde. So zumindest stellt man sich das Kalkül vor. Doch die
Mitwirkung der prominenten Gäste stellt sich als im Grunde
überflüssig dar, so dezent und belanglos wirken ihre vokalen
Beiträge, abgesehen vielleicht von Rufus Wainwright in "Silver
Wings". Manfred Gillig-Degrave
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
06.03.2010
Die Listige
Rosanne Cash arbeitet sich am Country-Kanon ab
"Ich zähle täglich meine Sorgen", hat Peter Alexander vor
einem halben Jahrhundert geschmettert, und kaum jemand in
Deutschland hat damals gewusst, dass dieses Lied die deutsche
Version des amerikanischen Country-Schlagers "Heartaches by
the Number" von Guy Mitchell ist. Um solche Wissenslücken bei
seiner Tochter Rosanne zu schließen, hat Johnny Cash ihr zu ihrem
achtzehnten Geburtstag eine Liste mit den seiner Meinung nach
einhundert bedeutendsten Country-Songs geschenkt. "Die Liste
war sehr umfassend und durchdacht", sagt Rosanne Cash.
"Sie fußte auf dem intuitiven Gespür meines Vaters für jede
entscheidende Wendung in der Geschichte der Country-Musik. Ich habe
mir Mühe gegeben, die Songs alle zu lernen, und sie sind ein Teil
meiner musikalischen Erziehung."
Wie gut ihr das gelungen ist, zeigt Rosanne Cashs neues Album
"The List", das zwölf Lieder dieser Liste enthält,
darunter auch eine herzzerreißende Fassung von "Heartaches by
the Number", und zwar gesungen im Duett mit Elvis Costello.
Lieder der Carter Family sind dabei, aber auch Klassiker von
Country-Legenden wie Hank …

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Johnnys Tochter nutzt ihr zwölftes Album, um Papas Songtipps zu covern. Vorbild ist eine Liste der angeblich 100 besten Countrysongs, die Johnny Cash ihr 1973 zum 18. Geburtstag überreichte. Sogar von ihm waren einige dabei - realistischerweise, wie man sagen muss. Die hat Rosanne aber nicht ausgesucht für die zwölf Songs ihres Albums. Sondern Mordballaden wie "Long black Veil", Jimmie Rodgers' "Miss the Mississippi and you" oder Dylans "Girl from the North Country", das nie ein Countrysong war und auch in Rosannes Version entschlossen pendelt zwischen Folk und Country. Cashs Gatte John Leventhal, der auch Gitarre spielt, bringt als Produzent das saubere Dutzend zum Schimmern, ohne zu sehr nach Nashville zu linsen. Nur das Springsteen/Cash-Duett "Sea of Heartbreak" erinnert in seiner Daunigkeit unschön an Bruce' Aidsschnulze "Philadelphia". Gleichwohl muss man das Album trotz seiner Eleganz dem Alt.Country-Lager zuschlagen. Leventhal lässt viel Raum zwischen Gitarre, Orgel, Drums und Streichern, der Sound fächert sich breit auf und umgibt die stets mittig platzierte Singstimme berührungslos. Dieser Abstand betont die hochachtungsvolle Vorsicht, mit der sich Cash ihren für die Americana-Geschichte repräsentativen Songs nähert. Weitere Gäste: Rufus Wainwright, Elvis Costello und Jeff Tweedy - was will man mehr? (mw)

































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